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Frankreichs Präsident Macron macht Europa Angebot für Atomwaffen-Strategie

"Strategischer Dialog"  

Macron macht Europa Angebot zur atomaren Abschreckung

07.02.2020, 15:16 Uhr | AFP, dpa, jmt

Frankreichs Präsident Macron macht Europa Angebot für Atomwaffen-Strategie. Französischer Atombombentest in den Siebzigerjahren: Frankreichs Präsident Macron macht den Europäern ein Angebot. (Quelle: imago images)

Französischer Atombombentest in den Siebzigerjahren: Frankreichs Präsident Macron macht den Europäern ein Angebot. (Quelle: imago images)

Die Atommacht USA erscheint vielen nicht mehr als verlässlicher Bündnispartner, Atommacht Großbritannien hat die EU verlassen. Der französische Staatschef könnte in die Lücke vorstoßen.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat den Europäern einen "strategischen Dialog" über die atomare Abschreckung angeboten. Europäische Partnerländer könnten sich an entsprechenden französischen Militärübungen beteiligen, sagte Macron in einer Grundsatzrede zur Atomwaffendoktrin in Paris. Ziel sei eine "echte strategische Kultur zwischen den Europäern", erklärte der Staatschef.

Er forderte von Europa, die eigene Sicherheit stärker in die Hand zu nehmen. Die Europäer können sich angesichts des nuklearen Wettrüstens nicht "auf eine Rolle als Zuschauer" beschränken, sagte Macron. Er sprach sich erneut für die Einbindung der Europäer in Verhandlungen über einen künftigen INF-Vertrag über ein Verbot landgestützter atomarer Mittelstreckenwaffen aus.

Frankreich ist nach dem Brexit das einzige EU-Land mit eigenen Atomwaffen. Befürworter einer atomaren Abschreckung argumentieren, dass ein gegnerischer Angriff durch das Drohen mit Atomwaffen verhindert werden könne. Das gegenseitige Drohen mit nuklearen Waffen verhindere Krieg und sichere den Frieden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen AFP, dpa

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