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Heuschnupfen: Gewitter macht Pollenflug schlimmer


Bei Regen wird alles nur noch schlimmer

Ann-Kathrin Landzettel

Aktualisiert am 06.06.2017Lesedauer: 2 Min.
Qualitativ geprüfter Inhalt
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Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Regenwetter schon Allergiegeplagte nicht.
Bei Regenwetter und Gewitter leiden Allergiker besonders. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Für viele Heuschnupfengeplagte ist die aktuelle Wetterlage ein großes Problem. Denn Regen und Gewitter verstärken den Pollenflug. Wir haben eine Expertin gefragt, was Allergiker gegen ständiges Niesen und das fiese Jucken in Augen und Nase tun können.

"Der Regen übt einen starken mechanischen Reiz auf die Pflanzen aus. Dadurch werden die Pollen aufgewirbelt und gelangen in die Luft", erklärt Marina Oppermann vom Deutschen Allergie- und Asthmabund (DAAB). Gewitterstürme und starke Winde verteilen die Pollen zusätzlich. "Das macht vielen Allergikern zu schaffen."

Pollenallergien nehmen zu

Schätzungen zufolge leiden etwa 16 Prozent der Deutschen unter einer Pollenallergie. Doch die Zahl der Betroffenen nehme stetig zu, so die Expertin. Und nicht nur das: Sie haben auch immer länger unter den Symptomen des allergischen Schnupfens zu leiden.

Pollenflug fast das ganze Jahr über

"Das liegt daran, dass der Pollenflug wegen des milden Klimas wesentlich früher beginnt und länger anhält", erklärt Oppermann. Es sei nicht ungewöhnlich, dass die ersten Allergiker bereits im November auf die Haselnusspollen reagieren.

"Die Belastungszeit ist aber nicht nur deutlich länger. Immer mehr Pollen überschneiden sich dadurch in ihrer Flugzeit", sagt die Expertin. Für viele Allergiker verschlimmern sich die Symptome, da sie in der Regel nicht nur auf eine Baumart oder ein Gras reagieren, sondern auf mehrere Pollenarten. Derzeit ist der Gräserpollenflug im Gange. Auch der Roggen steht in diesem Jahr noch aus.

Vor dem Schlafengehen Haare waschen

Doch was können Betroffene neben der Anwendung von Antihistaminika tun, um die Beschwerden zu lindern? "Wichtig ist vor allem, dass sie nach Feierabend ihre Kleidung ablegen, weil an dem Gewebe jede Menge Pollen haften", sagt Oppermann und empfiehlt, die getragene Kleidung außerhalb des Schlafzimmers aufzubewahren.

Ein weiterer Tipp der Ärztin: Vor dem Schlafengehen die Haare waschen. "Auch in den Haaren verfangen sich viele Pollen. Legen Sie sich dann ins Bett, haben Sie diese auf dem Kopfkissen und keine sehr angenehme Nacht."

Nasendusche spült Pollen von den Schleimhäuten

Wohltuend könne eine Nasendusche sein: Sie befeuchtet die gereizten Schleimhäute und spült Sekret und Pollen aus. Spezielle Pollenschutzgitter, vor allem am Schlafzimmerfenster, können für zusätzliche Erleichterung sorgen.

Heuschnupfen: Nur eine Maßnahme hilft dauerhaft

Doch all diese Maßnahmen können nur die Symptome lindern - den Heuschnupfen selbst bekämpfen sie nicht. "Das Einzige, was wirklich die Ursache angeht, ist eine Hyposensibilisierung", sagt Oppermann. Dabei wird dem Allergiker das jeweilige Pollenallergen in allmählich steigender Dosierung zugeführt. Das Ziel der Behandlung ist, das Immunsystem gegen den Allergieauslöser unempfindlich zu machen.

"Ich kann jedem Allergiker nur zu dieser Maßnahme raten", betont Oppermann. "Denn es besteht das Risiko, dass sich aus der unbehandelten Pollenallergie mit den Jahren Asthma entwickelt. Dann hat derjenige ein richtiges Problem und kommt nicht mehr ohne Sprays und Medikamente in der Pollensaison aus."

Hyposensibilisierung: Bester Zeitpunkt ist der Herbst

Allerdings kann man nicht zu jeder Zeit mit der Hyposensibilisierung beginnen. Nach Ansicht der Expertin ist der Herbst die ideale Zeit, weil sich das Immunsystem dann meist beruhigt. "Machen Sie am besten schon jetzt einen Termin beim Allergologen", rät Oppermann. "Dann geht es nicht vergessen." Das zeigt auch der Pollenflugkalender:

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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