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Schilddrüsenüberfunktion: Behandlungsmöglichkeiten


Schilddrüsenüberfunktion: Behandlungsmöglichkeiten

tl (CF)

Aktualisiert am 29.01.2015Lesedauer: 2 Min.
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Je nach Art der Erkrankung wird eine Schilddrüsenüberfunktion mit Medikamenten oder einer Strahlentherapie behandeltVergrößern des Bildes
Je nach Art der Erkrankung wird eine Schilddrüsenüberfunktion mit Medikamenten oder einer Strahlentherapie behandelt (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)

Die Behandlung einer Schilddrüsenüberfunktion soll zunächst die Symptome der Erkrankung lindern. Je nach Ursache der Hyperthyreose fällt die Therapie anders aus. Lesen Sie hier mehr zu dem Thema.

Behandlung einer Schilddrüsenüberfunktion

Eine Hyperthyreose kann viele Ursachen haben. Allerdings ist die Schilddrüsenüberfunktion in mehr als 95 Prozent der Fälle eine Folge der Basedowschen Erkrankung, auch Morbus Basedow genannt, berichtet das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Eine Selbstheilung ist unter Umständen möglich, Ärzte verordnen aber meistens eine medikamentöse Therapie. Betroffenen werden sogenannte Thyreostatika verabreicht, damit sich die Produktion der Schilddrüsenhormone normalisiert.

Die Erfolgsquote liegt laut "Apotheken Umschau" bei etwa 50 Prozent. Kommt es nach Behandlung einer Schilddrüsenüberfunktion mit Medikamenten zu einem Rückfall, kann eine Heilung oft nur durch eine anschließende Radiojodtherapie oder Operation gewährleistet werden. In besonders ernsten Fällen kann ein Eingriff oder eine Strahlenbehandlung frühzeitig sinnvoll sein.

Wann Thyreostatika nicht geeignet sind

Geht eine Hyperthyreose auf die Krankheit Schilddrüsenautonomie zurück, ist die Therapie mit Thyreostatika nicht geeignet, erklärt das Fachportal „Onmeda“. Denn sobald die Schilddrüsenblocker abgesetzt sind, kehren die Beschwerden zurück. Theoretisch müssten Patienten Thyreostatika ein Leben lang einnehmen, aufgrund der Nebenwirkung ist diese Behandlung einer Schilddrüsenüberfunktion über längere Zeit aber nicht ratsam. Ärzte entscheiden sich daher häufig sofort für eine Radiojodtherapie oder Operation.

Weitere medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten

Zur Behandlung einer Schilddrüsenüberfunktion können Ärzte auch sogenannte Betablocker verschreiben. Durch die Stoffe sind Patienten weniger anfällig für die Stresshormone Adrenalin und Noradrenalin. Zwar führt dies nicht zu einer vollständigen Gesundheit des Patienten, Symptomen wie Zittern oder erhöhtem Herzschlag wird aber entgegengewirkt.

Operation und Radiojodtherapie bei Hyperthyreose

Die Behandlung einer Schilddrüsenüberfunktion umfasst im letzten Schritt möglicherweise eine Operation, bei der das Organ vollständig oder teilweise aus dem Körper des Patienten entfernt wird. Wird ein Eingriff ausgeschlossen, können Mediziner alternativ eine Radiojodtherapie verschreiben. Betroffene nehmen radioaktiv markiertes Jod ein, welches das Gewebe der Schilddrüse in Teilen zerstört. Andere Organe werden laut "Onmeda" bei dieser Hyperthyreose-Therapie nicht in Mitleidenschaft gezogen.

Transparenzhinweis
  • Die Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung und dürfen daher nicht zur Selbsttherapie verwendet werden.
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