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Wie Sie sich vor dem gefährlichen Hantavirus schützen können

t-online, lk

Aktualisiert am 28.06.2021Lesedauer: 2 Min.
Rötelmaus: Sie kann Hantaviren verbreiten.
Rötelmaus: Sie kann Hantaviren verbreiten. (Quelle: CreativeNature_nl/getty-images-bilder)
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Das Hantavirus ist zurzeit sehr aktiv. In ganz Deutschland hat die Zahl der Erkrankungen zugenommen. Welche Regionen besonders betroffen sind und wie gefährlich der Erreger für den Menschen werden kann.

Das Wichtigste im Überblick


  • Was ist das Hantavirus?
  • Wie wird das Virus übertragen?
  • Welche Symptome treten auf?
  • Wie wird die Infektionskrankheit behandelt?
  • Wo tritt das Virus verstärkt auf?
  • Wie können Sie sich schützen?

In bestimmten Gebieten Deutschlands könnten sich in diesem Jahr aus Expertensicht besonders viele Menschen mit Hantaviren infizieren. Bis Mitte Juni waren in Deutschland für 2021 schon mehr als viermal mehr Fälle registriert als im gesamten Vorjahr.

Wie das Robert Koch-Institut (RKI) mitteilte, wurden der Behörde seit Januar etwa 930 Fälle gemeldet, im gesamten Jahr 2020 waren es nur 230.

Der aktuelle Trend ist den RKI-Zahlen zufolge aber nicht mit dem starken Hantavirus-Jahr 2012 vergleichbar – damals hatte es bis zur Jahresmitte bereits weit mehr als 1.000 gemeldete Fälle gegeben. Im gesamten Jahr 2012 war der Stand mit etwa 2.800 Infektionen der bislang höchste. Bei Hantavirus-Infektionen sind von Jahr zu Jahr starke Schwankungen üblich.

Was ist das Hantavirus?

Hantavirus ist ein übergeordneter Begriff, der verschiedene Virenarten klassifiziert. Hantaviren sind auf der ganzen Welt verbreitet. In Mitteleuropa kommt vor allem das sogenannte Puumala-Virus vor.

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Wie wird das Virus übertragen?

Das Hantavirus wird von Nagetieren wie der Rötelmaus oder der Brandmaus übertragen. Die Viren werden von infizierten Tieren mit Speichel, Urin und Kot ausgeschieden und können mehrere Tage infektiös bleiben. Menschen können sich durch Einatmen anstecken – etwa bei Wald- und Gartenarbeiten.

Welche Symptome treten auf?

Infektionen mit dem Hantavirus verlaufen oft ohne Symptome, können aber auch grippeähnliche Beschwerden hervorrufen – etwa Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, zudem mitunter Übelkeit und Erbrechen. Auch die Nieren können beeinträchtigt werden, bis hin zu akutem Nierenversagen.

Wie wird die Infektionskrankheit behandelt?

Das Hantavirus ist in Deutschland seit 2001 meldepflichtig. Einen Impfstoff gibt es bisher nicht. Mediziner können bei den Erkrankten lediglich die Symptome behandeln. Tödlich verläuft die Infektion in Mitteleuropa aber nur sehr selten.

Wo tritt das Virus verstärkt auf?

Vor allem im Südwesten Deutschlands grassieren derzeit Infektionen mit dem Hantavirus. Besonders betroffen sind Teile des Landes Baden-Württemberg, gefolgt von Bayern.

Wie können Sie sich schützen?

Um sich zu schützen, sollten Menschen nach Expertenangaben vor allem in Gebieten mit viel Buchenwald den Kontakt mit Ausscheidungen von Nagern und erregerhaltigem Staub vermeiden – beispielsweise bei Holzarbeiten in Wald und Garten und bei der Reinigung von Kellern, Schuppen, Scheunen und Ställen.

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Wer tote Mäuse oder Mäusekot entfernen muss, sollte Gummihandschuhe und einen eng anliegenden Mund-Nasen-Schutz tragen. Einen Staubsauer sollte man nicht verwenden, weil Viren damit in der Luft verteilt werden könnten. Wichtig ist außerdem eine gründliche Hygiene: sorgfältiges Händewaschen und noch besser – Duschen und Haare waschen nach Reinigungsarbeiten.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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Von Lydia Klöckner
DeutschlandRKI

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