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Erkältung: Zwiebeln lindern Erkältungssymptome

Natürliche Heilkraft  

Zwiebeln lindern Erkältungssymptome

19.08.2018, 13:58 Uhr | Ann-Kathrin Landzettel

Erkältung: Zwiebeln lindern Erkältungssymptome. Die Zwiebel ist ein wahres Allroundtalent: Nicht nur kulinarisch, sondern auch im Einsatz gegen Erkältungen hat sie sich bewährt. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Zwiebel ist ein wahres Allroundtalent: Nicht nur kulinarisch, sondern auch im Einsatz gegen Erkältungen hat sie sich bewährt. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ohrenzwicken, Husten, Halsschmerzen: Wer von einer Erkältung geplagt wird, zögert meist nicht lange und holt sich Hilfe aus der Apotheke. Doch es kann sich lohnen, altbewährten Hausmitteln eine Chance zu geben. Besonders die Zwiebel ist ein wahres Kraftpaket im Kampf gegen Erkältungssymptome.

Aufgrund ihrer positiven gesundheitlichen Wirkung wurde die Zwiebel zur Heilpflanze des Jahres 2015 gekürt. Ihre ätherischen Öle, die enthaltene Essigsäure, senfölartige Glykoside und schwefelhaltige Verbindungen – darunter Allicin – machen das preiswerte Gewächs zur perfekten Waffe gegen Viren und Bakterien.

Zwiebel hilft gegen Mittelohrentzündung

Dank ihrer Inhaltsstoffe wirkt die Zwiebel nicht nur desinfizierend und entzündungshemmend, sondern auch schleim- und krampflösend. So hat sie sich vielfach bei Mittelohrentzündungen und Ohrenschmerzen bewährt. Die Anwendung ist einfach: Eine halbe Zwiebel wird in kleine Würfel geschnitten und in ein Küchen- oder Stofftuch eingeschlagen.

Saft nicht ins Ohr laufen lassen

Dann wird das Päckchen noch etwas gedrückt, damit die ätherischen Öle besser austreten können. Anschließend kann das Säckchen auf das kranke Ohr gelegt werden. Experten empfehlen, die Zwiebeln zwei Mal am Tag für eine halbe Stunde einwirken zu lassen. Allerdings sollte der Saft selbst nicht ins Ohr gelangen, da es sonst zu Reizungen kommen kann. Wer es warm möchte, kann die Zwiebel vor der Verwendung zudem etwas erhitzen.  

Zwiebel-Sirup vertreibt Hustenreiz

Bei Husten, Heiserkeit, Halsschmerzen und Schleimbildung ist die Zwiebel ebenfalls ein verlässlicher Helfer. Als Sirup zubereitet, lindert sie die Beschwerden schnell. Dazu wird eine Zwiebel in kleine Würfel geschnitten, in ein Schraubglas gegeben und mit drei bis vier Esslöffeln Zucker oder Honig bedeckt. Danach verschließt man das Gefäß und lässt die Mischung über Nacht stehen. Der Zucker zieht die Wirkstoffe aus dem Gemüse und der heilsame Sirup entsteht. Bei Beschwerden sollte man dreimal täglich einen Teelöffel davon einnehmen.

Zwiebel-Tee zum Aufwärmen und für das Immunsystem

Auch als Tee kann das Gemüse zubereitet werden. Für eine Kanne wird eine Zwiebel in kleine Stücke geschnitten und mit heißem Wasser übergossen. Nachdem der Sud etwas abgekühlt ist, kann man Honig hinzugeben und diesen trinken. Das wärmt von innen und stärkt das Immunsystem. Experten empfehlen, während der Erkältung zwei bis drei Tassen am Tag zu trinken.

Rohe Zwiebeln wirken am besten

Auch in einem gesunden Salat, in Ringe geschnitten, kann die Zwiebel ihre Kraft gut entfalten. Wichtig ist, dass man sie möglichst roh verzehrt. Dann sind die Inhaltsstoffe am wirkungsvollsten. Wer es etwas milder mag, greift zu den roten Zwiebeln. Diese sind nicht ganz so scharf und zudem reich an sogenannten Flavonoiden.

Die sekundären Pflanzenstoffe stärken die körpereigene Abwehr und hemmen Allergieauslöser, ist der Fachverband Deutsche Speisezwiebel e.V. sicher. Zudem helfe der hohe Vitamin C-Gehalt der Zwiebel, Erkältungen vorzubeugen.

Ein Zuviel kann zu Blähungen führen

Aber Vorsicht: Wer es mit dem Zwiebelkonsum übertreibt, muss mit Blähungen rechnen. Werden die Erkältungsbeschwerden trotz der Zwiebelwirkstoffe nach einigen Tagen nicht besser, sollte man einen Arzt aufsuchen. Denn manchmal kann es sein, dass auch eine alte Heilpflanze etwas Unterstützung von der modernen Medizin braucht.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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