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Veranstalter fliegen deutsche Urlauber aus Ă„gypten aus

Von dpa
Aktualisiert am 27.02.2014Lesedauer: 4 Min.
Anschlag auf einen Touristenbus am 16. Februar 2014 im ägyptischen Badeort Taba. Das Auswärtige Amt rät von Besuchen der Sinai-Halbinsel ab.
Anschlag auf einen Touristenbus am 16. Februar 2014 im ägyptischen Badeort Taba. Das Auswärtige Amt rät von Besuchen der Sinai-Halbinsel ab. (Quelle: /Reuters-bilder)
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Nach der Teilreisewarnung des Auswärtigen Amts für die Badeorte der Sinai-Halbinsel reagieren die deutschen Reiseveranstalter. Fast alle fliegen ihre Gäste aus der betroffenen Region aus. Wer bleiben will, handelt zumeist auf eigenes Risiko.

Rund 100 Kilometer nördlich von Scharm el Scheich ist die Welt bislang noch in Ordnung. Der Ort Dahab wirkt zwar wie ausgestorben, vor den Hotels steht Sicherheitspersonal, am Ortseingang hat das Militär einen Checkpoint errichtet - bereits vor einiger Zeit, wie die Einheimischen erzählen. Doch ansonsten herrscht Ruhe. Einige der Gäste sagen, sie wollten auf jeden Fall vor Ort bleiben und ihren Urlaub fortsetzen.

Auswärtiges Amt rät von Sinai-Halbinsel ab

Das Auswärtige Amt rät ausdrücklich von allen Reisen auf den Sinai ab. Bislang hatte das Berliner Außenministerium nur vor Reisen ins ägyptisch-israelische Grenzgebiet sowie in den Nordsinai gewarnt. Der neue Hinweis gilt nun für die gesamte Halbinsel und damit auch für die Badeorte im Süden, die bislang als sicher galten.

Ägyptische Armee und Polizei machen im Norden der Halbinsel seit Sommer 2013 verstärkt Jagd auf islamistische Extremisten. Vor knapp zwei Wochen hatte ein Selbstmordattentäter im Badeort Taba im Süden der Halbinsel an der Grenze zu Israel in einem Touristenbus eine Bombe gezündet. Er riss drei Urlauber aus Südkorea und den ägyptischen Busfahrer mit in den Tod. Zu dem Anschlag hatte sich Ansar Beit al-Makdis bekannt. Es war der erste Terrorakt gegen Touristen in Ägypten seit mehreren Jahren.

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Bei Kämpfen und Razzien im unruhigen Norden der Halbinsel tötete die ägyptische Armee am heutigen Donnerstag sechs mutmaßliche militante Islamisten. Einer der Getöteten soll der Al-Kaida-nahen Terrororganisation Ansar Beit al-Makdis angehört haben, wie ägyptische Medien berichteten. 14 Terrorverdächtige wurden festgenommen.

Reiseveranstalter reagieren schnell auf Warnung

Die Reiseveranstalter reagierten am Donnerstagvormittag schnell. Fast alle fliegen die Gäste aus den betroffenen Urlaubsregionen aus - hauptsächlich ist das Scharm el Scheich, eines der wichtigsten Touristenzentren am Roten Meer. Derzeit halten sich schätzungsweise mehrere Hundert deutsche Touristen auf dem Sinai auf. TUI ist derzeit dabei, alle rund 100 Gäste zu kontaktieren. Gemeinsam werde die vorzeitige Rückreise organisiert. Wer bleiben will, mache das auf eigenes Risiko, so Sprecherin Anja Braun.

Thomas Cook und Neckermann haben derzeit nach Angaben des Unternehmenssprechers Sprecher Mathias Brandes nur wenige deutsche Gäste vor Ort. Diese würden jedoch alle ausgeflogen. Auch hier gilt: Wer bleiben möchte, handelt auf eigenes Risiko. Auch ETI fliegt seine Gäste aus Scharm el Scheich aus. Sie haben die Wahl, ihren Urlaub in Hurghada fortzusetzen oder nach Deutschland zurückzufliegen. Alltours will seine Gäste bereits in der Nacht auf Freitag (28.2.) zurück nach Deutschland bringen. "Die Sicherheit unserer Gäste steht an erster Stelle", so Geschäftsführer Dieter Zümpel. Nur FTI und Phönix Reisen stellen es den Gästen frei, die Urlaubsorte auf der Sinai-Halbinsel zu verlassen oder zu bleiben.

Reisen abgesagt, Betroffene können umbuchen oder stornieren

Auch in den kommenden Wochen wird es so gut wie keine Reisen auf die Sinai-Halbinsel geben. TUI sagt alle Reisen nach Scharm el Scheich bis einschließlich 14. März ab. "Wir werden Reisende, die in den kommenden zwei Wochen nach Scharm el Scheich reisen wollten, kontaktieren. Sie haben die Möglichkeit, die Reise kostenfrei umzubuchen oder zu stornieren", sagt Anja Braun.

Auch Thomas Cook und Neckermann haben Reisen nach Scharm el Scheich bis zum 14. März abgesagt. Kunden, die bereits gebucht haben, würden kontaktiert - sie können kostenlos umbuchen oder stornieren, erklärt Sprecher Brandes. "Kunden, die in den kommenden Tagen nach Scharm el Scheich reisen wollten, können kostenlos stornieren oder umbuchen", sagt Kai Kramer, Phönix-Produktleiter für den Orient.

FTI will vorerst alle bis zum 15. März gebuchten, aber noch nicht angetretenen Reisen nach Hurghada umleiten. Kostenlose Stornierungen und Umbuchungen seien ebenfalls möglich. ETI sagte Reisen mit dem Zielflughafen Scharm el Scheich vorerst bis einschließlich 15. März ab. Gebuchte Reisen können kostenlos storniert oder auf die Destinationen Hurghada oder Makadi Bay umgebucht werden.

Ratschlag: Selbst Veranstalter kontaktieren

Bei Alltours gilt die Frist sogar bis 31. März. Für alle bereits gebuchten Reisen nach Scharm el Scheich, die ab einschließlich 1. April erfolgen sollen, lässt Alltours eine kostenfreie Umbuchung zu. Urlauber, die bis einschließlich 31. März nach Hurghada oder Marsa Alam fliegen wollen, können ebenfalls eine kostenlose Umbuchung vornehmen.

In jedem Fall sollten sich Urlauber in Badeorten auf der Sinai-Halbinsel an ihren Reiseveranstalter wenden, wenn sie vorzeitig abreisen wollen, rät der Reiserechtler Paul Degott aus Hannover. Dabei sollten Urlauber dem Veranstalter eine Frist setzen, bis wann sie abreisen wollen. Lässt der Veranstalter diese verstreichen, könnten Urlauber sich selbst einen Rückflug organisieren und die Kosten dafür als Schadenersatz geltend machen.

Die wichtigsten Kontaktdaten der Veranstalter finden Sie hier:

Reiseveranstalter Hotline Website
Alltours 0203 - 36 36 36 0 www.alltours.de
Dertour 069 - 9588 5928 www.dertour.de
FTI 01805 - 384 500* www.fti.de
ITS 02203 - 42 130 www.its.de
Jahn 02203 - 42 890 www.jahnreisen.de
L'Tur 00800 - 21 21 21 00*** www.ltur.com
Neckermann 01803 - 90 10 45** www.neckermann-reisen.de
Tjaereborg 02203 - 42 140 www.tjaereborg.de
TUI 01805 - 884 266* www.tui.com
Schauinsland-Reisen 0203 - 994050 www.schauinsland-reisen.de

GebĂĽhren fĂĽr Hotlines mit Sonderrufnummern:

* 0,14 €/Min. aus dem deutschen Festnetz der Deutschen Telekom. Mobilfunk in Deutschland maximal 0,42 €/Min. Tarife in anderen Ländern können abweichen.

** 0,09 €/Min. aus dem Festnetz der Deutschen Telekom. Mobilfunk in Deutschland maximal 0,42 €/Min. Preise für Mobilfunkteilnehmer können abweichen.

*** kostenfreie Hotline.

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  • Claudia Zehrfeld
Von Claudia Zehrfeld
Al-QaidaAuswärtiges AmtDeutschlandHurghadaMilitärPolizeiReiseveranstalterSinai-HalbinselSüdkoreaTUIThomas CookÄgypten
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