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Russland: Putin-Propagandist Solowjow will Waffen an Huthi-Rebellen liefern


Angriffe auf US-Schiffe
Putin-Propagandist will Waffen an Huthi-Rebellen liefern

Von t-online, wan

Aktualisiert am 22.02.2024Lesedauer: 2 Min.
Ein Huthi-Unterstützer hält ein Raketenmodell hoch (Archivbild): Aus Russland kommen Rufe nach Waffenlieferungen an die Rebellen.Vergrößern des BildesEin Huthi-Unterstützer hält ein Raketenmodell hoch (Archivbild): Aus Russland kommen Rufe nach Waffenlieferungen an die Rebellen. (Quelle: IMAGO/Mohammed Mohammed/imago-images-bilder)
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Russland soll die Angriffe der Huthi auf westliche Schiffe unterstützen. Das fordert ein Putin-Unterstützer.

Einer der bekanntesten TV-Moderatoren im russischen Fernsehen fordert ein indirektes Eingreifen Russlands in den Nahostkonflikt. Der Putin-Unterstützer Wladimir Solowjow, der im russischen Staatsfernsehen Russia-1 eine Propaganda-Talkshow moderiert, machte jetzt einen überraschenden Vorschlag.

Demnach solle Moskau den Huthi-Rebellen im Jemen Waffen liefern, mit denen sie amerikanische und britische Schiffe angreifen könnten. Derzeit schützen westliche Kriegsschiffe im Roten Meer Handelsschiffe vor Angriffen der Huthi. Die EU-Länder haben ebenfalls beschlossen, sich an der Mission zu beteiligen, die deutsche Fregatte "Hessen" ist bereits auf dem Weg in den Nahen Osten.

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Laut Solowjow sollen Waffenlieferungen an die Terrorgruppe eine Vergeltung für die militärische Unterstützung der Ukraine durch den Westen sein. "Die Huthi werden alles haben", sagte er in seiner Show, "auch Unterseeboote". Er sprach sich für eine militärische Unterstützung durch Russland aus. In Anspielung auf Angriffe mit westlicher Ausrüstung auf russische Truppen in der Ukraine sagte er: "Ihr wollt das Spiel spielen und dann denkt ihr, Russland solle seine Waffenlieferungen limitieren?"

Huthi-Delegation besuchte Moskau

Die israelische "Times of Israel" hatte im Januar berichtet, dass eine Delegation der Huthi in Moskau empfangen worden war. Sie hätten sich mit dem stellvertretenden russischen Außenminister Michail Bogdanow getroffen und die Situation im Nahen Osten erörtert. Russland und China hatten vor wenigen Tagen die Angriffe der USA und Großbritanniens auf Stellungen der Huthi verurteilt. Sie hatten diese als illegal bezeichnet, weil es keine entsprechende UN-Resolution gegeben habe.

Die Huthi hatten vor einem Monat bekannt gegeben, dass es für chinesische und russische Handelsschiffe eine sichere Passage durch das Rote Meer gebe. Allerdings war – offenbar aus Versehen – ein russischer Öltanker Mitte Januar ebenfalls angegriffen worden.

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