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FĂŒr diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfĂ€ltig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Was Sport bei Arthrose bewirkt

Von Andrea Goesch

Aktualisiert am 01.03.2022Lesedauer: 3 Min.
Ein Àlterer Mann hebt Gewichte. KrModerates Krafttraining bei Arthrose stÀrkt die Muskulatur und wirkt dem Knorpelabbau entgegen.
Moderates Krafttraining bei Arthrose stÀrkt die Muskulatur und wirkt dem Knorpelabbau entgegen. (Quelle: Fabio Camandona/getty-images-bilder)
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Viele Menschen mit Arthrose meiden Sport und schrĂ€nken ihre körperlichen AktivitĂ€ten ein. Dahinter steckt die Angst, dass die Gelenke zu sehr strapaziert werden und weiter verschleißen. Doch das Gegenteil ist der Fall: Nur durch Bewegung wird der Knorpel mit ausreichend NĂ€hrstoffen versorgt und erhĂ€lt seine Belastbarkeit.

Arthrose ist eine SchĂ€digung des Gelenkknorpels, durch die er sich nicht selbst wieder reparieren kann. Sie ist die weltweit hĂ€ufigste Gelenkerkrankung und tritt in der Regel im fortgeschrittenen Alter auf, etwa 20 Prozent der Menschen ĂŒber 60 sind betroffen. Der Gelenkschaden bereitet oft starke Schmerzen und fĂŒhrt zu Versteifungen in Knien, HĂŒfte, Schultern, HĂ€nden oder Fingern.


Acht Gelenk-SĂŒnden

Übergewicht schadet den HĂŒft- und Kniegelenken nicht nur durch die ĂŒberflĂŒssigen Pfunde, die darauf lasten. ZusĂ€tzlich sondert das Fettgewebe verstĂ€rkt Hormone ab, die zur Zerstörung des Gelenkknorpels beitragen. Deshalb brauchen stark beleibte Menschen frĂŒher eine neue HĂŒfte oder ein kĂŒnstliches Kniegelenk als schlanke Personen.
Bewegungsmangel ist Gift fĂŒr gesunde Gelenke. Nur durch Bewegung wird die Knorpelsubstanz in den Gelenken gut durchblutet und mit NĂ€hrstoffen versorgt. Bleibt die Bewegung aus, passiert folgendes: Die Muskelmasse nimmt ab, die Gelenkkapsel schrumpft und das macht die Gelenke noch unbeweglicher und verstĂ€rkt die Beschwerden.
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  • AusfĂŒhrlich: Was Arthrose begĂŒnstigt und was hilft

Bewegung hilft, den Gelenkverschleiß aufzuhalten

Dauerhafte Schonung trÀgt dazu bei, dass sich eine Arthrose verschlimmert. Körperliche AktivitÀt und Sport können dagegen die degenerativen Prozesse aufhalten, indem sie die Muskulatur stÀrken und die StabilitÀt der Gelenke verbessern. Menschen mit Arthrose sollten daher darauf achten, viel Bewegung in ihren Alltag zu bringen.

"FĂŒr jeden gibt es geeignete Möglichkeiten: von Gartenarbeit ĂŒber Spazierengehen bis hin zu Sport allein oder in der Gruppe", sagt Professor Dr. Dieter C. Wirtz, PrĂ€sident der Deutschen Gesellschaft fĂŒr OrthopĂ€die und Unfallchirurgie (DGOU) und Direktor der Klinik und Poliklinik fĂŒr OrthopĂ€die und Unfallchirurgie am UniversitĂ€tsklinikum Bonn.

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Gelenkknorpel brauchen ausreichend NĂ€hrstoffe

Ein Gelenkknorpel besteht aus stĂŒtzenden Kollagenfasern und bis zu 70 Prozent Wasser. Ist er im Fall einer Arthrose geschĂ€digt, bietet er nicht mehr ausreichend Puffer fĂŒr den Knochen. Es kommt zu Reibungen und Schmerzen. Um den Knorpel mit ausreichend NĂ€hrstoffen zu versorgen, ist es wichtig, die Gelenke regelmĂ€ĂŸig zu belasten.

"Das erfolgt Ă€hnlich wie bei einem Schwamm ĂŒber einen Pumpmechanismus", sagt Professor Bernd Kladny, stellvertretender GeneralsekretĂ€r der Deutschen Gesellschaft fĂŒr OrthopĂ€die und Unfallchirurgie (DGOU) und Chefarzt der Abteilung OrthopĂ€die und Unfallchirurgie der m&i-Fachklinik in Herzogenaurach. Belastet man den Körper, wird der Knorpel ausgedrĂŒckt und Schlackenstoffe könnten entweichen. Bei Entspannung dagegen könne der Knorpel wieder NĂ€hrstoffe aus der GelenkflĂŒssigkeit aufnehmen. Der Wechsel aus Belastung und Entlastung stĂ€rke auch die Muskulatur und entlaste so die Gelenke.

RegelmĂ€ĂŸig und moderat trainieren

Egal, fĂŒr welche körperliche AktivitĂ€t man sich entscheidet, eines ist wichtig: RegelmĂ€ĂŸigkeit. Nur wer konstant trainiert, erzielt nachhaltige Ergebnisse. "Viele haben sich in der Coronapandemie angewöhnt, Übungen zu Hause oder SpaziergĂ€nge zu machen, das sollten sie unbedingt beibehalten", sagt Kladny. GlĂŒcklicherweise sei inzwischen aber auch in den Vereinen und Sportstudios wieder Sport in der Gruppe möglich. Dort gibt es hĂ€ufig auch Angebote, die auf Senioren zugeschnitten sind.

Sportarten mit unkontrollierten Bewegungen und Stoßbelastung sollten Menschen mit Arthrose allerdings besser vermeiden. Sie sollten auch darauf achten, dass es zu keiner Überbelastung kommt und auf ihren Körper hören. Entscheidend sei der individuelle körperliche Zustand, sagt Wirtz. Um ihn richtig einzuschĂ€tzen und die geeignete Einstiegssportart zu finden, empfiehlt der Experte einen Besuch bei einem Facharzt fĂŒr OrthopĂ€die und Unfallchirurgie sowie einen medizinischen Fitnesscheck.

Tipps fĂŒr mehr Bewegung im Alter

FĂŒr alle, die sich noch nicht entschieden haben, welche AktivitĂ€t die richtige fĂŒr sie ist, hat die Deutsche Gesellschaft fĂŒr OrthopĂ€die und Unfallchirurgie eine Liste mit Tipps und VorschlĂ€gen zusammengestellt:

  • RegelmĂ€ĂŸig aufstehen, um kleine TĂ€tigkeiten im Haushalt oder Garten zu verrichten.
  • Viel zu Fuß gehen und wann immer möglich das Auto stehen lassen.
  • RegelmĂ€ĂŸige Verabredungen mit Freunden zum Spazierengehen oder gemeinsamen Fahrradfahren.
  • Wandergruppe oder Nordic Walking mit Nachbarn an einem festen Tag in der Woche mit unterschiedlichen Ausflugszielen.
  • Training in einer Seniorensportgruppe, zum Beispiel Gymnastik, Tanzen oder Klettern.

Die gesetzlichen Krankenkassen bieten außerdem verschiedene PrĂ€ventions- und Gesundheitskurse an, die sich auch fĂŒr Menschen mit Arthrose eignen können – zum Beispiel Kurse zur KrĂ€ftigung der Muskeln und Gelenke. Diese Kurse eignen sich vor allem fĂŒr Menschen mit leichter Arthrose. Manche werden auch als Onlinekurse angeboten.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dĂŒrfen nicht verwendet werden, um eigenstĂ€ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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