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Putin hat offenbar kaum jemanden in seine Kriegspläne eingeweiht

Von t-online, mk

Aktualisiert am 05.03.2022Lesedauer: 2 Min.
Wladimir Putin bei einer Militärübung 2019: Die westlichen Sanktionen treffen die Regierung in Moskau offenbar härter als erwartet.
Wladimir Putin bei einer Militärübung 2019: Die westlichen Sanktionen treffen die Regierung in Moskau offenbar härter als erwartet. (Quelle: imago-images-bilder)
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Im Umfeld von Kremlchef Putin wusste offenbar kaum jemand von der geplanten Invasion der Ukraine. Hohe Beamte sind schockiert von den harten Sanktionen des Westens, berichten russische Investigativjournalisten.

Die Moskauer Führungselite scheint vom Angriffskrieg gegen die Ukraine nicht weniger überrascht als der Rest der Welt. Wie das russische Recherchenetzwerk "Agentur" berichtet, seien selbst Mitglieder des Kabinetts und die Chefs wichtiger Staatskonzerne von den Ereignissen überrumpelt worden.


Das dramatische Ausmaß des Ukraine-Kriegs

24 Kilometer von Kiew entfernt steht ein Einwohner vor einem brennenden Wohnhaus.
Zhytomyr: Gebäude liegen in Schutt und Asche.
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"Das ist beschissen", zitiert das Portal einen namentlich nicht genannten Minister aus dem Kabinett von Ministerpräsident Michail Mischustin. Von einer groß angelegten Invasion habe er "nichts gewusst". Die Ministerriege sei nur von einer Anerkennung der abtrünnigen ukrainischen Provinzen Donezk und Luhansk ausgegangen.

Horrorvorstellung Swift-Ausschluss ist eingetreten

Auf weitreichende westliche Sanktionen wie das Einfrieren der Geldreserven der russischen Zentralbank sei die Regierung in Moskau nicht vorbereitet gewesen, so der hohe Beamte. Auch der Rückzug westlicher Unternehmen und westlichen Kapitals treffe die Wirtschaft hart. Schon die Aussicht, vom internationalen Bankenkommunikationssystem Swift ausgeschlossen zu werden, sei für die Verantwortlichen im Staatsapparat eine Horrorvorstellung gewesen – die nun eingetreten ist.

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Auf dieses Szenario hätten sich die Staatsunternehmen aber eingestellt, berichtet "Agentur" unter Berufung auf eine anonyme Quelle aus der Führung eines Staatskonzerns. Seit Anfang des Jahres habe es mehrere Konferenzen gegeben, bei denen die Folgen eines Swift-Ausschlusses besprochen wurden, beispielsweise Lieferengpässe bei westlicher Software, Servern und Mikrochips. Die nun einsetzenden Auswirkungen der Sanktionen seien aber schlimmer als alles, was die Verantwortlichen in ihren Stresstests berechnet hätten.

In der Vergangenheit seien die Wirtschaftsberater der Regierung mit ihren Warnungen vor einer allzu aggressiven Politik noch durchgedrungen, schreibt "Agentur" unter Berufung auf einen früheren Regierungsbeamten. So habe der Kreml im März 2014 noch von einem Anschluss der Regionen Donezk, Luhansk und Charkiw abgesehen, um die russische Wirtschaft nicht zu schädigen. Auf die Frage nach der Stimmung unter den Kreml-Mitarbeitern habe eine der Präsidialverwaltung nahestehende Quelle geantwortet: "Alles ist in Aufruhr", heißt es.

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