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Ist unverdaute Nahrung im Stuhl normal?


Ist unverdaute Nahrung im Stuhl normal?

Von Lynn Zimmermann

Aktualisiert am 06.12.2022Lesedauer: 2 Min.
Qualitativ geprüfter Inhalt
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Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Stuhlgang: Die Beschaffenheit variiert stark mit der Ernährung.
Stuhlgang: Die Beschaffenheit hängt stark von der Ernährung ab. (Quelle: vadimguzhva/getty-images-bilder)
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Stuhlgang sieht nicht immer gleich aus. Farbe und Konsistenz variieren – manchmal sind auch unverdaute Nahrungsreste erkennbar. Wann Sie zum Arzt sollten.

Das Wichtigste im Überblick


  • Unverdaute Nahrung im Stuhl – was ist normal?
  • Quellen unlöslicher Ballaststoffe
  • Krankhafte Ursachen unverdauter Nahrung im Stuhl

Stuhl, in der Medizin auch Fäzes genannt, ist das Endprodukte des Verdauungsprozesses im Darm. Er besteht zu einem Großteil aus Wasser und Darmsekret. Den festen Anteil bilden unverdaute Nahrungsreste sowie abgestoßene Schleimhautzellen des Darms und Mikroorganismen der Darmflora.

Entsprechend unterscheiden sich das Aussehen und die Menge des Stuhlgangs von Mensch zu Mensch. Beides hängt stark von der Ernährung ab. Normaler Stuhl ist gelblich bis braun und von eher weicher Konsistenz. Dabei sollte der Großteil der Nahrungsreste fein zerkleinert und mit dem Auge kaum erkennbar sein. Doch was, wenn das nicht so ist und größere Nahrungsreste erkennbar sind?

Unverdaute Nahrung im Stuhl – was ist normal?

Bei den unverdauten Nahrungsresten handelt es sich hauptsächlich um Ballaststoffe, genauer um die unlöslichen Ballaststoffe. Diese können weder von den körpereigenen Verdauungsenzymen im Dünndarm noch von den Mikroorganismen im Dickdarm abgebaut werden – und finden daher unverdaut ihren Weg in den Stuhl. Das ist völlig normal.

Wenn sich gröbere Nahrungsreste im Stuhl finden, kann dahinter eine banale Ursache stecken: Die Speisen wurden unzureichend gekaut. Denn die Verdauung beginnt bereits im Mund. Und gerade Lebensmittel, die eine Schicht unlöslicher Ballaststoffe als äußeren Schutz haben, sollte besonders gut gekaut werden. Das erleichtert die weitere Verdauung in Magen und Darm.

Quellen unlöslicher Ballaststoffe

Unlösliche Ballaststoffe finden sich hauptsächlich in pflanzlichen Lebensmitteln, etwa in der äußeren Schicht von Getreidekörnern oder der Schale von Obst und Gemüse. Zu den Lebensmitteln, die einen hohen Anteil an unverdaulichen Ballaststoffen enthalten – und damit häufig im Stuhl sichtbar sind – gehören zum Beispiel:

  • Vollkorngetreide und Kleie – etwa von Hafer, Gerste und Weizen
  • Vollkornreis
  • Hülsenfrüchte wie Erbsen, Bohnen und Mais
  • Gemüse wie Karotten oder Paprika
  • Steinobst wie Birne oder Äpfel
  • Saaten wie Leinsamen (ungeschrotet)
  • Algen

Kurzum: Wer Schalenteile von Paprikaschoten oder vereinzelte Maiskörner im Stuhl entdeckt, kann unbesorgt sein. Das ist normal und bedarf keiner ärztlichen Untersuchung.

Krankhafte Ursachen unverdauter Nahrung im Stuhl

Nehmen die Nahrungsreste im Stuhl zu, obwohl Sie lange kauen oder keine ballaststoffreichen Lebensmittel verzehrt haben, kann aber auch eine Verdauungsstörung oder eine Magen-Darm-Infektion die Ursache sein.

Insbesondere Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse, der Leber oder der Gallenblase können dazu führen, dass nicht genügend Verdauungsenzyme gebildet werden. Als Folge kann die Nahrung schlechter abgebaut werden.

Auch ein falsches Verhältnis von nützlichen und schädlichen Bakterien im Darm oder eine akute Infektion – verursacht durch Bakterien, Viren oder Parasiten – kann dazu führen, dass Nahrungsbestandteile unverdaut in den Stuhl gelangen.

Wenn die groben Nahrungsreste im Stuhl zusammen mit häufigem Durchfall, Bauchschmerzen oder Gewichtsverlust auftreten, sollte ein Arzt zurate gezogen werden. Auch eine Verfärbung des Stuhls oder ein fauliger Geruch deuten auf Verdauungsstörungen hin und sollten untersucht werden.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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Verwendete Quellen
  • pschyrembel.de: "Fäzes". (Stand: April 2016)
  • pschyrembel.de: "Ballaststoffe". (Stand: April 2020)
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