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Das sagen Experten für den Sommer voraus

  • Sandra Simonsen
Von Sandra Simonsen

16.02.2022Lesedauer: 4 Min.
Sommer in Freiheit (Symbolfoto): Könnten im Sommer endlich alle Corona-Maßnahmen fallen?
Sommer in Freiheit (Symbolfoto): Könnten im Sommer endlich alle Corona-Maßnahmen fallen? (Quelle: FredFroese/getty-images-bilder)
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Bringt Omikron das Ende der Pandemie? Fallen bald alle Corona-Maßnahmen? Die Zeichen stehen aktuell auf Hoffnung – bekommen wir im Sommer tatsächlich unser "altes Leben" zurück?

Das Wichtigste im Überblick


  • Was wird bereits vor dem Sommer gelockert?
  • Was sagen Experten zur Pandemie im Sommer?
  • Bleibt die Maskenpflicht trotzdem?
  • Was erwartet uns dann im Herbst?

Bereits 2021 prophezeite der heutige Gesundheitsminister Karl Lauterbach: "Der Sommer wird gut." Und er wurde gut: Die Inzidenzen sanken, die Lage auf den Intensivstationen entspannte sich und auch die Corona-Maßnahmen wurden deutlich gelockert.


Omikron-Variante: Was wir bisher wissen

Seit November 2021 ist die Omikron-Virus-Variante bekannt. Erstmals nachgewiesen wurde sie in Südafrika. Mittlerweile dominiert Omikron das Pandemiegeschehen weltweit.
Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat Omikron als "besorgniserregend" eingestuft. Diese Klassifizierung ist ein Signal, dass eine Variante ansteckender ist oder zu schwereren Krankheitsverläufen führt. Außerdem besteht bei "besorgniserregenden Varianten" die Gefahr, dass herkömmliche Impfungen oder Medikamente weniger wirksam sind.
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Geblieben ist allerdings immer mindestens die Maskenpflicht, zahlreiche Festivals oder Großveranstaltungen wurden trotzdem abgesagt, ganz "normal" war auch der Sommer 2021 nicht. Wie sieht es in diesem Jahr aus? Eine vorsichtige Prognose.

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Was wird bereits vor dem Sommer gelockert?

Schon jetzt haben die Ministerpräsidenten und Kanzler Olaf Scholz über weitreichende Lockerungen beraten. Geplant sind unter anderem private Treffen ohne begrenzte Teilnehmerzahlen, zumindest für Geimpfte. Auch die 2G-Regel in Einzelhandel und Gastronomie soll fallen. Diskotheken und Clubs sollen dann mit der 2G-plus-Regel wieder öffnen dürfen und auch Großveranstaltungen sollen so wieder ermöglicht werden.

All diese Lockerungen sollen bereits im März stattfinden, bis zum Sommer könnten viele der Regeln dann noch lockerer werden oder ganz entfallen. Auch für Ungeimpfte könnten die Corona-Maßnahmen dann leichter ausfallen. So wären im Sommer dann wahrscheinlich auch große Konzerte, Festivals und Partys wieder möglich.

Auch die Homeoffice-Pflicht soll bereits im März enden, dann könnte sich der Arbeitsalltag bis zum Sommer ebenfalls wieder normalisiert haben.

Was sagen Experten zur Pandemie im Sommer?

Der Virologe Klaus Stöhr erklärte gegenüber dem MDR, das Ende der Pandemie sei gar nicht mehr so fern. Aus seiner Sicht sei die Pandemie dann beendet, wenn die Auswirkungen einer Corona-Infektion beispielsweise mit denen einer Grippe vergleichbar seien. Bei geimpften Menschen sei dies bereits in den meisten Fällen so. Bis die Pandemie jedoch wirklich beendet sei, könnten sich noch Millionen ungeimpfte Menschen infizieren. Das sei vor allem für ältere oder vorerkrankte Personen gefährlich.

Ähnlich erklärte es auch der Charité-Virologe Christian Drosten bereits im Januar ohne konkreten Blick auf den Sommer: "Den endemischen Zustand werden wir bis Ende des Jahres erreicht haben, wir sind praktisch da." Er schränkte jedoch auch ein, Ungeimpfte würden das Ende der Pandemie weiter hinauszögern.

Entspannter Sommer mit weniger Infektionen?

Stiko-Chef Thomas Mertens blickte ebenfalls bereits im Januar auf den Sommer und erklärte gegenüber dem ZDF: "Ob es wie im letzten Jahr einen entspannten Sommer geben wird? Das kann man auch für 2022 hoffen." Auch Stiko-Mitglied Fred Zepp schätzte im ZDF, der Sommer könne wieder mit deutlich weniger Infektionen einhergehen. "Zum einen ist das Virus zumindest in geringem Maße temperatursensitiv, und wir werden uns wieder vermehrt in der freien Natur aufhalten. Zum anderen werden wir dann hoffentlich mehr als 85 bis 90 Prozent der Menschen geimpft haben. Jeder Geimpfte hat damit in jedem Fall eine Teilimmunität, die hilft, eine anschließende Infektion mit dem Wildvirus besser zu überstehen."

Leif Erik Sander, Infektiologe an der Berliner Charité, erklärte ebenfalls bereits im Januar gegenüber dem "Spiegel", er sei mit Prognosen für 2022 zunächst sehr vorsichtig. Allerdings machte er auch Hoffnung: "Mit einer hoffentlich deutlich höheren Impfquote und dann leider auch einem hohen Genesenen-Anteil sowie mit angepassten Impfstoffen werden wir aber nach und nach weniger anfällig für weitere Wellen, wenn wir rechtzeitig reagieren. Ich erwarte im Sommer deutliche Entspannung – und mit guter Vorbereitung auch einen deutlich besseren Herbst."

Auch Hamburgs Gesundheitssenatorin Melanie Leonhard geht mit Blick auf die Corona-Lage von einem weitgehend unbeschwerten Sommer aus. "Ich bin ganz sicher, dass wir einen sehr, sehr freien Sommer erleben werden", sagte die SPD-Politikerin der "Bild"-Zeitung Anfang Februar. "Der Herbst wird bestimmt noch mal anstrengender, ich glaube aber, er wird weniger schwierig als der jetzige."

Bleibt die Maskenpflicht trotzdem?

Allerdings wird eine Maßnahme wohl trotz aller Lockerungen noch lange erhalten bleiben: die Maskenpflicht. So erklärten die Epidemiologen Hajo Zeeb, Timo Ulrichs und der Immunologe Carsten Watzl, wie wichtig der Schutz durch die FFP2-Maske weiterhin sei. "Sehr entscheidend, um die Omikron-Ausbreitung zu verlangsamen, ist das generelle Tragen von FFP2-Masken", so Ulrichs. "Maskentragen sollten wir noch mindestens bis zum vollständigen Abklingen der Omikron-Welle beibehalten."

Und auch Zeeb bestätigte, die Maske dürfte die am längsten beizubehaltende Schutzmaßnahme sein, auch wenn sonst in absehbarer Zukunft immer mehr Einschränkungen fielen – "gegebenenfalls auch einfach als Gebot und nicht als Pflicht", so der Experte.

Der Bonner Virologe Hendrik Streeck hingegen hatte kürzlich gegenüber dem "Münchner Merkur" erklärt, er halte eine Abschaffung aller Corona-Maßnahmen inklusive der Maskenpflicht im Sommer für wünschenswert. "Ich plädiere für einen Sommer-Modus und für einen Winter-Modus". In der warmen Jahreszeit könne auf Maßnahmen verzichtet werden, im Herbst und Winter müssten Maßnahmen sein.

Was erwartet uns dann im Herbst?

Trotz aller Hoffnungen für den Sommer dämpfen viele Experten die Euphorie darüber, dass die Pandemie dann beendet sein könnte. Auch von Seiten der Politik heißt es bereits parallel zu den Lockerungsplänen, im kommenden Herbst und Winter könnte die Einführung strengerer Maßnahmen wieder erforderlich sein.

Der Corona-Expertenrat soll daher das aktuelle Infektionsschutzgesetz überprüfen und Vorschläge machen, wie es bis zum Herbst passend überarbeitet werden kann. Es wäre dann durchaus denkbar, dass zahlreiche Maßnahmen wie Kontaktbeschränkungen und Zugangsregelungen in Restaurants oder Geschäften im Herbst doch zurückkehren.

Christian Drosten kündigte hingegen bereits im Januar an, im Winter 2022 werde es sich letztlich zeigen, ob die Pandemie in eine Endemie übergeht: "Wenn das Virus bis dahin sich nicht stark weiter verändert, werden wir wahrscheinlich einen relativ normalen Winter haben", kündigte er an, verwies jedoch auch auf die Impflücke, die geschlossen werden müsse.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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Von Laura Stresing, Cem Özer, Sandra Simonsen
Christian DrostenCoronavirusGastronomieKarl LauterbachMaskenpflichtOlaf ScholzOmikronZDF
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