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Hepatitis B – diese Symptome sind möglich

Von Lydia Klöckner

Aktualisiert am 30.05.2022Lesedauer: 3 Min.
Eine Frau liegt auf dem Sofa und sieht krank aus.
Nur bei manchen Erkrankten ruft eine Hepatitis B Symptome hervor – zum Beispiel Unwohlsein und Übelkeit. (Quelle: m-gucci/getty-images-bilder)
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Eine Hepatitis B äußert sich oft erst spät durch Symptome – wenn überhaupt. Wir erklären, welche Anzeichen typisch sind und wie die Krankheit verlaufen kann.

Wer sich mit Hepatitis B-Viren infiziert, spürt das nicht sofort: Zu Beginn vermehren sich die Erreger unbemerkt im Körper. Eine Erkrankung liegt in diesem Moment aber (noch) nicht vor. Deshalb wird sie zu diesem Zeitpunkt nicht als Hepatitis bezeichnet, sondern als Hepatitis-B-Virus-Infektion, kurz HBV-Infektion.


Stoffwechselzentrale: So bleibt die Leber gut in Schuss

Hier liegt die Leber: Das Organ ist unverzichtbar und erfĂĽllt viele lebenswichtige Aufgaben.
Das metabolische Syndrom ist eine Kombination aus Übergewicht, Bluthochdruck sowie Zucker- und Fettstoffwechselstörungen.
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Die Infektion selbst verursacht keine Beschwerden, sondern ist nur durch eine Blutuntersuchung zu erkennen. In vielen Fällen wird der Körper problemlos mit ihr fertig, ohne dass es je zu Symptomen kommt.

Bei einem Teil der Infizierten hingegen ruft die HBV-Infektion eine Entzündung der Leber hervor. Dann erst ist von einer Hepatitis B die Rede: Hepatitis heißt wörtlich übersetzt Leberentzündung.

Eine Hepatitis B kann entweder akut oder chronisch verlaufen. Bei den meisten Erwachsenen kommt es zum akuten Verlauf: Die Entzündung klingt innerhalb eines halben Jahres von selbst ab und alle Symptome verschwinden wieder. Beim chronischen Krankheitsverlauf hingegen bleibt die Leber dauerhaft entzündet, weil es dem Körper nicht gelingt, die Erreger loszuwerden. Die Viren sind dann auch nach einem halben Jahr noch im Blut nachweisbar – oft deutlich länger.

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Akute Hepatitis B: Symptome und Krankheitsverlauf

Von der Ansteckung bis zum Ausbruch einer akuten Hepatitis B vergehen durchschnittlich 60 bis 120 Tage. Dann können unterschiedliche Symptome auftreten.

Die anfänglichen Beschwerden ähneln oft denen bei einer Grippe, typisch sind etwa

  • allgemeines Unwohlsein,
  • Appetitlosigkeit,
  • Fieber und
  • MĂĽdigkeit.

Weitere häufige Symptome sind Gelenkschmerzen, Durchfall, Übelkeit und Erbrechen. Darüber hinaus sind Bauschmerzen und/oder ein Druckgefühl unter dem rechten Rippenbogen möglich.

Ein Teil der Betroffenen entwickelt zudem nach etwa drei bis zehn Tagen eine Gelbsucht, auch Ikterus genannt. Dabei verfärben sich die Haut und das Weiß der Augen gelb, weil sich Bilirubin im Gewebe anreichert.

Bilirubin ist ein gelbbräunlicher Stoff, den die Leber beim Abbau roter Blutkörperchen bildet. Normalerweise wird er größtenteils über den Darm mit dem Stuhl ausgeschieden. Ist die Leber geschädigt, kann die Leber Bilirubin nicht mehr wie gewohnt entsorgen. Der Stoff sammelt sich dann vermehrt im Gewebe an. Zudem sondert der Körper ihn über die Nieren ab, daher wird der Urin dunkler. Der Stuhl hingegen wird heller, weil er weniger Bilirubin enthält.

Die Symptome der Gelbsucht sind meist ein bis zwei Wochen nach deren Beginn am stärksten ausgeprägt. Nach etwa zwei bis vier Wochen geht die Gelbfärbung dann wieder zurück.

Chronische Hepatitis B: Symptome und Krankheitsverlauf

Das Risiko fĂĽr eine chronische Hepatitis B besteht vor allem fĂĽr

  • Menschen mit Vorerkrankungen, die das Immunsystem schwächen, sowie
  • Säuglinge und Kleinkinder, die sich bei ihrer Mutter angesteckt haben.

Die chronische Hepatitis B kann aus einer nicht ausgeheilten akuten Hepatitis hervorgehen – das kommt aber insgesamt sehr selten vor. Häufiger entsteht sie aus einer chronischen HBV-Infektion.

Von einer chronischen HBV-Infektion sprechen Fachleute, wenn der Körper dauerhaft von Hepatitis-B-Viren befallen ist, die Infektion aber noch nicht zur Leberentzündung geführt hat. Das ist oft bei Säuglingen und Kleinkindern der Fall: Sie tragen die Infektion nicht selten Jahre oder Jahrzehnte in sich, ehe sie eine chronische Hepatitis entwickeln.

Eine chronische Hepatitis kann ähnliche Symptome verursachen wie eine akute Leberentzündung, also beispielsweise Müdigkeit, Appetitlosigkeit oder Schmerzen in den Gelenken und Muskeln. Bei manchen Betroffenen tritt die Entzündung in Schüben auf, die genauso verlaufen, wie es für die akute Hepatitis typisch ist.

Bei etwa 10 bis 20 von 100 Erkrankten geht die chronische Hepatitis B zudem mit weiteren Symptomen einher, die sich nicht auf die Entzündung der Leber zurückführen führen lassen, sondern auf Abwehrvorgänge, die außerhalb der Leber stattgefunden haben.

Zu diesen Symptomen zählen etwa Hautprobleme wie Ausschlag, Juckreiz und trockene Haut. Auch die Augen können trocken sein. Zudem kann sich die Gefäßhaut des Auges entzünden.

Gefährlich ist eine chronische Hepatitis B vor allem, weil sie eine Leberzirrhose oder Leberkrebs nach sich ziehen kann. Diese Folgeerkrankungen sind im späteren Verlauf nicht nur mit heftigen körperlichen Beschwerden verbunden, sondern auch lebensbedrohlich.

Hepatitis B: Sind die Symptome bei Frau und Mann unterschiedlich?

Nein, die Symptome einer Hepatitis B sind bei Frauen und Männern gleich. Allerdings zeigen Untersuchungen, dass Hepatitis B bei Männern häufiger vorkommt als bei Frauen. Nach Informationen des Robert Koch-Instituts haben sich im Jahr 2020 rund neun von 100.000 Jungen und Männern in Deutschland mit Hepatitis B infiziert und nur etwa sieben von 100.000 Mädchen und Frauen.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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