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Osteoporose erkennen, behandeln und vorbeugen

Von Astrid Clasen

Aktualisiert am 02.04.2022Lesedauer: 14 Min.
Frau mit eingegipstem Unterarm
Bei Osteoporose sind die Knochen instabil, sodass sie schnell brechen können. (Quelle: vadimguzhva/getty-images-bilder)
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Osteoporose schwĂ€cht die Knochen. Symptome treten aber meist erst auf, wenn es dadurch zu KnochenbrĂŒchen kommt. Was die Ursachen fĂŒr den Knochenschwund sind und welche Therapie hilft.

Das Wichtigste im Überblick


  • Osteoporose – was ist das? Definition
  • Osteoporose: Symptome
  • Osteoporose: Ursachen
  • Osteoporose: Diagnose
  • Osteoporose: Therapie
  • Osteoporose: ErnĂ€hrung
  • Osteoporose: Vorbeugen

Osteoporose tritt ĂŒberwiegend im höheren Lebensalter auf – und deutlich hĂ€ufiger bei Frauen als bei MĂ€nnern: In Deutschland sind etwa 5 Millionen Frauen und 1 Million MĂ€nner betroffen.

Osteoporose – was ist das? Definition

Osteoporose – umgangssprachlich auch Knochenschwund genannt – ist eine systemische Skeletterkrankung, die dazu fĂŒhrt, dass das Skelett weniger stabil ist. Systemisch bedeutet, dass die Knochen des gesamten Skeletts betroffen sind.

Gekennzeichnet ist Osteoporose per Definition durch eine sich verringernde Knochenmasse und einen verĂ€nderten Knochenbau: Die HohlrĂ€ume im Inneren der Knochen, das Ă€hnlich wie ein Schwamm aufgebaut ist, werden grĂ¶ĂŸer – und die Knochendichte nimmt ab. Dieser Knochenschwund betrifft

  • sowohl die organischen Bestandteile der Knochen (wie Kollagen)
  • als auch deren mineralische Anteile (vor allem Calcium).
Schematische Darstellung von Osteoporose
Der wie ein Schwamm aufgebaute innere Teil der Knochen, Spongosia genannt, nimmt mit fortschreitender Osteoporose immer mehr an Dichte ab. (Quelle: ttsz/getty-images-bilder)
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Das durch Osteoporose geschwĂ€chte Skelett ist oft dauerhaft anfĂ€lliger fĂŒr Verletzungen: In fortgeschritteneren Stadien können schon kleinere UnfĂ€lle – wie eigentlich unproblematische StĂ¶ĂŸe und StĂŒrze – oder selbst Alltagsbelastungen dazu fĂŒhren, dass an den betroffenen Knochen Risse (Fissuren) oder gar BrĂŒche (Frakturen) entstehen. Besonders hĂ€ufig kommt es zu Schenkelhals-, Oberarm-, Speichen- und Wirbelkörperfrakturen.

Solange die Knochendichte nur leicht verringert ist, zeigen sich solche Auswirkungen (noch) nicht. In dem Stadium sprechen Fachleute von Osteopenie. Diese kann eine Vorstufe von Osteoporose sein.

Ist Ihr Risiko fĂŒr Osteoporose erhöht? Hier geht es zum Selbsttest.

Osteoporose: Symptome

Typischerweise bleibt Osteoporose lange unbemerkt. Symptome treten frĂŒhestens dann auf, wenn es aufgrund der verminderten Knochendichte zu KnochenbrĂŒchen kommt. Dazu reicht oft schon eine einmalige geringe Belastung, die normalerweise völlig harmlos ist – wie das Heben einer schweren Einkaufstasche, das AbstĂŒtzen mit der Hand, ein Hustenanfall oder leichtes Stolpern.

Fachleute bezeichnen solche KnochenbrĂŒche bei Osteoporose als FragilitĂ€tsfrakturen (fragil = zerbrechlich). Dabei sind manche Knochen besonders hĂ€ufig betroffen. Dazu zĂ€hlen:

  • vorderer Teil der Wirbel (Wirbelkörper)
  • Oberschenkelknochen nah am HĂŒftgelenk (Schenkelhals)
  • Oberarmknochen (Humerus)
  • Speiche (Radius) nah am Handgelenk
  • Becken
  • Rippen

Gelegentlich macht sich ein Knochenbruch bei Osteoporose durch Schmerzen sofort heftig bemerkbar. Es kommt aber auch vor, dass die Betroffenen zunÀchst gar nichts von ihren Frakturen mitbekommen. Dann kann die Osteoporose als erste Symptome VerÀnderungen im Erscheinungsbild verursachen.

DafĂŒr sind hauptsĂ€chlich WirbelsĂ€ulenverĂ€nderungen verantwortlich. Denn die Wirbelkörper können regelrecht einbrechen, sodass die WirbelsĂ€ule bei Osteoporose langsam in sich zusammensinkt und sich verformt. Typische Symptome hierfĂŒr sind:

  • verminderte KörpergrĂ¶ĂŸe, wobei einige Betroffene infolge der leicht eingesackten WirbelsĂ€ule mehr als zehn Zentimeter kleiner werden
  • gebĂŒckte Haltung (Witwenbuckel), was durch eine zunehmende VerkrĂŒmmung der BrustwirbelsĂ€ule nach hinten (Kyphosierung) bedingt ist
  • vorgewölbter Bauch (Osteoporose-BĂ€uchlein) infolge des verkĂŒrzten Rumpfs und der stĂ€rker verkrĂŒmmten WirbelsĂ€ule
  • von der RĂŒckenmitte nach außen abwĂ€rts verlaufende Hautfalten (TannenbaumphĂ€nomen), die dadurch entstehen, dass die Haut bei Abnahme der KörpergrĂ¶ĂŸe nicht mit schrumpft
  • im VerhĂ€ltnis zur KörpergrĂ¶ĂŸe ĂŒberlang wirkende Arme und Beine
  • verĂ€nderter Gang mit kleineren Schritten und Unsicherheit beim Gehen, da der Körperschwerpunkt nach vorne verlagert ist

Diese körperlichen VerĂ€nderungen bei fortgeschrittener Osteoporose ziehen weitere Symptome nach sich. Denn sie können dazu fĂŒhren, dass Muskeln verhĂ€rten, Gelenkkapseln ĂŒberdehnen, die kleinen Wirbelgelenke ĂŒbermĂ€ĂŸig unter Druck geraten und KnochenhĂ€ute verletzt werden. Die möglichen Folgen sind

  • chronische Schmerzen (vor allem RĂŒckenschmerzen),
  • eine stark eingeschrĂ€nkte Beweglichkeit bis hin zur BettlĂ€gerigkeit und
  • eine verminderte LebensqualitĂ€t (besonders bei bestehenden Frakturen).

Osteoporose an sich ist nicht tödlich, aber 


Rund 90 Prozent aller KnochenbrĂŒche im höheren Alter, die eine Behandlung im Krankenhaus erfordern, sind auf Osteoporose zurĂŒckzufĂŒhren. Das Problem dabei: Bei Ă€lteren Menschen heilen Frakturen schlechter und können somit schlimmere Folgen haben als bei jungen Menschen.

Daher ist bei Osteoporose im höheren Alter nach einem Knochenbruch nicht nur das Risiko fĂŒr weitere Frakturen erhöht, sondern auch das Risiko zu sterben – besonders im ersten Jahr nach einem Bruch. Das gilt vor allem fĂŒr Frakturen am oberen Ende des Oberschenkelknochens, welches das HĂŒftgelenk bildet: Ältere Betroffene erholen sich von solch einer Schenkelhalsfraktur oft nicht mehr vollstĂ€ndig. Bei 10 bis 20 Prozent verlĂ€uft die Fraktur innerhalb eines Jahres sogar tödlich.

Doch die gute Nachricht lautet: Das Risiko fĂŒr KnochenbrĂŒche durch Osteoporose lĂ€sst sich jederzeit deutlich senken – etwa durch eine medikamentöse Behandlung. Manchmal reicht es auch schon, vermeidbare Risikofaktoren (wie Rauchen oder die Einnahme bestimmter Medikamente) auszuschalten.

Osteoporose: Ursachen

Osteoporose kann ihre Ursachen in einem erhöhten Knochenabbau, einem verringerten Knochenaufbau oder einer Kombination aus beiden VorgÀngen haben. Solange der stÀndige Auf- und Abbau von Knochenmaterial im Gleichgewicht ist, erneuern sich die Knochen nach und nach, ohne dass es zu Knochenschwund kommt:

  • Die fĂŒr den Knochenaufbau zustĂ€ndigen Zellen heißen Osteoblasten, den Knochenabbau erledigen die sogenannten Osteoklasten.
  • Gemeinsam sorgen Osteoblasten und Osteoklasten dafĂŒr, dass jeder Knochen sich an seine Beanspruchung anpassen sowie SchĂ€den selbst ausbessern kann.
  • FĂŒr die Steuerung dieses stĂ€ndigen Knochenumbaus sind verschiedene Hormone verantwortlich – wie etwa Geschlechts-, Wachstums- und SchilddrĂŒsenhormone.

Wenn sich mehr Knochen ab- als aufbaut, kann das mit der Zeit Osteoporose verursachen. Dass mit steigendem Alter Knochenmasse verloren geht, ist allerdings erst einmal ganz normal:

  • Die Knochendichte nimmt bei jedem Menschen zunĂ€chst stetig zu.
  • Im Alter von rund 25 bis 30 Jahren erreicht sie ihren Höchstwert.
  • Dieser ist bei Frauen allgemein niedriger als bei MĂ€nnern.
  • Danach nimmt die Knochendichte allmĂ€hlich wieder ab.
  • Bei Frauen beschleunigt sich der Knochenabbau mit Beginn der Wechseljahre.

Nur wenn die Knochendichte durch den Verlust an Knochenmasse unter einen bestimmten Wert sinkt, liegt Osteoporose vor. Je nach Ursachen unterscheiden Fachleute dabei primÀre und sekundÀre Formen von Knochenschwund:

  • Eine primĂ€re Osteoporose entsteht von allein, ohne dass andere Ursachen als der normale Alterungsprozess feststellbar sind.
  • Eine sekundĂ€re Osteoporose ist die Folge einer anderen Krankheit oder einer Behandlung mit bestimmten Medikamenten.

PrimÀre Osteoporose

Die meisten Menschen mit Osteoporose haben die primĂ€re Form. Wichtigste Ursachen hierfĂŒr sind das Alter und die hormonellen VerĂ€nderungen bei Frauen in den Wechseljahren. Fachleute bezeichnen diese Typen von Knochenschwund entsprechend als

  • postmenopausale Osteoporose ("postmenopausal" heißt: nach der Menopause, also nach der letzten Regelblutung) und
  • senile Osteoporose ("senil" bedeutet hier: im hohen Lebensalter auftretend).

Im höheren Lebensalter bekommen deutlich mehr Frauen als MĂ€nner Osteoporose. Zwei Ursachen sind dafĂŒr besonders entscheidend: Erstens haben Frauen generell eine niedrigere Knochenmasse als MĂ€nner. Zweitens verstĂ€rkt sich dieser Unterschied in den Wechseljahren zusĂ€tzlich:

  • Das weibliche Geschlechtshormon Östrogen hemmt die AktivitĂ€t der knochenabbauenden Osteoklasten.
  • Mit Einsetzen der Wechseljahre sinkt der Östrogenspiegel allmĂ€hlich, sodass der hemmende Einfluss auf die Osteoklasten nachlĂ€sst.

Bei Frauen vor den Wechseljahren sind die Knochen also durch das Östrogen geschĂŒtzt. In den Wechseljahren kommt es hingegen zu einem beschleunigten Knochenabbau. Rund 30 Prozent der betroffenen Frauen entwickeln dadurch eine postmenopausale Osteoporose, die Probleme verursacht.

Im Vergleich dazu entwickelt sich die senile Osteoporose schleichender. Ursache fĂŒr den altersbedingten Verlust von Knochenmasse ist, dass die AktivitĂ€t der knochenaufbauenden Osteoblasten mit zunehmendem Lebensalter immer weiter abnimmt.

Selten tritt eine primĂ€re Osteoporose auch ohne erkennbare Ursachen (idiopathisch) bereits zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr auf. Betroffen sind ĂŒberwiegend rauchende MĂ€nner. Sehr selten setzt der idiopathische primĂ€re Knochenschwund sogar schon zwischen dem 8. und 14. Lebensjahr ein. Dann stoppt er wenige Jahre nach der PubertĂ€t von selbst wieder.

SekundÀre Osteoporose

Etwa jede zehnte Osteoporose hat sekundĂ€re Ursachen, ist also durch eine andere Erkrankung oder deren medikamentöse Behandlung entstanden. Unter den Medikamenten kann vor allem Kortison – je nach Dosis – nachweislich die Knochendichte vermindern. Weitere Medikamente, die bei lĂ€ngerer Anwendung Knochenschwund verursachen können, sind zum Beispiel:

  • Protonenpumpenhemmer (Mittel, die die Bildung von MagensĂ€ure unterdrĂŒcken)
  • kortisonhaltige Mittel zum Inhalieren (etwa bei Asthma oder COPD)
  • SSRI (Mittel gegen Depressionen)
  • Aromatasehemmer (etwa zur Hormontherapie bei Brustkrebs)

Unter den Erkrankungen können erwiesenermaßen hormonelle Störungen den Knochenstoffwechsel beeinflussen – und so eine sekundĂ€re Osteoporose verursachen. Dazu zĂ€hlen:

  • durch hormonbildende Tumoren verursachtes (endogenes) Cushing-Syndrom
  • Mangel an Geschlechtshormonen durch Funktionsstörung der Hoden oder Eierstöcke (Hypogonadismus)
  • vorzeitiger Beginn der Wechseljahre (Klimakterium praecox)
  • Überfunktion der NebenschilddrĂŒsen (primĂ€rer Hyperparathyreoidismus)
  • Mangel an Wachstumshormonen bei Unterfunktion der HirnanhangdrĂŒse (Hypophyseninsuffizienz)
  • Überfunktion der SchilddrĂŒse (Hyperthyreose)
  • Diabetes mellitus ("Zuckerkrankheit")

Zudem können Essstörungen hinter einer sekundĂ€ren Osteoporose stecken. Ursache kann hier etwa starkes Untergewicht sein, da hierdurch der Östrogenspiegel sinkt: Dann kommt es – Ă€hnlich wie in den Wechseljahren – zu einem vermehrten Knochenabbau. Aber auch Mangelerscheinungen, die bei Essstörungen hĂ€ufig auftreten, können Knochenschwund begĂŒnstigen – wie etwa Calciummangel.

Daneben gibt es viele weitere Erkrankungen, die oft mit Osteoporose verbunden sind. Dazu gehören:

  • rheumatologische Erkrankungen (wie rheumatoide Arthritis, Morbus Bechterew oder systemischer Lupus erythematodes)
  • Magen-Darm-Erkrankungen (etwa Zöliakie oder chronisch entzĂŒndliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn)
  • Erkrankungen des Nervensystems (beispielsweise Epilepsie, Schizophrenie, Schlaganfall, Alzheimer oder Parkinson)
  • andere Erkrankungen (zum Beispiel HerzschwĂ€che, COPD oder alkoholische Lebererkrankung)

Risikofaktoren

DarĂŒber hinaus gibt es viele allgemeine Faktoren, die eine sekundĂ€re Osteoporose und dadurch bedingte KnochenbrĂŒche mit verursachen können. Ein wichtiger Risikofaktor ist das gehĂ€ufte Vorkommen in der Familie: Besonders wenn ein Elternteil einer betroffenen Person bereits eine Schenkelhalsfraktur hatte, spricht das dafĂŒr, dass die Osteoporose vererbbar ist. Weitere Risikofaktoren sind:

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  • geringes Körpergewicht (BMI < 20)
  • vorangegangene KnochenbrĂŒche
  • Vitamin-D-Mangel (etwa durch fehlendes Tageslicht)
  • Calciummangel
  • Bewegungsmangel (auch erkrankungsbedingt, etwa bei Parkinson oder nach Schlaganfall)
  • Rauchen
  • starker Alkoholkonsum
  • erhöhte Neigung zu StĂŒrzen ohne Ă€ußere GrĂŒnde
  • verminderte Kraft (lĂ€sst sich etwa an der Greifkraft der HĂ€nde messen)

Osteoporose: Diagnose

Bei Verdacht auf Osteoporose besteht der erste Schritt zur Diagnose in einem GesprĂ€ch: Dabei fragt die Ärztin oder der Arzt nach möglichen Risikofaktoren fĂŒr Knochenschwund sowie nach bestehenden Beschwerden und BeeintrĂ€chtigungen.

Es folgt eine körperliche Untersuchung: Dabei können sich bereits deutlichere Anzeichen fĂŒr Knochenschwund zeigen – wie etwa eine verringerte KörpergrĂ¶ĂŸe, tannenbaumĂ€hnlich verlaufende Falten am RĂŒcken oder ein verformter RĂŒcken. Zudem sind bei Verdacht auf Osteoporose Tests zur Erfassung von Beweglichkeit, Kraft und Gleichgewicht sinnvoll: Damit lĂ€sst sich feststellen, ob das Sturzrisiko erhöht ist.

Manchmal erfolgt eine Blutuntersuchung, um Risikofaktoren (wie den Calciumspiegel) zu bestimmen und andere Krankheiten auszuschließen, die als Ursache fĂŒr Osteoporose infrage kommen. Zur Diagnose von Wirbelkörperfrakturen und sonstigen KnochenbrĂŒchen bietet sich zudem eine Röntgenuntersuchung an.

Wichtigster Bestandteil der Osteoporose-Diagnostik ist die Knochendichtemessung: Das ist eine strahlungsarme Röntgenuntersuchung, die dazu dient, die Knochenfestigkeit zu bestimmen. Üblicherweise findet die Messung an der LendenwirbelsĂ€ule und/oder am Oberschenkelknochen statt.

Das Ergebnis der Knochendichtemessung wird als T-Wert (englisch: T-Score) angegeben. Ein T-Wert von 0 entspricht dem Mittelwert der Knochendichte junger und gesunder 30-jÀhriger Menschen. Der ermittelte Wert zeigt, wie stark die Knochendichte der untersuchten Person hiervon abweicht:

  • T-Wert von 0 bis -1 = normale Knochendichte
  • T-Wert von weniger als -1 bis -2,5 = leicht verringerte Knochendichte (Osteopenie)
  • T-Wert von weniger als -2,5 = Osteoporose

Wann wird die Knochendichtemessung von der Krankenkasse bezahlt?

Personen, bei denen eine Ärztin oder ein Arzt Osteoporose diagnostiziert hat, haben alle fĂŒnf Jahre Anspruch auf eine Knochendichtemessung. Das heißt: Die gesetzlichen Krankenkassen tragen die Kosten. In medizinisch begrĂŒndeten AusnahmefĂ€llen zahlen die Kassen die Untersuchung auch öfter.

Auch wenn das Risiko fĂŒr Osteoporose erhöht ist (etwa aufgrund des Alters), besteht ein Anrecht auf die Knochendichtemessung als Kassenleistung. Die medizinischen Fachgesellschaften empfehlen die Untersuchung allgemein fĂŒr Frauen ab dem 70. Lebensjahr und fĂŒr MĂ€nner ab dem 80. Lebensjahr.

Wer jedoch weder Anzeichen noch ein erhöhtes Risiko fĂŒr Osteoporose hat, aber trotzdem eine Knochendichtemessung als FrĂŒherkennung wĂŒnscht, muss die Kosten hierfĂŒr selbst ĂŒbernehmen: In solchen FĂ€llen bezahlt die Krankenkasse die Untersuchung nicht.

Wichtiger Hinweis
Als Anlaufstellen fĂŒr eine Knochendichtemessung wegen einer (möglichen) Osteoporose eignen sich beispielsweise fachĂ€rztliche Praxen fĂŒr OrthopĂ€die oder Radiologie. Am besten erkundigen Sie sich in der Praxis Ihrer Wahl schon vor der Terminvereinbarung, ob diese auch ĂŒber eine Genehmigung verfĂŒgt, die Messung als Kassenleistung zu erbringen und abzurechnen.

Osteoporose: Therapie

Bei Osteoporose zielt die Therapie vor allem darauf ab, (weitere) KnochenbrĂŒche zu verhindern. Im Einzelnen bedeutet das:

  • StĂŒrze vermeiden, da diese der grĂ¶ĂŸte Risikofaktor fĂŒr BrĂŒche (vor allem am HĂŒftknochen) sind
  • den weiteren Abbau von Knochenmasse bremsen und deren Aufbau fördern

Außerdem soll die Behandlung die Beweglichkeit verbessern oder zumindest erhalten und Schmerzen lindern. Durch all diese Maßnahmen ist Osteoporose zwar nicht heilbar. Die Therapie kann aber das Fortschreiten der Erkrankung verhindern, die LebensqualitĂ€t verbessern und die Lebenserwartung erhöhen.

FĂŒr jeden Menschen mit Osteoporose ist zur Therapie körperliche AktivitĂ€t sinnvoll. Denn wer sich regelmĂ€ĂŸig bewegt und gegebenenfalls spezielle Übungen ausfĂŒhrt, verbessert die Muskelkraft, Koordination und Trittsicherheit.

Dabei ist es wichtig, dass die AktivitĂ€t den Knochenaufbau möglichst intensiv anregt und dass das Training individuell an den körperlichen Zustand der Betroffenen angepasst ist. Menschen mit Osteoporose lassen sich daher am besten physiotherapeutisch oder Ă€rztlich dazu beraten, welcher Sport gut fĂŒr sie ist.

Gut zu wissen
Um den Knochenaufbau zu fördern, eignen sich vor allem AktivitÀten, bei denen der Körper sein eigenes Gewicht tragen muss. Dazu gehören zum Beispiel Treppensteigen, Wandern, schnelles Gehen (Walking), Joggen, Gymnastik, Tanzen und Krafttraining, nicht aber Schwimmen und Radfahren.

Selbst wenn die Knochendichte sehr gering ist oder Osteoporose schon zu einem Knochenbruch gefĂŒhrt hat, ist zur Therapie regelmĂ€ĂŸige Bewegung wichtig. Dann können etwa maßgeschneiderte physiotherapeutische Übungen und Rehabilitationssport das Sturzrisiko verringern sowie nach einem Knochenbruch die BewegungsfĂ€higkeit erhalten oder wiederherstellen.

Um StĂŒrzen vorzubeugen, eignet sich auch Gleichgewichtstraining unter Anleitung – etwa Yoga oder Pilates. Zudem kann die Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe bei Osteoporose hilfreich sein: Sie soll dabei unterstĂŒtzen, Vermeidungsverhalten entgegenzuwirken und die körperliche AktivitĂ€t und SelbststĂ€ndigkeit so gut wie möglich zu erhalten.

Ältere Menschen praktizieren Yoga
Bei Osteoporose ist es auch wichtig, Gleichgewicht und Beweglichkeit zu verbessern, um das Risiko fĂŒr StĂŒrze gering zu halten. (Quelle: shapecharge/getty-images-bilder)

Daneben sind sonstige Risikofaktoren fĂŒr StĂŒrze möglichst auszuschalten. Ein erhöhtes Sturzrisiko geht beispielsweise von bestimmten Medikamenten aus. Dazu zĂ€hlen Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, Beruhigungs- und Schlafmittel oder Blutdrucksenker. Darum ist es bei Osteoporose wichtig, die Therapie mit solchen Medikamenten zu ĂŒberprĂŒfen und gegebenenfalls umzustellen.

Eine schlecht angepasste Sehhilfe, bislang unentdeckte Augenerkrankungen (wie grauer oder grĂŒner Star) oder sonstige Augenprobleme können ebenfalls schnell zu StĂŒrzen fĂŒhren. Menschen mit Osteoporose sollten sich daher augenĂ€rztlich untersuchen und ihre SehstĂ€rke ĂŒberprĂŒfen lassen.

Überdies sind bei Osteoporose mögliche Stolperfallen in der hĂ€uslichen Umgebung – wie Teppiche – unbedingt zu entfernen. Wenn jemand unsicher auf den Beinen ist, kommen auch Hilfsmittel in Betracht: zum Beispiel eine GehstĂŒtze, ein Rollator, ein Duschsitz sowie Handgriffe und HandlĂ€ufe.

Ein weiterer wesentlicher Bestandteil der Osteoporose-Therapie ist die ausreichende Zufuhr von Calcium und Vitamin D: Fachleute empfehlen tĂ€glich 1.000 Milligramm Calcium und 800 bis 1.000 Internationale Einheiten (IE) Vitamin D. Wem dies auf natĂŒrlichem Weg nicht gelingt, kann auf NahrungsergĂ€nzungsmittel zurĂŒckgreifen.

Gut zu wissen
Ohne körperliche AktivitÀt ist die Einnahme von Calcium und Vitamin D3

Gegen Schmerzen infolge von Osteoporose können Schmerzmittel (Analgetika) helfen. Die Therapie sollte aber wegen möglicher Nebenwirkungen zeitlich begrenzt sein. Am besten besprechen Betroffene die Schmerzbehandlung mit ihrer Ärztin oder ihrem Arzt.

Osteoporose-Medikamente

Je nach individuellem Risiko fĂŒr KnochenbrĂŒche können gegen Osteoporose Medikamente zum Einsatz kommen, welche die KnochenqualitĂ€t bessern sollen. FĂŒr die Therapie eignen sich beispielsweise Bisphosphonate: Diese Mittel hemmen erwiesenermaßen den Knochenabbau und senken so das Risiko fĂŒr KnochenbrĂŒche deutlich.

Die Medikamente sind als Tabletten oder in flĂŒssiger Form (als Infusion) verfĂŒgbar. Infusionen werden ĂŒber eine Vene verabreicht. Die meisten Menschen, die wegen Osteoporose eine Therapie mit Bisphosphonaten erhalten, nehmen Tabletten.

Gut zu wissen
Damit die Bisphosphonat-Tabletten optimal wirken und nicht die Schleimhaut in Mund und Speiseröhre schĂ€digen, ist Folgendes zu beachten: Tabletten immer morgens nach dem Aufstehen einnehmen – in aufrechter Körperhaltung, auf nĂŒchternen Magen und mit viel Leitungswasser (200 ml, kein stark calciumhaltiges Mineralwasser). Tabletten nicht zerkauen, zerdrĂŒcken oder im Mund auflösen lassen. Nach der Einnahme mindestens 30 Minuten lang nicht hinlegen. Mindestens genauso lange nichts essen, nichts trinken (außer Leitungswasser) und kein anderes Medikament einnehmen.

Vor Beginn jeder medikamentösen Osteoporose-Therapie muss sichergestellt sein, dass der Körper ausreichend mit Calcium und Vitamin D versorgt ist. Zudem sind – je nach eingesetztem Medikament – vor und wĂ€hrend der Behandlung regelmĂ€ĂŸige zahnĂ€rztliche Kontrollen ratsam. Nach spĂ€testens drei bis fĂŒnf Jahren Dauer sollten Nutzen und Risiko der Behandlung ĂŒberprĂŒft werden.

Osteoporose: ErnÀhrung

Bei Osteoporose spielt die ErnÀhrung eine entscheidende Rolle: Wer hier ein paar Dinge beachtet, kann sowohl einer bereits verminderten Knochendichte entgegenwirken als auch Knochenschwund vorbeugen. Wichtig ist dabei vor allem, dass die Nahrung

  • ausreichend Energie bzw. Kalorien liefert: Untergewicht erhöht das Risiko fĂŒr Osteoporose. Darum sollte der Body-Mass-Index (BMI) immer bei 20 oder darĂŒber liegen. Übergewicht ist allerdings ebenfalls zu vermeiden.
  • genug Calcium – und gegebenenfalls auch möglichst viel Vitamin D – fĂŒr den Knochenaufbau enthĂ€lt: Der Mineralstoff Calcium ist ein wichtiger Knochenbaustoff. Vitamin D hilft den Knochen, Calcium aufzunehmen.

Calcium

Zur Behandlung oder Vermeidung von Osteoporose sollte die ErnÀhrung möglichst calciumreich sein. Fachleute empfehlen Erwachsenen allgemein, tÀglich 1.000 Milligramm (mg) des Mineralstoffs zu sich zu nehmen, um den Knochenaufbau zu fördern und den Knochenabbau im Alter gering zu halten. Helfen können dabei folgende Tipps:

  • TĂ€glich drei Portionen Milch oder Milchprodukte zu sich nehmen (fettarme Produkte bevorzugen). Gute Calciumlieferanten sind – neben Milch – Joghurt, Buttermilch und viele Sorten KĂ€se wie Emmentaler, Parmesan, Gouda, Brie, Mozzarella und Camembert.
  • Bei vegetarischer oder veganer ErnĂ€hrung auf Milchersatzprodukte (wie Hafermilch oder Sojamilch) zurĂŒckgreifen, die mit Calcium angereichert sind.
  • Möglichst oft grĂŒne GemĂŒsesorten essen, in denen ebenfalls viel Calcium steckt – zum Beispiel GrĂŒnkohl, Broccoli und Rucola.
  • Calciumreiches Mineralwasser trinken. Mineralwasser darf als calciumreich ausgewiesen sein, wenn es mehr als 150 mg Calcium pro Liter enthĂ€lt (der Calciumgehalt steht auf dem Etikett).
  • Bei FruchtsĂ€ften mit Calcium angereicherte Produkte bevorzugen und öfter ein Glas Fruchtsaftschorle trinken (empfohlenes MischungsverhĂ€ltnis zwischen Saft und Wasser = 1:2).
  • Am spĂ€teren Abend eine kleine calciumreiche SpĂ€tmahlzeit zu sich nehmen, um den nĂ€chtlichen Knochenabbau abzumildern (geeignet ist dazu etwa ein fettarmer Naturjoghurt).

GrundsĂ€tzlich lĂ€sst sich der Calciumbedarf in jedem Alter allein durch die ErnĂ€hrung decken. Wer Osteoporose oder ein erhöhtes Risiko hierfĂŒr hat und/oder ĂŒber die ErnĂ€hrung womöglich nicht genug Calcium aufnimmt, sollte ergĂ€nzend ein CalciumprĂ€parat einnehmen – laut Fachempfehlung aber in einer Dosis von höchstens 500 Milligramm Calcium pro Tag.

Bei spezieller medikamentöser Behandlung von Osteoporose – beispielsweise mit Bisphosphonaten – raten Fachleute allerdings immer dazu, die ErnĂ€hrung durch CalciumprĂ€parate zu ergĂ€nzen: Denn dann ist es besonders wichtig, dass die Zufuhr von insgesamt mindestens 1.000 Milligramm Calcium tĂ€glich sichergestellt ist.

Vitamin D

Neben calciumreicher ErnĂ€hrung ist es bei Osteoporose auch wichtig, ausreichend mit Vitamin D versorgt zu sein. Denn ohne dieses Vitamin kann Calcium seine Aufgaben im Körper nicht gut erfĂŒllen. Vitamin D ist vor allem unerlĂ€sslich fĂŒr

  • die Aufnahme von Calcium aus dem Darm,
  • die Steuerung des Calciumstoffwechsels und
  • den Einbau von Calcium in den Knochen.

Zudem fĂŒhrt ein Vitamin-D-Mangel zu einem verminderten Muskelkraft, was wiederum das Risiko fĂŒr StĂŒrze erhöht. Dann kommt es gerade bei Osteoporose schnell zu KnochenbrĂŒchen. Die ErnĂ€hrung kann dazu beitragen, das zu vermeiden. Es gibt allerdings nur wenige – meist tierische – Lebensmittel, die einen nennenswerten Vitamin-D-Gehalt haben. Dazu gehören:

  • Meeresfische (wie Hering, Lachs, Makrele, Heilbutt, Thunfisch)
  • Eigelb
  • Butter
  • Leber
  • Pilze (etwa Pfifferlinge, Steinpilze, Morcheln, Champignons)
  • mit Vitamin D angereicherte Margarine

Bis etwa zum 60. Lebensjahr spielt die ErnĂ€hrung fĂŒr die Vitamin-D-Versorgung insgesamt eine eher geringe Rolle: Normalerweise bildet der Körper das benötigte Vitamin D grĂ¶ĂŸtenteils selbst – vorausgesetzt, die Haut bekommt genug Sonnenlicht ab. Mit zunehmendem Alter sinkt die körpereigene Bildung von Vitamin D jedoch deutlich.

Wer also bereits Ă€lter ist und/oder ein hohes Sturz- oder Frakturrisiko hat, sollte zum Schutz vor KnochenbrĂŒchen durch Osteoporose die ErnĂ€hrung mit einem Vitamin-D-PrĂ€parat ergĂ€nzen. Gleiches gilt fĂŒr Menschen, die gegen Knochenschwund spezielle Medikamente erhalten. Fachleute empfehlen in diesen FĂ€llen, tĂ€glich 800 bis 1.000 Internationale Einheiten (IE) Vitamin D zu sich nehmen.

Welche Lebensmittel bei Osteoporose meiden?

Vor allem pflanzliche Lebensmittel können Stoffe enthalten, die die Aufnahme von Calcium aus dem Darm behindern – wie etwa Gerbstoffe, Phytate und OxalsĂ€ure. Gerade bei Osteoporose können solche Lebensmittel daher manchmal problematisch sein. Dazu zĂ€hlen etwa:

  • schwarzer Tee (Gerbstoffe)
  • Kaffee (Gerbstoffe)
  • HĂŒlsenfrĂŒchte (Phytate)
  • Kleie und somit auch (Vollkorn-)Getreideprodukte (Phytate)
  • Rhabarber (OxalsĂ€ure)
  • Spinat (OxalsĂ€ure)
  • Schokolade (OxalsĂ€ure)

Menschen mit Osteoporose mĂŒssen solche Lebensmittel aber nicht völlig meiden – zumal sich der Gehalt an OxalsĂ€ure und Phytaten in GemĂŒse durch die richtige Zubereitung deutlich verringern lĂ€sst: etwa durch SchĂ€len, Blanchieren, Einweichen und/oder Keimen. In manchen FĂ€llen kann ein Verzicht jedoch ratsam sein, wenn man zeitgleich eine calciumreiche Mahlzeit essen oder ein CalciumprĂ€parat einnehmen möchte.

Auch ein hoher Alkoholkonsum kann sich negativ auf die Knochen auswirken – und erhöht zudem das Risiko zu stĂŒrzen. Darum ist es bei Osteoporose ratsam, Alkohol nur in Maßen zu trinken.

Osteoporose: Vorbeugen

Osteoporose vorbeugen heißt vor allem: auf einen Lebensstil achten, der gesund fĂŒr die Knochen ist. Dabei kommt es besonders auf die richtige ErnĂ€hrung und regelmĂ€ĂŸige körperliche AktivitĂ€t an. Im Idealfall beginnt die Osteoporose-Prophylaxe schon im Kindesalter. Denn die Zeit, die zum optimalen Knochenaufbau bleibt, ist begrenzt.

Bereits im jungen Erwachsenenalter erreicht die Knochendichte ihren Höchstwert. Je höher der Wert dann ist, desto besser sind die Voraussetzungen, um Osteoporose erfolgreich vorbeugen zu können. Ab dann gilt es, den beschleunigten Knochenabbau zu vermindern.

Gut zu wissen
Das heißt aber nicht, dass es in höherem Alter sinnlos ist, Osteoporose vorbeugen zu wollen. So haben etwa Studien an Frauen nach den Wechseljahren gezeigt: ZusĂ€tzliches Training neben den normalen AlltagsaktivitĂ€ten – am besten mindestens dreimal pro Woche fĂŒr 45 Minuten – kann die Knochen nachweislich stĂ€rken.

RegelmĂ€ĂŸige Bewegung ist unverzichtbar fĂŒr die Osteoporose-Prophylaxe, da sie den Knochenaufbau fördert. Das trifft vor allem auf AktivitĂ€ten zu, bei denen der Körper sein eigenes Gewicht trĂ€gt. Wer Kraft, Gleichgewicht und Koordination trainiert, senkt zudem das Risiko fĂŒr StĂŒrze. Einige empfehlenswerte AktivitĂ€ten – wie etwa Walking – lassen sich oft noch bis ins hohe Alter ausĂŒben.

Sich knochengesund zu ernĂ€hren bedeutet in erster Linie, möglichst lebenslang Untergewicht zu vermeiden und genug Calcium zu sich zu nehmen. Damit Letzteres optimal wirken kann, braucht der Körper aber auch Vitamin D. Da er das Vitamin mithilfe von Sonnenlicht grĂ¶ĂŸtenteils selbst bildet, ist es zur Vorbeugung von Osteoporose ratsam, sich regelmĂ€ĂŸig im Freien aufzuhalten: jeden Tag fĂŒr etwa 30 Minuten mit unbedeckten HĂ€nden und Kopf.

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Wer Osteoporose vorbeugen möchte, sollte zudem aufs Rauchen und auf ĂŒbermĂ€ĂŸigen Alkoholkonsum verzichten. Denn beides erhöht das Risiko fĂŒr Knochenschwund und KnochenbrĂŒche.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dĂŒrfen nicht verwendet werden, um eigenstĂ€ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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