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"Verschw├Ârungstheorien" ÔÇô Streit zwischen Gabriel und Melnyk eskaliert

Von Nilofar Eschborn

Aktualisiert am 17.04.2022Lesedauer: 2 Min.
Ex-SPD-Parteichef Sigmar Gabriel und der ukrainische Botschafter Andrej Melnyk streiten sich ├╝ber die Ausladung des Bundespr├Ąsidenten.
Ex-SPD-Parteichef Sigmar Gabriel und der ukrainische Botschafter Andrej Melnyk streiten sich ├╝ber die Ausladung des Bundespr├Ąsidenten. (Quelle: Montage: Nicolas Lindken/t-online/imago-images-bilder)
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Ex-Au├čenminister Sigmar Gabriel und der ukrainische Botschafter liefern sich in der ├ľffentlichkeit ein Wortgefecht. Ausl├Âser war Melnyks Kritik am Bundespr├Ąsidenten, doch inzwischen reichen die Vorw├╝rfe weit dar├╝ber hinaus.

Der Streit zwischen Sigmar Gabriel (SPD) und dem ukrainischen Botschafter eskaliert. Andrij Melnyk l├Ąsst die Vorw├╝rfe des Ex-Au├čenministers nicht auf sich sitzen. Doch was ist passiert?

Der ukrainische Botschafter hatte Bundespr├Ąsident Frank-Walter Steinmeier kritisiert und ihm eine N├Ąhe zu Russland unterstellt. Gabriel hatte Steinmeier daraufhin verteidigt: Dass Melnyk behauptet habe, Steinmeier habe einst "ein Spinnennetz" der Kontakte mit Russland gekn├╝pft, sei eine Falschdarstellung, der man widersprechen m├╝sse.

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"Eine Erwiderung auf die Angriffe auf den deutschen Bundespr├Ąsidenten", schrieb er auf Twitter und ver├Âffentlichte dazu seinen Gastbeitrag im Nachrichtenmagazin "Spiegel". "Spinnennetze dienen bekanntlich dem Fang und der anschlie├čenden Verwertung der Beute", schrieb Gabriel darin.

"Auf den Punkt gebracht insinuiert dieser Vergleich, dass der fr├╝here Kanzleramts- und Au├čenminister die Interessenvertretung Russlands in Deutschland mitorganisiert habe. Das ist wahrheitswidrig und b├Âsartig." Lesen Sie hier mehr dazu.

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Melnyk attackiert Gabriel

Doch nun feuerte Melnyk zur├╝ck: "Sie verschweigen dabei IHRE PERS├ľNLICHE POLITISCHE Verantwortung f├╝r das Putinsche Projekt Nord Stream 2, das Sie als Vizekanzler 2015 ins Leben riefen", schrieb der Botschafter auf Twitter. Dabei verwies Melnyk auf einen Artikel der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" von 2015, in dem Gabriel das Pipeline-Projekt verteidigt.

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Als Reaktion auf diesen Beitrag forderte Gabriel den Botschafter dazu auf, den Gastbeitrag im "Spiegel" vollst├Ąndig zu lesen. "Dann werden Sie schon im ersten Absatz sehen, dass ich das tue, was Sie von mir fordern", so Gabriel.

Melnyk: "Die Aufarbeitung kommt noch"

Einige Minuten sp├Ąter folgte dann der n├Ąchste Seitenhieb von Melnyk: "B├Âsartig" sei vor allem die jahrelange Putin-freundliche Politik Gabriels und der SPD, so der Botschafter. Diese habe den "barbarischen Vernichtungskrieg (...) erst herbeigef├╝hrt". "Die Aufarbeitung kommt noch", drohte Melnyk via Twitter.

Daraufhin entgegnete Gabriel, er verstehe Melnyks Wut. Aber er m├╝sse bei der Wahrheit bleiben. "Menschen wie ich haben mit Putin nicht als 'Russlandfreunde' verhandelt, sondern ├╝ber die Aufrechterhaltung der transukrainischen Pipeline, die bis HEUTE russisches Gas in und durch Ihr Land bringt", schrieb der Ex-Au├čenminister.

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Indes haben russische Medien ├╝ber die Kritik Gabriels am ukrainischen Botschafter berichtet. Melnyk griff dies auf und spottete: "Alte Freundschaft rostet nicht. Volltreffer zum Osterfest."

Eine Aufforderung, die Debatte mit Melnyk bei "Bild TV" auszutragen, lehnte der Ex-Au├čenminister ab. "Es geht nicht um Herrn Melnyk oder mich, sondern um wahrheitswidrige Behauptungen ├╝ber unseren Bundespr├Ąsidenten."

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