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Maracuja und Passionsfrucht: Was ist der Unterschied?


Verwechslung möglich
Maracuja und Passionsfrucht: Was ist der Unterschied?

Von t-online, cch, sms

Aktualisiert am 18.01.2024Lesedauer: 2 Min.
Maracuja (links) und Passionsfrucht (rechts): So sehen die beiden Früchte aufgeschnitten aus.Vergrößern des BildesMaracuja (links) und Passionsfrucht (rechts): So sehen die beiden Früchte aufgeschnitten aus. (Quelle: imago/imagebroker)
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Beide sind exotisch: Maracuja und Passionsfrucht. Oft werden die Früchte miteinander verwechselt – dabei haben sie einige Unterschiede.

Maracuja und Passionsfrucht – das sind zwei verschiedene Früchte. Wir erklären, wie Sie das Obst an Aussehen und Geschmack auseinanderhalten können.

Maracuja oder Passionsfrucht?

Maracuja und Passionsfrucht gehören beide zur Gattung der Passionsblumen. Die Maracuja (forma flavicarpa) ist in der heutigen Lebensmittelindustrie jedoch etwas weiter verbreitet als die Passionsfrucht (forma edulis). Dafür findet man die Passionsfrucht häufiger auf Bildern, zum Beispiel auf Werbeplakaten.

So sieht eine Passionsfrucht aus

Das könnte an ihrer Optik liegen: Die Passionsfrucht hat eine dunkle, grün-braun bis violett schimmernde Schale, die in einem kräftigen Kontrast zum gelblichen Inneren steht. Die Frucht ist rund bis rundoval. Sie gilt alt resistenter als die Maracuja und kann unter kälteren Bedingungen und in höher gelegenen Zonen wachsen.

So sieht eine Maracuja aus

Die Schale der Maracuja ist hingegen hellgrün bis gelblich-orange – je nach Reifegrad – und bietet ein weitaus weniger farbenfrohes Bild. Die Maracuja ist eiförmig und fast doppelt so groß wie eine Passionsfrucht. Dementsprechend stecken in ihr auch etwas mehr Fruchtfleisch und Kerne. Sie wird wegen ihres Aussehens auch "Gelbe Passionsfrucht" genannt.

Maracujas oder Passionsfrüchte am Geschmack erkennen

Im Geschmack unterscheiden sich Maracuja und Passionsfrucht ebenfalls: Die Beschreibung süßlich passt etwas besser zur Passionsfrucht, während die Maracuja säuerlicher schmeckt. Das macht sie auch zu einem beliebten Bestandteil von Säften.

In Desserts wird die Maracuja deshalb auch gerne als Ergänzung zu sehr süßen Speisen verwendet, während die Passionsfrucht oft als gesunder Snack, ähnlich wie eine Kiwi, ausgelöffelt wird.

Verwandtschaft nicht zu leugnen

Trotz aller Unterschiede: Genau genommen ist die Maracuja eine Unterart der Passionsfrucht, weswegen man sie auch als solche bezeichnen kann. Beide Früchte verbindet, dass sie vorrangig in tropischen Gefilden wachsen. Und aromatisch sowie gesund sind sie auch beide.

So wachsen Maracujas und Passionsfrüchte

Passionsblumengewächse, zu denen beide Früchte gehören, sind Kletterpflanzen, deren Ranken bis zu 15 Meter lang werden können. Sie wachsen gut verzweigt und eher buschig und sind im Pflanzenfachhandel als "Purpurgranadilla" (Passionfrucht) oder "Gelbe Granadilla" (Maracuja) erhältlich.

Neben den Früchten sind die Pflanzen auch wegen ihrer purpurvioletten und weißen Blüten beliebt, die einen Garten besonders exotisch erscheinen lassen. Die Blütezeit ist von Juli bis September.

Am besten wächst die Pflanze auf nährstoffreichem Untergrund und an einer geschützten Stelle in der Sonne oder im Halbschatten. Wer eine zuverlässige Ernte möchte, sollte die Pflanze ganzjährig im unbeheizten Gewächshaus anbauen.

Ursprünglich stammt die rankende und kletternde Pflanze aus Brasilien und den umgebenden Ländern Peru, Bolivien und dem nördlichen Argentinien. Mittlerweile wird sie in vielen subtropischen Regionen angebaut.

Wie gesund sind die Früchte – wofür eignen sie sich?

Granadillas, Passionsfrüchte und Maracujas haben gemein, dass sie viele gute Nährstoffe enthalten. Darunter viele Ballaststoffe und Vitamine; zudem haben sie einen hohen Wasseranteil. Sie besitzen zwar auch einen relativ hohen Zuckeranteil, sind aber ein wertvoller Lieferant für Magnesium, Kalzium und Kalium sowie Vitamin C.

Neben dem puren Verzehr als Obstsnack eignen sich die Früchte für zahlreiche andere Verwendungen. Sie können Saft herstellen oder aus dem Saft ein Gelee oder Sirup machen – beides können Sie vielseitig einsetzen. So können Sie etwa das Gelee als Zusatz zu Süßspeisen verwenden oder als Topping auf Eis.

Verwendete Quellen
  • Eigene Recherchen
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