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Lebensgefahr durch Minischlaganfall


Lebensgefahr  

Minischlaganfall: Diese acht Anzeichen sollten Sie kennen

Von Jennifer Buchholz

21.05.2019, 17:47 Uhr
Lebensgefahr durch Minischlaganfall.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ein Minischlaganfall ist beinahe genauso gefährlich wie ein Schlaganfall (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Der Minischlaganfall, beziehungsweise die transitorische, ischämische Attacke (TIA), geht meistens einem Schlaganfall voraus. Daher ist es umso wichtiger, seine Anzeichen ernst zu nehmen und einen Arzt aufzusuchen.

So erkennen Sie einen Minischlaganfall

Die Symptome für eine transitorische oder auch transiente, ischämische Attacke halten nur kurz an, weshalb die Betroffenen sie häufig ignorieren. Dennoch sollten Sie bei folgenden Anzeichen umgehend einen Arzt aufsuchen:

  • Sie sehen verschwommen oder getrübt, wie durch Milchglas.
  • Sie erblinden kurzzeitig, teilweise auch auf beiden Augen (Amaurosis fugax).
  • Sie können keine richtigen Sätze mehr sagen und verdrehen Wörter sowie Buchstaben.

Weitere Symptome, die mit dem kleinen Schlaganfall einhergehen können, sind:

  • Taubheitsgefühl im Arm, in der Hand, im Bein oder sogar im Gesicht,
  • Lähmung in den Gliedmaßen,
  • Schwindelgefühl,
  • Gangunsicherheit und
  • Kopfschmerzen.

Da die Symptome häufig nur wenige Sekunden oder Minuten andauern, werden Sie von dem Betroffenem oftmals ignoriert. Es ist jedoch umso wichtiger, ihnen ausreichend Aufmerksamkeit zu wirdmen und umgehend einen Arzt aufzusuchen. Halten die Beschwerden länger als 24 Stunden an, so handelt es sich um einen "richtigen“ Schlaganfall.

Ist der Minischlaganfall gefährlich?

"Circa 40 Prozent der Schlaganfall-Patienten haben zuvor eine TIA erlitten", sagt Prof. Dr. med. Joachim Röther, Chefarzt der Neurologischen Abteilung an der Asklepios Klinik Altona-Hamburg. Der "richtige" Schlaganfall erfolge meist wenige Tage später. Es sei daher umso wichtiger, frühzeitig zu handeln und sich in die Behandlung eines Facharztes zu geben. Nehmen Sie daher die Signale ernst, auch wenn sich Ihr Gesundheitszustand nach kurzer Zeit wieder verbessert.

Wie entsteht der Minischlaganfall?

Wie bei einem Schlaganfall, löst sich bei der TIA ein Blutpfropf von einer Verengung in der Hauptschlagader, wandert ins Gehirn und verstopft dort ein wichtiges Gefäß. Durch diesen Verschluss können Organe nicht mehr ausreichend versorgt werden. Es kommt zum Schlaganfall.

Sind Sie ein Risikopatient?

Leiden Sie unter folgenden Erkrankungen, haben Sie ein besonders hohes Risiko, eine TIA zu erleiden:

  • Diabetes,
  • hohem Blutdruck, sowie bereits erwähnt,
  • Herzrhythmusstörung wie Vorhofflimmern oder
  • Arteriosklerose.

So verringern Sie Ihr Risiko einen Minischlaganfall zu erleiden

Risikopatienten sollten sich strikt an die vorgeschriebene Einnahmeart und Dosierung Ihrer Medikamente halten, um die Gefahr einer Attacke zu verringern. Weiterhin helfen:

  • eine gesunde Ernährung,
  • nicht rauchen,
  • ausreichend Bewegung sowie
  • ein gesundes Normalgewicht

das Risiko einer TIA oder eines Schlaganfalls zu minimieren.

Die Themenfelder Cholesterin und Herz-Kreislauf-Gesundheit werden Ihnen in Kooperation mit der Amgen GmbH (Riesstraße 24, 80992 München) präsentiert. Die Amgen GmbH hat keinen Einfluss auf die inhaltliche Ausgestaltung, diese liegt ausschließlich bei der Redaktion von t-online.de.

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