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Diese Gesundheitsgefahren birgt UV-Strahlung

Wie Sie sich schützen  

Diese Gesundheitsgefahren birgt UV-Strahlung

23.06.2020, 17:55 Uhr | AFP

Diese Gesundheitsgefahren birgt UV-Strahlung. UV-Strahlung: Sie trägt zur vorzeitigen Alterung der Haut bei. (Quelle: Getty Images/pixdeluxe)

UV-Strahlung: Sie trägt zur vorzeitigen Alterung der Haut bei. (Quelle: pixdeluxe/Getty Images)

Wenn es sonnig ist, steigen die UV-Werte. Für Teile Deutschlands hat der Deutsche Wetterdienst jetzt eine Warnung wegen sehr starker ultravioletter Strahlung ausgesprochen. Denn diese bringen einige Risiken mit sich.

Das sonnige Wetter bringt auch hohe UV-Werte mit sich. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) sieht für Deutschland derzeit eine hohe oder sogar sehr hohe Gefährdung durch UV-Strahlung, was die Sonnenbrandgefahr erhöht. Fragen und Antworten:

Wie gefährlich ist die UV-Strahlung?

UV-Strahlung kann Schäden am Auge wie Bindehautentzündungen und Sonnenbrand auf der Haut verursachen. Langfristig trägt sie zur vorzeitigen Alterung der Haut bei. UV-Strahlung ist aber auch das Hauptrisiko für Hautkrebs. Jedes Jahr erkranken in Deutschland weit mehr als 200.000 Menschen neu an Hautkrebs – Tendenz steigend. Die Deutsche Krebshilfe geht sogar von jährlich mehr als 290.000 Neuerkrankungen aus. Allein mehr als 20.000 Diagnosen betreffen den gefährlichen schwarzen Hautkrebs, das sogenannte maligne Melanom. Neben den UV-Strahlen beeinflusst vor allem das Erbgut, ob jemand erkrankt.

Wer ist vor allem gefährdet?

Menschen mit heller Haut haben ein höheres Risiko als jene mit dunklerer Haut. Auch häufiger und starker Sonnenbrand vor allem im Kindesalter steigert das Risiko, später Hautkrebs zu bekommen. Die Haut vergisst nie, warnen Fachärzte.

Was ist der beste Sonnenschutz?

Die Mittagsstunden sollten besser im Haus oder zumindest im Schatten verbracht werden. Bei direkter Sonneneinstrahlung ist eine Kopfbedeckung zu empfehlen. Experten empfehlen zudem Sonnenbrillen mit seitlichem Schutz, also gewölbten Gläsern oder breiten Bügeln, die die Zeichen "UV 400", "100 Prozent UV-Schutz" oder "CE" tragen. Außerdem sollte auf eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor geachtet werden, die 30 Minuten vor dem Sonnenbaden aufgetragen wird. Es sollte schon mindestens Lichtschutzfaktor 15 sein, für Kinder und Menschen mit empfindlicher Haut empfiehlt sich der Faktor 50+.

Wo kann ich mich über UV-Gefahr informieren?

Zum einen auf der DWD-Internetseite. Auf der Seite www.dwd.de/DE/leistungen/gefahrenindizesuvi/gefahrenindexuvi.html gibt es jeweils die Werte für drei Tage. Eine neue Gesundheitswetterapp des DWD informiert zusätzlich über amtliche UV-Warnungen und den UV-Index. Der UV-Index gibt die Stärke der UV-Strahlung zum Sonnenhöchststand an und damit das Risiko für einen Sonnenbrand.

Auskunft gibt auch die UV-Prognose des Bundesamts für Strahlenschutz unter www.bfs.de/uv-prognose. Je höher die Zahl des UV-Indexes, desto höher die Strahlung. Auf dem Wasser und am Strand ist die Strahlenbelastung allerdings oft noch höher.

Was hilft am besten gegen Sonnenbrand?

Am sichersten ist natürlich die Vorbeugung. Wer sich dennoch einen Sonnenbrand holt, dem helfen feuchtkalte Umschläge mit Essigwasser, Kamillentee sowie Quark- und Joghurtkompressen. Bei schweren Sonnenbränden mit Blasen und Fieber sollte der Arzt aufgesucht werden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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