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Serienproduktion angelaufen: Russland nimmt Hyperschallrakete in Betrieb

Serienproduktion angelaufen  

Russland nimmt Hyperschallrakete in Betrieb

28.12.2019, 14:43 Uhr | dpa

Serienproduktion angelaufen: Russland nimmt Hyperschallrakete in Betrieb. Undatierte Aufnahme vom Start einer ballistischen Interkontinentalrakete.

Undatierte Aufnahme vom Start einer ballistischen Interkontinentalrakete. Foto: -/Russian Defense Ministry Press Service/AP/dpa. (Quelle: dpa)

Moskau (dpa) - Russlands Armee hat ihre neue Hyperschallrakete in den Dienst genommen. Verteidigungsminister Sergej Schoigu teilte mit, die neue Waffe "Avantgarde" sei nun einsatzbereit, wie die Zeitung "Komsomolskaja Prawda" berichtete.

Dem Verteidigungsministerium in Moskau zufolge wurde Präsident Wladimir Putin am Freitag darüber informiert.

Schoigu sprach von einem bedeutenden Ereignis für Russland und sein Militär. Die neue Waffe ist demnach in der Region Orenburg im südlichen Ural stationiert. Vize-Verteidigungsminister Alexej Kriworutschko sagte am Samstag der Armeezeitung "Krasnaja Swesda", die Serienproduktion der Waffe sei bereits angelaufen.

Nach früheren Angaben ist die Rakete mehr als 20 Mal so schnell wie der Schall. Bei diesen Geschwindigkeiten könne sie nicht von Abwehrsystemen abgefangen werden, hatte der Kremlchef gesagt. Bei einem Testflug vor einem Jahr vom Ural zu einem Testgelände in Kamtschatka am Ochotskisches Meer im Nordosten Russlands legte die "Avantgarde" eine Strecke von 6000 Kilometern zurück.

Russischen Medienberichten zufolge wurde die Rakete gemäß den Bestimmungen des Abrüstungsvertrages Start mit den USA Ende November amerikanischen Inspektoren gezeigt. Putin hatte die Waffe im März 2018 angekündigt. Sie sei eine Antwort auf Raketenabwehrsysteme der USA.

Der Präsident hatte erst am Donnerstag gefordert, militärische Aktivitäten des Westens und die mögliche Stationierung von US-Raketen mittlerer und kürzerer Reichweite in Europa im Blick zu haben.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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