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Euro-L├Ąnder einigen sich auf letztes Hilfspaket

Von dpa, aj

Aktualisiert am 22.06.2018Lesedauer: 2 Min.
Christine Lagarde, gesch├Ąftsf├╝hrende Direktorin des Internationalen W├Ąhrungsfonds (IWF), kommt zu einem Treffen der Eurogruppe: Die letzte Etappe der seit 2008 laufenden Rettungsbem├╝hungen f├╝r das hoch verschuldete Euro-Land soll beginnen.
Christine Lagarde, gesch├Ąftsf├╝hrende Direktorin des Internationalen W├Ąhrungsfonds (IWF), kommt zu einem Treffen der Eurogruppe: Die letzte Etappe der seit 2008 laufenden Rettungsbem├╝hungen f├╝r das hoch verschuldete Euro-Land soll beginnen. (Quelle: Virginia Mayo/ap-bilder)
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Acht Jahre dramatischer Rettungsaktionen kommen zu einem vorl├Ąufigen Ende: In einer weiteren Nachtsitzung starteten die Euro-Finanzminister die letzte Etappe der Griechenland-Rettung ÔÇô und einigten sich auf eine weitere Finanzspritze.

Zum Abschluss der jahrelangen Rettungsprogramme soll Griechenland im Sommer noch einmal Milliardenhilfen und Schuldenerleichterungen bekommen. Darauf einigten sich Deutschland und die ├╝brigen Europartner am fr├╝hen Freitagmorgen in Luxemburg mit der Regierung in Athen. Demnach sollen Laufzeiten f├╝r ├Ąltere Kredite um zehn Jahre verl├Ąngert werden, zudem soll das Land eine Auszahlung von 15 Milliarden Euro erhalten, wie die Deutsche Presse-Agentur von Teilnehmern erfuhr.


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Ziel ist, dass sich Griechenland ab August wieder ohne Hilfe am Kapitalmarkt finanzieren kann. Damit k├Ąmen acht Jahre dramatischer Rettungsaktionen zu einem vorl├Ąufigen Ende. Doch soll Athen den strikten Spar- und Reformkurs auf Jahre hinaus weiter f├╝hren, was auch regelm├Ą├čig ├╝berpr├╝ft werden soll.

Athen begr├╝├čt Einigung auf Ende des Pakets

"Die griechische Krise ist heute Abend vorbei", sagte EU-Finanzkommissar Pierre Moscovici. Der griechische Finanzminister Euklid Tsakalotos betonte, die griechische Regierung sei zufrieden mit der Vereinbarung. "Aber die Regierung vergisst nicht und wird niemals vergessen, was das griechische Volk in diesen acht Jahren durchmachen musste." Eurogruppen-Chef Mario Centeno meinte: "Es ist geschafft: Wir haben nach dieser langen und schwierigen Anpassung eine sanfte Landung hinbekommen."

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Das im Sommer 2015 aufgelegte dritte Rettungsprogramm im Umfang von bis zu 86 Milliarden Euro l├Ąuft regul├Ąr im August aus. Bisher flossen knapp 50 Milliarden Euro.

Deutschland hat hohe Zinsgewinne eingestrichen

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hatte im Zuge der Verhandlungen auch in Aussicht gestellt, einen Teil der hohen Zinsgewinne aus den Hilfsprogrammen an Athen abzutreten.

, wie aus einer Antwort der Bundesregierung an die Gr├╝nen hervorgeht.

Scholz und andere Finanzminister sowie EU-Finanzkommissar Pierre Moscovici lobten die positive Entwicklung in Griechenland und die gro├čen Anstrengungen der Regierung in Athen. "Wir m├╝ssen anerkennen, dass Griechenland seine Aufgabe sehr gut erledigt hat, sie haben ihre Pflichten erf├╝llt", sagte der franz├Âsische Finanzminister Bruno Le Maire.

Griechenland verzeichnet wieder Wirtschaftswachstum

Griechenland war seit 2010 auf Unterst├╝tzung der europ├Ąischen Partner und des Internationalen W├Ąhrungsfonds angewiesen. Als Gegenleistung f├╝r verg├╝nstigte Kredite in H├Âhe von knapp 274 Milliarden Euro musste das Land Sparprogramme und Strukturreformen auflegen. Nach Angaben der EU-Kommission wurden allein in den vergangenen drei Jahren 450 Einzelma├čnahmen durchgesetzt.

Inzwischen verzeichnet Griechenland wieder Wirtschaftswachstum und Haushalts├╝bersch├╝sse. Doch ist immer noch jeder F├╝nfte arbeitslos, und die staatliche Verschuldung liegt bei etwa 180 Prozent der Wirtschaftsleistung.

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Scholz und andere Finanzminister w├╝rdigten die gro├čen Anstrengungen und Fortschritte des Landes in den vergangenen Jahren. Noch 2015 schien Griechenland auf dem H├Âhepunkt der Krise kurz vor dem Ausscheiden aus der Gemeinschaftsw├Ąhrung. EU-Kommissionspr├Ąsident Jean-Claude Juncker schrieb in der Nacht auf Twitter: "Ich werde immer daf├╝r k├Ąmpfen, dass Griechenland im Herzen Europas bleibt. Ich zolle den Griechen Tribut f├╝r ihre Widerstandsf├Ąhigkeit und ihre Unterst├╝tzung f├╝r Europa. Ihre M├╝hen waren nicht vergeblich."

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