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Forscher warnt: Fluchtbewegung aus Nahost durch Klimawandel

Von dpa
Aktualisiert am 21.12.2021Lesedauer: 2 Min.
Kinder im S├╝den Madagaskars.
Kinder im S├╝den Madagaskars. Die schlimmste D├╝rre seit 40 Jahren gef├Ąhrdet in dem vor Afrikas Ostk├╝ste gelegenen Inselstaat das Leben hunderttausender Menschen. (Quelle: Tsiory Andriantsoarana/WFP/dpa./dpa)
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Beirut (dpa) - Die Erderw├Ąrmung wird den Nahen Osten und Nordafrika nach Ansicht der Klimaforschers Jos Lelieveld besonders stark treffen und neue Fl├╝chtlingsstr├Âme ausl├Âsen.

Die Region habe sich zu einem Hotspot des Klimawandels entwickelt und erw├Ąrme sich viel schneller als andere Gebiete, sagte der Direktor des Mainzer Max-Planck-Instituts f├╝r Chemie der Deutschen Presse-Agentur.

├ťber Wochen anhaltende Hitzewellen mit Temperaturen von bis zu 56 Grad Celsius oder sogar von mehr als 60 Grad in St├Ądten k├Ânnten viele Gebiete f├╝r Menschen und Tiere in der zweiten H├Ąlfte dieses Jahrhunderts unbewohnbar machen, erkl├Ąrte der Wissenschaftler weiter. "Selbst Kamele k├Ânnen bei solcher Hitze nicht ├╝berleben." Hitzewellen in Verbindung mit anderen Faktoren wie einem starken Bev├Âlkerungswachstum wiederum w├╝rden den Druck zur Migration erh├Âhen.

"Katastrophenszenario"

Sollte die Erderw├Ąrmung nicht gestoppt werden, k├Ânnte Lelieveld zufolge die Durchschnittstemperatur in der Region im Sommer um sechs Grad steigen. "Das ist ein Katastrophenszenario, aber kein Fantasieszenario", sagte er. Die dortige Durchschnittstemperatur sei schon seit 1980 um fast zwei Grad gestiegen. Zum Vergleich: Bei der Klimakonferenz haben sich die L├Ąnder dazu bekannt, die Erderw├Ąrmung bei 1,5 Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit zu stoppen.

Besonders schwer treffen wird der Temperaturanstieg nach Angaben des Wissenschaftlers die Golfl├Ąnder. Aber auch andere Regionen w├╝rden die Folgen zu sp├╝ren bekommen. Der Libanon, Syrien, der Irak und Israel, aber auch ├ägypten w├╝rden in Zukunft unter gr├Â├čerer Trockenheit leiden, sagte Lelieveld. W├╝sten dehnten sich aus. Teile Syriens und des Iraks hatten in diesem Jahr eine schlimme D├╝rre erlebt, die die Ernte massiv zur├╝ckgehen und Lebensmittelpreise steigen lie├č.

Zunehmender Regen in den Tropen Asiens w├╝rden in Zukunft durch weniger Niederschlag im subtropischen Nahen Osten und Nordafrika kompensiert, sagte Lelieveld. Dadurch gerate die Region in einen Teufelskreis. "Weniger Niederschlag f├╝hrt zu mehr Trockenheit, wodurch diese Gebiete noch w├Ąrmer werden", sagte er. Die Vorhersagen lie├čen sich durch Daten gut belegen: "Da gibt es wenig Unsicherheit."

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