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Warum sich ein regelmĂ€ĂŸiger Herz-Kreislauf-Check lohnt

Von t-online, ag

07.03.2019Lesedauer: 3 Min.
Ein Cardio-Check hilft, Risiken fĂŒr Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erkennen, diesen vorzubeugen und Erkrankungen frĂŒh zu behandeln.
Ein Cardio-Check hilft, Risiken fĂŒr Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erkennen, diesen vorzubeugen und Erkrankungen frĂŒh zu behandeln. (Quelle: getty-images-bilder)
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In Deutschland erleiden jĂ€hrlich ĂŒber 290.000 Menschen einen Herzinfarkt, rund 49.000 sterben daran. Viele TodesfĂ€lle könnten durch eine frĂŒhzeitige Vorsorgeuntersuchung verhindert werden, die gezielt auf Risikofaktoren wie hohe Cholesterinwerte, Bluthochdruck und Übergewicht eingeht.

Der Herz-Kreislauf-Check ist ein wichtiger Bestandteil des Check-up 35, der von der gesetzlichen Krankenkassen angeboten wird. Er trĂ€gt dazu bei, das Auftreten von VerĂ€nderungen oder bereits bestehende Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems frĂŒhzeitig zu erkennen und zu behandeln und so einem Herzinfarkt oder Schlaganfall vorzubeugen.


Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Die sieben grĂ¶ĂŸten HerzsĂŒnden

Nikotin: Rauchen ist Gift fĂŒrs Herz, denn es begĂŒnstigt die GefĂ€ĂŸverkalkung. Wer vom blauen Dunst loskommt, kann sein Arteriosklerose-Risiko jedoch schnell senken: Bereits ein Jahr nach dem Rauchstopp ist es nur noch halb so hoch, wie die Deutsche Herzstiftung informiert.
Fleisch: Eine einseitige ErnĂ€hrung ohne Obst und GemĂŒse erhöht das Risiko fĂŒr einen Kalium- oder Magnesiummangel. Langfristig können Herzrhythmusstörungen die Folge sein. Viel Kalium liefern etwa Bananen und Kartoffeln. Magnesium kommt besonders reichhaltig in HĂŒlsenfrĂŒchten vor.
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Check-up 35: Alle drei Jahre zum Gesundheits-TÜV

Erhöhte Cholesterin- oder Blutdruckwerte gelten als Vorboten von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Beim Gesundheits-Check-up ab 35 Jahren werden diese und andere Gesundheitswerte ĂŒberprĂŒft. Zudem wird der Patient hier auf eventuell bestehende Erkrankungen durchgecheckt. Gesetzlich Versicherte, die das 35. Lebensjahr vollendet haben, können den allgemeinen Gesundheits-Check alle drei Jahre durchfĂŒhren lassen. Bis MĂ€rz 2019 betrug der Untersuchungsintervall noch zwei Jahre. Menschen zwischen 18. und 35 dĂŒrfen dagegen die Leistung nur einmalig in Anspruch nehmen. Bei Privatpatienten gelten andere Regeln, die sich nach den jeweiligen Vertragsvereinbarungen richten.

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Das Vorsorgeangebot dient dazu, gezielt nach FrĂŒhstadien von Herz-Kreislauf- und Nierenerkrankungen sowie von Diabetes mellitus zu suchen. Neben der körperlichen Untersuchung und Blutdruckbestimmung werden Labortests des Blutes auf Gesamtcholesterin und Glukose sowie des Urins auf Eiweiß, Glukose, Nitrit sowie rote und weiße Blutkörperchen durchgefĂŒhrt. Am Ende des Check-ups stehen die Auswertung der Untersuchungsergebnisse und ein ausfĂŒhrliches BeratungsgesprĂ€ch.

Herz-Kreislauf-Check: So lÀuft die Untersuchung ab

Ein wichtiger Bestandteil der Gesundheitsuntersuchung ab 35 ist der Herz-Kreislauf-Check. Dabei horcht der Arzt mit dem Stethoskop Herz und Lungen ab, bestimmt die Pulsfrequenz, beobachtet den Herzrhythmus und misst den Blutdruck. Ab 140/90 mmHg beginnt Bluthochdruck, womit sich das Risiko fĂŒr einen Schlaganfall, Herzinfarkt oder Nierenversagen erhöht.

Im Bedarfsfall wird ein EKG angefertigt. Dies ist immer dann wichtig, wenn der Arzt bei seinen Untersuchungen UnregelmĂ€ĂŸigkeiten beim Herzrhythmus oder andere AuffĂ€lligkeiten wie Atemnot oder Brustschmerzen bei Belastung feststellt. In diesem Fall zahlen die gesetzlichen Krankenkassen die Untersuchung. Zur FrĂŒherkennung wird das Herz-EKG als so genannte IGeL-Leistung (individuelle Gesundheitsleistung) abgerechnet und kostet zwischen 27 und 94 Euro. Das Gleiche gilt fĂŒr die Magnetresonanztomographie des Herzens, die nur bei begrĂŒndetem Verdacht eine Kassenleistung ist. Als IGeL-Leistung kostet sie rund 450 Euro.

Labordiagnostik: Wozu die Blutanalyse dient

Anhand der Blutwerte kann der Arzt erkennen, wie es um die Herzgesundheit bestellt ist und welche Erkrankungen sich möglicherweise anbahnen. DafĂŒr ist eine Blutentnahme in nĂŒchternem Zustand notwendig, bei der neben dem Blutzuckerwert auch die Blutfette untersucht werden. Diese Blutwerte stehen im Fokus der Laboruntersuchung:

  • Blutzucker
  • Gesamtcholesterin
  • LDL-Cholesterin
  • HDL-Cholesterin
  • Triglyceride

Der Blutzuckerwert im nĂŒchternen Zustand sollte im Bereich von 60 bis 100 mg/dl im kapillaren Vollblutbild liegen. Dabei wird Blut nicht aus der Vene, sondern aus den HaargefĂ€ĂŸen (Kapillare) entnommen, beispielsweise durch Ritzen oder Punktion. Ist der Wert höher, kann dies ein Hinweis auf einen Diabetes Typ 2 sein.

Die Grafik zeigt, wie das LDL und weitere cholesterinhaltige Lipoproteine an der Entstehung von Arteriosklerose beteiligt sind und zu Ablagerungen in den BlutgefĂ€ĂŸen fĂŒhren.
Die Grafik zeigt, wie das LDL und weitere cholesterinhaltige Lipoproteine an der Entstehung von Arteriosklerose beteiligt sind und zu Ablagerungen in den BlutgefĂ€ĂŸen fĂŒhren. (Quelle: Bildmaterial: GettyImages, Bearbeitung: t-online)

Die Bestimmung des Gesamtcholesterinspiegels dient dazu, ein erhöhtes Risiko fĂŒr eine Arteriosklerose (GefĂ€ĂŸverkalkung) sowie fĂŒr einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erkennen. UnauffĂ€llig sind Werte zwischen 200 bis 220 mg/dl. Wenn die Werte außerhalb der Norm liegen, kann das ein Hinweis auf erhöhte Blutfette und eine Fettstoffwechselstörung sein.

Diese Werte fĂŒr das "schlechte" LDL-Cholesterin und das "gute" HDL-Cholesterin sollten unter 160 beziehungsweise ĂŒber 40 mg/dl liegen. Auch auf das VerhĂ€ltnis der beiden Werte zwischen LDL und HDL sollte geachtet werden. Bei einem gesunden Menschen ist der Quotient LDL/HDL kleiner als 3.

Gut zu wissen: Neben den Standarduntersuchungen des Check-up 35 gibt es weiterfĂŒhrende Laboruntersuchungen, mit denen sich Funktionsstörungen des Herzens oder der GefĂ€ĂŸe feststellen lassen. Sie gehören nicht zu den Vorsorgeleistungen der gesetzlichen Krankenkassen und werden deshalb von ihnen nicht finanziert. Besteht jedoch ein begrĂŒndeter Krankheitsverdacht, dann zahlt auch die Krankenkasse solche zusĂ€tzlichen Labortests.

Durchblutungs-Check: Sinnvolle ErgÀnzung zum Cardio-Check?

ErgĂ€nzend zum Cardio-Check im Rahmen des 35 Check-ups können Selbstzahler auch einem Durchblutungs-Check-up beim Arzt durchfĂŒhren lassen. Eine der hĂ€ufigsten Ursachen einer koronaren Herzkrankheit ist nĂ€mlich die SchĂ€digung und Verengung der HerzgefĂ€ĂŸe Die koronare Herzkrankheit ist unter anderem auch Ursache fĂŒr eine Herzinsuffizienz und auch fĂŒr Herzrhythmusstörungen. Mithilfe einer Dopplersonografie wird dabei die Geschwindigkeit des Blutflusses bestimmt. Aus den Daten lassen sich RĂŒckschlĂŒsse auf bestehende GefĂ€ĂŸverkalkungen und auf das individuelle Schlaganfallrisiko ziehen.

Die Untersuchung ist besonders nach SchlaganfĂ€llen sinnvoll oder fĂŒr Menschen, in deren Familien bereits SchlaganfĂ€lle oder andere Infarkte vorgekommen sind. Die gesetzliche Krankenkasse bezahlt die Dopplersonografie nicht routinemĂ€ĂŸig. Wenn jedoch Beschwerden oder der begrĂŒndete Verdacht auf GefĂ€ĂŸstenosen (GefĂ€ĂŸverengungen) bestehen, ĂŒbernimmt sie die Kosten. Zur FrĂŒherkennung ist sie eine IGeL-Leistung und kostet je nach GefĂ€ĂŸart zwischen 27 und 94 Euro.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dĂŒrfen nicht verwendet werden, um eigenstĂ€ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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