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Röteln sind eine Gefahr fĂŒr das ungeborene Kind

Von t-online, ots
Aktualisiert am 10.09.2014Lesedauer: 2 Min.
Röteln in der Schwangerschaft können schwerwiegende Folgen haben.
Röteln in der Schwangerschaft können schwerwiegende Folgen haben. (Quelle: /Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Röteln zĂ€hlen zu den typischen Kinderkrankheiten. WĂ€hrend die Infektion im Kindesalter meist harmlos verlĂ€uft, besteht bei erkrankten Schwangeren ein hohes Risiko fĂŒr das ungeborene Kind. Auch in Deutschland gibt es immer noch Rötelninfektionen bei Schwangeren und FĂ€lle von Rötelnembryopathie bei Neugeborenen. Daher ist ein rechtzeitiger Schutz durch eine Dreifach-Kombinationsimpfung gegen eine Masern-, Mumps- oder Röteln-Infektion unbedingt erforderlich. Das Ziel der Weltgesundheitsorganisation WHO, die Röteln in Europa zu eliminieren, konnte bisher nicht erreicht werden.

Röteln werden durch Viren mittels Tröpfcheninfektionen ĂŒbertragen. Etwa zwei Wochen nach der Ansteckung können sich punktuelle Rötungen, beginnend im Gesicht mit anschließender Ausbreitung ĂŒber Rumpf und ExtremitĂ€ten, bilden. Diese Ă€ußeren Symptome werden in der Regel von leichtem Fieber und Lymphknotenschwellungen im Hals- und Kopfbereich begleitet. Bei etwa 50 Prozent der FĂ€lle treten gar keine Beschwerden auf und die Krankheit verlĂ€uft nahezu unbemerkt.

Röteln sind gefĂ€hrlich fĂŒr das ungeborene Kind

Über die Plazenta der Mutter können Rötelnviren auf das ungeborene Kind ĂŒbertragen werden und so den Embryo mit dem Virus infizieren. Das Kind kann schwere Folgen davontragen. Wie stark die SchĂ€den sind, hĂ€ngt davon ab, zu welchem Zeitpunkt der Schwangerschaft das Ungeborene infiziert wird. Steckt sich das Kind in den ersten acht Schwangerschaftswochen an, fĂŒhrt eine Rötelninfektion bei 90 Prozent der FĂ€lle zu einer schweren SchĂ€digung des ungeborenen Kindes und einer Fehlgeburt.

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Diese Folgen drohen

Bei einer Ansteckung innerhalb der ersten vier Schwangerschaftsmonate kann es zum CRS (Kongenitales Rötelnsyndrom, sogenannte Rötelnembryopathie) und einer FrĂŒhgeburt kommen. Entwicklungsstörungen am Herzen, an den Augen (Katarakt) und am Gehör (Innenohrtaubheit) können mögliche Folgen sein. Außerdem drohen zum Beispiel ein geringes Geburtsgewicht, Hepatitis, GehirnentzĂŒndung, Herzmuskelerkrankung, geringe KopfgrĂ¶ĂŸe oder psychomotorische Entwicklungsstörungen.

Wird das Kind erst im spĂ€teren Verlauf der Schwangerschaft infiziert, sinkt das Risiko fĂŒr Missbildung auf 25 bis 35 Prozent.

Standarduntersuchung in der Schwangerschaft

Im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen werden alle Schwangeren standardmĂ€ĂŸig auf ihren Röteln-Impfstatus untersucht. Das Ergebnis wird in den Mutterpass eingetragen. Immerhin vier bis sieben Prozent der Frauen im gebĂ€hrfĂ€higen Alter verfĂŒgen nicht ĂŒber einen ausreichenden Impfschutz. In diesem Fall raten FrauenĂ€rzte vorsorglich zur Gabe von Röteln-Antikörpern (Immunglobuline).

Bei Kinderwunsch den Impfstatus ĂŒberprĂŒfen

Wie kann ich einer Infektion mit Röteln vorbeugen? Die StĂ€ndige Impfkommission (STIKO) und der nationale Impfplan empfehlen die Rötelnimpfung fĂŒr alle ungeimpften Frauen oder Frauen mit unklaren Impfstatus im gebĂ€rfĂ€higen Alter sowie fĂŒr bisher nur einmal geimpfte Frauen im gebĂ€rfĂ€higen Alter. Frauen mit Kinderwunsch sollten ihren GynĂ€kologen auf eine ÜberprĂŒfung des Impfpasses hinweisen und sich ĂŒber die notwendigen Impfungen aufklĂ€ren lassen.

Auch MÀnner sollten sich gegen Röteln impfen lassen

Die Impfung wird mit der Masern- und Mumps-Impfung kombiniert als Dreifach-Kombinationsimpfstoff verabreicht. Die Masern-Mumps-Röteln-Impfung wird auch allen MĂ€nnern empfohlen, die nach 1970 geboren sind, da so zusĂ€tzlich die Ansteckungsgefahr ĂŒber den Partner verringert werden kann.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dĂŒrfen nicht verwendet werden, um eigenstĂ€ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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Von Melanie Rannow
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