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Nach dem Infekt ist das Herz in Gefahr

Von dpa-tmn
Aktualisiert am 25.05.2016Lesedauer: 2 Min.
Animation eines roten Herzes
Wer sich nach einer Grippe oder einer Erkältung nicht auskuriert, riskiert eine Herzmuskelentzündung. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Grippe, Durchfall oder Erkältung sind meistens lästig, werden aber als harmlos abgetan. Doch wer sich nach einer virusbedingten Erkrankung nicht genug schont, riskiert eine Herzmuskelentzündung - und die kann im schlimmsten Fall tödlich enden. Dabei ist es so einfach, dieser Gefahr zu entgehen.

Das Tückische: Es gibt keine spezifischen Beschwerden einer Herzmuskelentzündung (Myokarditis). "Betroffene haben in aller Regel die gleichen Symptome, die auch bei Infekten vorkommen", sagt Prof. Volker Schächinger. Er ist Direktor der Medizinischen Klinik I: Kardiologie, Angiologie, Intensivmedizin am Herz-Thorax-Zentrum des Klinikums Fulda. Alle Alarmglocken sollten schrillen, wenn jemand neben Grippe-Symptomen zusätzlich über Atemnot, Brustschmerzen oder Herzrhythmusstörungen klagt. In solchen Fällen besteht Verdacht auf eine Herzmuskelentzündung. An einem Arztbesuch führt dann kein Weg vorbei.


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Viren können auf das Herz übergreifen

"Besonders gefährdet sind Sportler, die ihr Training wieder aufnehmen, obwohl der Infekt noch nicht richtig auskuriert ist", sagt Schächinger, der auch Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung ist. Heilt der virale Infekt nicht vollständig aus, besteht die Gefahr, dass die Viren auf das Herz übergreifen und eine Herzmuskelentzündung auslösen.

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Schlimmste Folge: Tod

Die Pumpkraft eines entzündeten Herzmuskels ist eingeschränkt, die Folge ist eine Herzschwäche. "Schlimmstenfalls kann das zu Herzversagen durch Kammerflimmern und damit zum Tod führen", sagt Prof. Stefan-Martin Brand. Er ist Direktor des Instituts für Sportmedizin am Universitätsklinikum Münster. Es kann aber auch sein, dass die Herzmuskelerkrankung chronisch wird - die Entzündung besteht weiter, obwohl die Viren nicht mehr im Körper sind.

Sechs Monate lang kein Training

Stellt der Arzt die Diagnose virusbedingte Herzmuskelentzündung, sollte sich der Patient unbedingt schonen. Dann bestehen oft gute Aussichten, dass die Erkrankung ohne Folgen ausheilt. Ansonsten besteht die Gefahr von lebenslangen Schäden am Herzmuskel und den Herzklappen. Im Gegensatz zu einer durch Bakterien verursachten Myokarditis werden bei einer virusbedingten Herzmuskelentzündung keine Medikamente verabreicht. "Sportler dürfen etwa sechs Monate lang nicht trainieren", sagt Schächinger.

Grippe verbietet Sport

Wer eine Herzmuskelentzündung von vornherein vermeiden möchte, sollte eine Grippe immer sorgfältig auskurieren. "Das dauert im Schnitt zwischen zwei und vier Wochen", erklärt Brand. In dieser Zeit sollte jegliche körperliche Anstrengung vermieden werden. Statt Treppen zu steigen sollte man möglichst den Aufzug nehmen. Und vor allem gilt folgende Regel, wie Brand betont: "Grippe verbietet Sport."

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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Von Wiebke Posmyk
Grippe

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