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Ministerium sieht keine Häufung bei Fehlbildungen in NRW

Babys mit nur einer Hand geboren  

Fehlbildungen: Ministerium in NRW gibt Entwarnung

30.09.2019, 14:05 Uhr | dpa

Ministerium sieht keine Häufung bei Fehlbildungen in NRW. Das Sankt Marien-Hospital Buer: Hier hat es eine ungewöhnliche Häufung von Neugeborenen mit Handfehlbildung gegeben. (Quelle: dpa)

Das Sankt Marien-Hospital Buer: Hier hat es eine ungewöhnliche Häufung von Neugeborenen mit Handfehlbildung gegeben. (Quelle: dpa)

Vor gut zwei Wochen kamen drei Säuglinge in Gelsenkirchen innerhalb weniger Wochen mit einer Fehlbildung an der Hand zur Welt. Die Klinik ließ diese Häufung daraufhin untersuchen. Das Gesundheitsministerium gibt nun Entwarnung.

Bei Arm- und Handfehlbildungen Neugeborener sieht das NRW-Gesundheitsministerium in den vergangenen Jahren "keine offensichtlichen Trends und regionalen Häufungen". Dies teilte das Ministerium mit. Die Behörde hatte in allen Geburtskliniken des Bundeslandes nach Fehlbildungen in den Jahren 2017, 2018 und 2019 gefragt.

Fehlbildungen bei drei Neugeborenen weckte Aufmerksamkeit

Anlass war eine vor gut zwei Wochen bekannt gewordene ungewöhnliche Häufung von Hand-Fehlbildungen bei Neugeborenen an einer Gelsenkirchener Klinik. Im Sankt Marien-Hospital Buer waren zwischen Mitte Juni und Anfang September drei Kinder mit fehlgebildeten Händen geboren worden. Zuvor hatte es dort nach Angaben der Klinik jahrelang keinen einzigen Fall gegeben.

Anzahl der Vorfälle ist gering

Die Abfrage des Ministeriums ergab, dass bei deutlich weniger als 0,1 Prozent aller Neugeborenen Fehlbildungen der Hände festgestellt wurden. "Für die Jahre 2017, 2018, 2019 wurden mit Stand vom 27. September 2019 insgesamt 72,64 beziehungsweise 61 Fehlbildungen der oberen Extremitäten in Nordrhein-Westfalen gemeldet", hieß es weiter.
 

 

Die Rückmeldungen der Krankenhäuser werden dennoch weiter eingehend analysiert und mit Daten aus anderen Erhebungssystemen der Qualitätssicherung sowie weiteren Datensammlungen abgeglichen werden. 

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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