Sie sind hier: Home > Gesundheit > Krankheiten & Symptome > Erkältungskrankheiten >

Chronischer Schnupfen: Was hilft bei verstopfter Nase?

Oft monatelange Beschwerden  

Chronischer Schnupfen: Das hilft bei einer verstopften Nase

04.03.2020, 11:46 Uhr | mwe, t-online.de

Chronischer Schnupfen: Was hilft bei verstopfter Nase?. Chronischer Schnupfen: Wer dauerhaft unter einer verstopften Nase leidet, sollte nicht zu Nasenspray greifen. (Quelle: Getty Images/PeopleImages)

Chronischer Schnupfen: Wer dauerhaft unter einer verstopften Nase leidet, sollte nicht zu Nasenspray greifen. (Quelle: PeopleImages/Getty Images)

Die Nase ist verstopft, das Atmen fällt schwer und die Nasenflügel sind wund: Ein Schnupfen ist lästig. Wer aber längere Zeit darunter leidet, hat möglicherweise einen Dauerschnupfen. Dieser lässt sich gut selbst behandeln.

Im Winter gehört Schnupfen zu den üblichen Erkältungssymptomen. Ist die Nase jedoch häufiger verstopft, kann der Schnupfen bereits chronisch sein. Durch die dauerhaft entzündeten Schleimhäute werden die Abwehrkräfte geschwächt, was unter anderem zu einer erhöhten Infektanfälligkeit, Erschöpfungszuständen und Schlafproblemen führen kann.

Mögliche Ursachen von chronischem Schnupfen

Die Ursachen eines chronischen Schnupfens sind vielfältig. Häufig steckt eine Allergie dahinter. Auslöser können Pollen, Hausstaubmilben, Tierhaare oder Nahrungsmittel sein. Auch eine allergieauslösende Substanz am Arbeitsplatz kommt als Ursache infrage.

Zudem kann eine Vielzahl anderer Erkrankungen für einen chronischen Schnupfen verantwortlich sein. Dazu zählen beispielsweise:

  • Pilzerkrankungen
  • Tuberkulose
  • Tumore in Nase und Rachenraum

Auch gewisse Medikamente können eine verstopfte Nase auslösen. Diese unerwünschten Nebenwirkungen treten vor allem bei dem Schnupfenmittel der ersten Wahl – dem Nasenspray – auf. Das Spray verschafft zwar eine schnelle Linderung, doch wird es länger als ein paar Tage angewendet, stellt sich ein Gewöhnungseffekt ein und die Nasenschleimhaut schwillt infolgedessen nicht mehr ab.

Nasensprays können die Nasenschleimhäute zusätzlich zur Entzündung schädigen und zudem abhängig machen. Weitere Medikamente, die Schnupfen verursachen können, sind unter anderem blutdrucksenkende Präparate und Schmerzmittel mit dem Wirkstoff Acetylsalicylsäure (ASS).

Allergien als Auslöser für Dauerschnupfen

Ist eine Allergie für die Beschwerden verantwortlich, sollte diese nicht unbehandelt bleiben. Denn eine unbehandelte Allergie kann nicht nur zu dauerhaftem Schnupfen, sondern auch zu einer chronischen Nebenhöhlenentzündung führen.

Auch allergisches Asthma kann schließlich aus dem Dauerschnupfen resultieren. Tritt der Schnupfen regelmäßig zu einer bestimmten Zeit oder nach dem Kontakt mit speziellen Stoffen oder Tieren auf, sollten Sie einen Allergologen aufsuchen. Dieser kann nicht nur die Ursache der allergischen Reaktion finden, sondern sie auch gezielt behandeln.

Das Verschreiben eines Antiallergikums kann dabei ebenso ein Mittel der Wahl sein wie der Einsatz von Schonbezügen für Bettzeug und Matratze. Ist ein Medikament Auslöser des Schnupfens, sollte mit einem Arzt besprochen werden, ob es ein alternatives Mittel gibt oder die Möglichkeit besteht, das Medikament ganz abzusetzen.

Verstopfte Nase: So sieht die Behandlung aus

Anders als bei einem vorübergehenden Erkältungsschnupfen sollten Sie bei der chronischen Form aus oben genannten Gründen vorsichtig mit Nasenspray umgehen. Statt Sprays können Dampfbäder oder Nasenduschen mit Kochsalzlösung eingesetzt werden.

Das können Betroffene selbst tun, um die Beschwerden zu lindern:

  • Sorgen Sie für genug Luftfeuchtigkeit in den Räumen. Das tut trockenen und angegriffenen Nasenschleimhäuten gut. Hängen Sie dafür am besten angefeuchtete Handtücher über die Heizung.
  • Achten Sie außerdem darauf, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen.
  • Stärken Sie Ihr Immunsystem mit ausreichend Schlaf und körperlicher Betätigung an der frischen Luft.

Unterstützend können örtlich wirkende Kortisonsprays oder Antibiotika eingesetzt werden. Der behandelnde Arzt wird Sie dazu beraten. In seltenen Fällen kann auch ein operativer Eingriff nötig werden.

Verwendete Quellen:
  • gesundheitsinformation.de
  • Eigene Recherche

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkenbonprix.deOTTOhappy-sizetchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal