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FĂŒr diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfĂ€ltig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Vorhofflimmern ist hÀufig ein Vorbote eines Schlaganfalls

t-online, cme

Aktualisiert am 03.08.2018Lesedauer: 2 Min.
Ein unregelmĂ€ĂŸiger Herzschlag und Brustschmerzen: Vorhofflimmern erhöht das Risiko fĂŒr einen Schlaganfall.
Ein unregelmĂ€ĂŸiger Herzschlag und Brustschmerzen: Vorhofflimmern erhöht das Risiko fĂŒr einen Schlaganfall. (Quelle: SasinParaksa/getty-images-bilder)
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Vorhofflimmern ist die hĂ€ufigste Art von Herzrhythmusstörungen. SchĂ€tzungen zufolge sind rund ein Prozent der Deutschen betroffen. Doch viele wissen nichts von ihrer Erkrankung. Dabei zĂ€hlt das Flimmern zu den Hauptrisiken fĂŒr einen Schlaganfall.

Risikofaktor fĂŒr Schlaganfall

Vorhofflimmern entsteht, wenn sich die Herzvorhöfe aufgrund der fehlerhaften Ausbreitung der Herzströme nicht mehr richtig zusammenziehen, sondern nur noch unkoordiniert zucken. Im Normalzustand schlÀgt das Herz rund 70 Mal in der Minute, beim Flimmern der Vorhöfe kann die Herzschlagfolge auf bis zu 150 SchlÀge pro Minute steigen. Das belastet nicht nur den Herzmuskel, sondern schrÀnkt wegen der reduzierten Pumpleistung auch die LeistungsfÀhigkeit des Betroffenen ein.

Im Gegensatz zu dem wesentlich selteneren Kammerflimmern, ist Vorhofflimmern nicht sofort tödlich. Allerdings bilden sich in den Herzvorhöfen leicht Gerinnsel, die in die Blutbahn und schließlich ins Gehirn wandern können. Verstopfen sie dort ein BlutgefĂ€ĂŸ, lösen sie einen Schlaganfall aus. Etwa 15 Prozent der SchlaganfĂ€lle sind auf Vorhofflimmern zurĂŒckzufĂŒhren. Auch eine HerzschwĂ€che kann durch Vorhofflimmern ausgelöst werden.

Herzrasen und AngstgefĂŒhl als Warnsignale

Typische Anzeichen eines Vorhofflimmerns sind:

  • unregelmĂ€ĂŸiger Puls
  • Herzrasen
  • Herzstolpern
  • Atemnot
  • AngstgefĂŒhl
  • Schwindel
  • starke Leistungsminderung

Wichtig: Tritt als Folge des Vorhofflimmerns ein Schlaganfall auf, ist dies immer ein Notfall, bei dem sofort gehandelt werden muss. Die typischen Anzeichen sind plötzlich auftretende Seh- oder Sprachstörungen. Auch LĂ€hmungen auf einer Körperseite und TaubheitsgefĂŒhle sowie heftiger Kopfschmerz können auftreten.

Wird die Krankheit frĂŒh erkannt, lĂ€sst sich nicht nur die LebensqualitĂ€t der Betroffenen verbessern, auch das Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden, wird gesenkt. Allerdings bleiben einige Patienten auch völlig symptomfrei, sodass das Flimmern unerkannt bleibt. Mediziner raten deshalb zu regelmĂ€ĂŸigen Vorsorgeuntersuchungen. Zudem sollte jeder in bestimmten AbstĂ€nden seinen Blutdruck und Puls kontrollieren.

Herzkrankheit, Bluthochdruck und Übergewicht als Ursache

Die Ursachen fĂŒr Vorhofflimmern sind vielfĂ€ltig. Die ĂŒberwiegende Zahl der Betroffenen leidet bereits an einer Herzkrankheit. Dazu gehören vor allem kranke HerzkranzgefĂ€ĂŸe, Herzklappenfehler und Herzmuskelerkrankungen. Etwa ein Drittel der Patienten hat zu hohen Blutdruck. Auslöser kann auch die Überfunktion der SchilddrĂŒse sein. Risikofaktoren sind zudem Diabetes und Übergewicht. Die Therapie kann deshalb nur gelingen, wenn die Grunderkrankungen behandelt werden.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dĂŒrfen nicht verwendet werden, um eigenstĂ€ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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Von Sandra Simonsen
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