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Übung für Demenzkrank: Dual-Task-Training fordert Geist und Körper

Fordert Geist und Körper  

Diese Übung kann bei Demenz helfen

24.09.2021, 12:27 Uhr | dpa-tmn

Übung für Demenzkrank: Dual-Task-Training fordert Geist und Körper. Übung bei Demenz: Ballspielen ist nur eine von vielen möglichen Dual-Task-Übungen.  (Quelle: dpa/tmn/Andreas Arnold)

Übung bei Demenz: Ballspielen ist nur eine von vielen möglichen Dual-Task-Übungen. (Quelle: Andreas Arnold/dpa/tmn)

Der Verlauf einer demenziellen Erkrankung kann positiv beeinflusst werden. Neben Unterstützung und Struktur im Alltag kann auch eine Übung helfen. Sie trainiert gleich zwei Fähigkeiten von Betroffenen.

Eine vielversprechende Methode bei einer beginnenden Demenz sei das Dual-Task-Training, erklärt das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP).

Dual Task bedeutet: zwei Aufgaben. Diese werden gleichzeitig ausgeführt. So kann man zum Beispiel das Singen von Liedern mit dem Werfen und Fangen von Bällen verbinden. Das trainiert geistige und körperliche Fähigkeiten gleichermaßen. Wichtig: Die Schwierigkeit einer Übung sollte Betroffene nicht überfordern.

Motivieren und akzeptieren

Generell profitieren Menschen mit Demenz davon, wenn sie im Alltag Unterstützung und Struktur haben, aber viele Dinge selbst erledigen können. Das fordert sie und es fördert zugleich das Selbstwertgefühl. Für Angehörige gilt der Dreiklang: Motivieren, Akzeptanz zeigen und nicht zu viel verlangen.

Neben der notwendigen Hilfe und Anleitung im Alltag – sei es beim Kochen oder als Begleitung zum Friseurbesuch – sollte man außerdem soziale Kontakte fördern. Viele Angehörige bemühten sich aus gutem Grund darum, die Teilnahme an Sport- oder Kulturgruppen für Menschen mit Demenz zu organisieren, sagt ZQP-Pflegeexpertin Daniela Sulmann.

Wichtig ist die Unterstützung in den Bereichen, die zentral für die Gesundheit sind. Das schließt Ernährung, Bewegung, Körperhygiene, Medikation und ärztliche Versorgung ein.

Demenz verstehen

Es ist wichtig, Demenz zu verstehen, um damit gut umgehen und Betroffenen bestmöglich helfen zu können. Dafür ist fachlicher Rat unerlässlich. Erste Anlaufstellen für Angehörige seien Hausärzte, Neurologinnen oder Gerontopsychiater, zählt das ZQP auf. Spezialkliniken bieten Gedächtnissprechstunden an.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa-tmn

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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