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F├╝nf Raketen treffen Lwiw ÔÇô sieben Menschen tot

Von afp, joh

Aktualisiert am 18.04.2022Lesedauer: 3 Min.
Fr├╝herer Angriff auf Lwiw (Archivbild): Aktuell haben russische Truppen offenbar f├╝nf Raketen auf die Stadt abgefeuert.
Fr├╝herer Angriff auf Lwiw (Archivbild): Aktuell haben russische Truppen offenbar f├╝nf Raketen auf die Stadt abgefeuert. (Quelle: Kyodo News/imago-images-bilder)
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Die russische Armee hat offenbar einen gro├čen Angriff ver├╝bt: Einem neuen Bericht zufolge sollen f├╝nf Raketen auf die Stadt Lwiw abgefeuert worden sein. Mehrere Menschen starben.

Vor der bef├╝rchteten Gro├čoffensive in der Ostukraine hat Russland am Montag auch wieder im Westen des Landes angegriffen. Bei den Raketenangriffen auf die Stadt Lwiw, in der sich viele Fl├╝chtlinge aufhalten, wurden nach ukrainischen Angaben mindestens sieben Menschen get├Âtet. Auch die K├Ąmpfe um die belagerte Hafenstadt Mariupol im S├╝dosten der Ukraine dauerten nach Ablauf eines russischen Ultimatums weiter an. Kiew warf Moskau vor, die ├Âstlichen Teile des Landes "ausl├Âschen" zu wollen.


Ukraine: Das sind die Gesichter des Krieges

Charkiw im Osten der Ukraine: Ein Mann versucht das Feuer im Haus seiner Nachbarn zu l├Âschen, das bei einem russischen Angriff zerst├Ârt wurde. Die Stadt steht seit Wochen unter Beschuss.
Warten auf den Bus im belagerten Mariupol: Gro├če Teile der Hafenstadt sind inzwischen zerst├Ârt. Wer Haustiere hat, versucht auch sie zu retten.
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Lwiw wurde am Morgen von f├╝nf russischen Raketen getroffen. Nach Angaben von Gouverneur Maxym Kosyzky wurden vier milit├Ąrische Ziele und eine Autowerkstatt angegriffen. Mindestens sieben Menschen seien get├Âtet und elf weitere verletzt worden, darunter ein Kind.

Stadt ist Zufluchtsort f├╝r Fl├╝chtlinge

Lwiw liegt weit von der Front entfernt in der Westukraine und wurde seit dem Beginn der russischen Invasion am 24. Februar nur selten bombardiert. Die Stadt nahe der polnischen Grenze ist Zufluchtsort und Durchgangsstation f├╝r Fl├╝chtlinge aus dem ganzen Land.

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Mariupol im S├╝dosten des Landes dagegen wird bereits seit den ersten Tagen des Krieges von der russischen Armee belagert. Die einst ├╝ber 400.000 Einwohner z├Ąhlende Hafenstadt am Asowschen Meer ist inzwischen fast vollst├Ąndig zerst├Ârt. Die letzten ukrainischen Truppen, aber nach ukrainischen Angaben auch zahlreiche Zivilisten, haben sich auf dem riesigen Gel├Ąnde eines Stahlwerks verschanzt. Nach Polizeiangaben befinden sich auch Frauen, Kinder, Babys und alte Menschen auf dem Gel├Ąnde.

Der ukrainische Au├čenminister Dmytro Kuleba sagte am Sonntag im US-Sender CBS: "Die Reste der ukrainischen Armee und eine gro├če Gruppe von Zivilisten sind von den russischen Streitkr├Ąften umzingelt. Sie setzen ihren Kampf fort." Die russische Armee habe aber offenbar beschlossen, die strategisch wichtige Stadt "um jeden Preis auszul├Âschen". Zuvor hatte auch Regierungschef Denys Schmyhal versichert, Mariupol sei bisher "nicht gefallen".

Kapitulation der Ukraine weiter ausgeschlossen

Russland hatte den in Mariupol verbliebenen ukrainischen Soldaten und K├Ąmpfern zuvor ein Ultimatum zur Aufgabe bis Sonntagmittag gestellt. Pr├Ąsident Wolodymyr Selenskyj drohte Moskau mit einem Ende der Waffenstillstandsverhandlungen, falls die letzten Verteidiger Mariupols get├Âtet werden sollten. Er warf den russischen Soldaten zudem vor, den ostukrainischen Donbass bei ihrer Offensive "buchst├Ąblich erledigen und zerst├Âren" zu wollen.

Regierungschef Schmyhal schloss eine Kapitulation der Ukraine erneut aus. "Wenn die Russen keine Verhandlungen wollen, werden wir bis zum Ende k├Ąmpfen", sagte er im US-Sender ABC.

Selenskyj spricht erneut von "V├Âlkermord"

Selenskyj erneuerte in einem CNN-Interview seinen Vorwurf an Russland, einen "V├Âlkermord" in der Ukraine zu begehen. Er rief US-Pr├Ąsident Joe Biden und den franz├Âsischen Pr├Ąsidenten Emmanuel Macron auf, sich vor Ort ein Bild von der Lage zu machen. Anders als Biden hat Macron es bislang abgelehnt, die mutma├člich von russischen Soldaten begangenen Kriegsgr├Ąuel in der Ukraine als "V├Âlkermord" zu bezeichnen.

Das Kampfgeschehen im Ukraine-Krieg verlagert sich seit dem R├╝ckzug der russischen Streitkr├Ąfte aus dem Gro├čraum Kiew zunehmend auf die Ostukraine. Angesichts der bef├╝rchteten Gro├čoffensive in den Regionen Luhansk und Donezk rufen die ukrainischen Beh├Ârden die dortigen Bewohner seit Tagen zur Flucht auf. Geplante Fluchtrouten blieben allerdings am Sonntag und Montag aus Sicherheitsgr├╝nden geschlossen. Vize-Regierungschefin Iryna Wereschtschuk warf Russland vor, immer wieder Fluchtkorridore zu blockieren und anzugreifen.

F├╝nf Tote in Charkiw

Bei Angriffen in der nahe der russischen Grenze gelegenen Millionenstadt Charkiw waren nach Angaben von Rettungskr├Ąften am Sonntag mindestens f├╝nf Menschen get├Âtet worden. In der Nacht zum Sonntag hatte die russische Armee nach eigenen Angaben zudem eine Munitionsfabrik im nahe Kiew gelegenen Browary zerst├Ârt. Es handelte sich um die dritte Attacke auf Waffenfabriken in der ukrainischen Hauptstadtregion seit Freitag.

Der Krieg war auch eines der Hauptthemen der Osterbotschaft von Papst Franziskus, der zu Frieden f├╝r die "leidgepr├╝fte Ukraine" aufrief. "Wir haben zu viel Blutvergie├čen, zu viel Gewalt gesehen", sagte er am Sonntag vor rund 50.000 Gl├Ąubigen auf dem Petersplatz in Rom. "Man h├Âre auf, die Muskeln spielen zu lassen, w├Ąhrend die Menschen leiden."

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