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Lawrow sieht reale Gefahr eines Dritten Weltkriegs

Von dpa
Aktualisiert am 26.04.2022Lesedauer: 3 Min.
Russlands Au├čenminister Sergej Lawrow h├Ąlt einen dritten Weltkrieg nicht f├╝r ausgeschlossen.
Russlands Au├čenminister Sergej Lawrow h├Ąlt einen dritten Weltkrieg nicht f├╝r ausgeschlossen. (Quelle: Alexander Zemlianichenko/Pool AP/dpa./dpa)
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Moskau (dpa) - Russlands Au├čenminister Sergej Lawrow zufolge besteht aktuell eine reale Gefahr eines Dritten Weltkriegs.

"Die Gefahr ist ernst, sie ist real, sie darf nicht untersch├Ątzt werden", sagte Lawrow in einem Interview im russischen Fernsehen, das das Au├čenministeriumin seinem Telegram-Kanal teilte.

Auf einen Vergleich der aktuellen Situation mit der Zeit der Kubakrise angesprochen sagte Lawrow, dass es "damals tats├Ąchlich nur wenige Regeln gab, geschriebene Regeln". Aber die "Verhaltensregeln" seien ziemlich klar gewesen - in Moskau sei klar gewesen, wie sich Washington verhalte, und Washington sei klar gewesen, wie sich Moskau verhalte. Auch heute gebe es wenige Regeln, sagte Lawrow weiter und verwies auf den atomaren Abr├╝stungsvertrag New Start. Aber "gleichzeitig sind alle anderen Instrumente der R├╝stungskontrolle und Nichtverbreitung praktisch zerst├Ârt".

Lawrow: Kein vertrauensw├╝rdiger Kommunikationskanal

W├Ąhrend der Kubakrise habe es zudem einen Kommunikationskanal gegeben, dem die F├╝hrer der Sowjetunion und der USA vertrauten. Heute gebe es keinen derartigen Kanal und niemand versuche, ihn zu schaffen.

In der Kubakrise 1962 standen die USA und die Sowjetunion kurz vor einem Atomkrieg. New Start, der Vertrag ├╝ber die strategische atomare Abr├╝stung, ist das einzige verbliebene gro├če Abkommen zur R├╝stungskontrolle der USA mit Russland. Dieser begrenzt die Nukleararsenale beider L├Ąnder auf je 800 Tr├Ągersysteme und je 1550 einsatzbereite Atomsprengk├Âpfe.

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Russland wird sich in seinem Krieg gegen die Ukraine aus Sicht von Kiews Au├čenminister Dmytro Kuleba inzwischen seiner Niederlage bewusst. Russland verliere die Hoffnung, der Welt Angst zu machen und spreche deshalb inzwischen von der Gefahr eines Dritten Weltkrieges, meinte Kuleba mit Blick auf ├äu├čerungen seines Kollegen Sergej Lawrow. "Das hei├čt nur, dass Moskau seine Niederlage in der Ukraine sp├╝rt", schrieb Kuleba in der Nacht zum Dienstag im Kurznachrichtendienst Twitter.

Lettland wies die von Russlands Au├čenminister Sergej Lawrow heraufbeschworene Gefahr einer Eskalation des Ukraine-Krieges zur├╝ck. "Wenn Russland den Dritten Weltkrieg androht, dann ist das ein klares Zeichen daf├╝r, dass die Ukraine Erfolg hat", schrieb Au├čenminister Edgars Rinkevics am Dienstag auf Twitter. "Wir sollten der russischen Erpressung nicht nachgeben, sondern unsere Unterst├╝tzung f├╝r die Ukraine und die Sanktionen gegen Russland verdoppeln." Nur ein entschlossenes und konsequentes Vorgehen k├Ânne internationales Recht und internationale Ordnung wiederherstellen, so der Chefdiplomat des baltischen EU-und Nato-Staates.

Derweil teilte Lawrow weiter mit, Russland betrachte Waffenlieferungen der Nato an die Ukraine als berechtigte Angriffsziele f├╝r sein Land. "Nat├╝rlich werden diese Waffen ein legitimes Ziel f├╝r die russischen Streitkr├Ąfte sein", sagte Lawrow. Lager, auch in der Westukraine, seien bereits mehr als einmal zu solchen Zielen geworden.

"Wie k├Ânnte es anders sein", sagte Lawrow weiter. "Wenn die Nato ├╝ber einen Stellvertreter de facto in einen Krieg mit Russland tritt und diesen Stellvertreter bewaffnet, dann tut man im Krieg, was man im Krieg tun muss."

Von den Nato-L├Ąndern k├╝ndigten zuletzt immer mehr an, auch direkt schwere Waffen f├╝r den Kampf der Ukraine gegen die russischen Angreifer zu liefern. Unter schweren Waffen versteht man Kampf- und Sch├╝tzenpanzer, schwere Artillerie, Kriegsschiffe, Kampfflugzeuge und -hubschrauber und gr├Â├čere, schwer gepanzerte Fahrzeuge.

Vorwurf: USA und Gro├čbritannien bremsen Verhandlungen

Lawrow hat den USA und Gro├čbritannien vorgeworfen, die Verhandlungen mit der Ukraine zu bremsen. Man wisse mit Sicherheit, dass "weder London noch Washington" dem ukrainischen Pr├Ąsidenten Wolodymyr Selenskyj raten w├╝rde, die Verhandlungen zu beschleunigen, sagte der russische Au├čenminister. "Sie raten Selenskyj jedes Mal, seine Position zu versch├Ąrfen."

Er behauptete, Kiew z├Âgere die Verhandlungen hinaus. Zuletzt etwa habe die ukrainische Seite angegeben, man habe noch keine Zeit gehabt, sich mit dem neuesten russischen Vorschlag auseinanderzusetzen. Aus Kiew gab es dazu keine Angaben.

Lawrow erkl├Ąrte zudem, die Positionen der Ukraine seien vom Ausland vorgegeben. "Viele von uns sind ├╝berzeugt, dass die wirkliche Position der Ukraine in Washington, London und in anderen westlichen Hauptst├Ądten bestimmt wird". Deshalb "sagen unsere politischen Analysten, warum mit dem Team von Selenskyj sprechen, man muss mit den Amerikanern reden, mit ihnen verhandeln, eine Art Vereinbarung erzielen". Von russischer Seite ist zuletzt immer wieder die Eigenst├Ąndigkeit und das Existenzrecht der Ukraine infrage gestellt worden.

Die Verhinderung eines Nato-Beitritts und ein neutraler Status der Ukraine ist eines der Hauptziele des russischen Angriffskriegs gegen den Nachbarstaat. Selenskyj hatte sich bereit gezeigt, ├╝ber einen neutralen Status des Landes und Sicherheitsgarantien von Drittstaaten zu reden. Greifbare Ergebnisse bei den Verhandlungen zwischen der Ukraine und Russland gibt es aber bisher nicht.

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