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Wie "Pussy Riot"-Mitglied Aljochina vor Putin geflohen ist

Von t-online, aj

Aktualisiert am 11.05.2022Lesedauer: 2 Min.
Maria Aljochina: Aus Russland geflohen, vermutlich nach Litauen.
Maria Aljochina: Sie ist aus Russland geflohen, vermutlich nach Litauen. (Quelle: imago-images-bilder)
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Mit provokanten Aktionen gegen Machthaber Putin erregte die Gruppe "Pussy Riot" Aufmerksamkeit. Nun ist eine der Aktivistinnen aus Moskau in die EU gefl├╝chtet ÔÇô unter spektakul├Ąren Bedingungen.

Seit mehr als 10 Jahren k├Ąmpft die russische Aktivistin Maria Aljochina f├╝r Menschenrechte in ihrem Heimatland und ist dabei immer wieder mit der Justiz in Konflikt geraten. Nun hat das Mitglied der Punkband "Pussy Riot" nach Angaben ihres Anwalts trotz polizeilicher ├ťberwachung Russland verlassen. Aljochina befinde sich nicht mehr auf russischem Staatsgebiet, hie├č es Dienstagabend nach Angaben der Agentur Interfax.

Die "New York Times" berichtete von einer spektakul├Ąren Fluchtaktion: Getarnt als Kurierin eines Lieferdienstes soll Aljochina Moskau verlassen haben. Mit der Verkleidung, eine gr├╝ne Uniform, habe sie die Polizei, die das Apartment ├╝berwachte, t├Ąuschen k├Ânnen. Ihr Mobiltelefon habe sie zur├╝ckgelassen, damit die Beh├Ârden sie nicht aufsp├╝ren k├Ânnten.

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Dem Bericht zufolge h├Ąlt sich Aljochina inzwischen in Vilnius auf. Sie sei von einem Freund an die Grenze zu Belarus gefahren worden und habe dann nach etwa einer Woche Litauen erreicht. Ein g├╝ltiges Reisedokument sei f├╝r sie ins Land geschmuggelt worden.

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Der Ausgang ihres Fluchtplans war laut Aljochina "unvorhersehbar" und ein "gro├čes" Signal an die russischen Beh├Ârden. "Ich bin froh, dass ich es geschafft habe", wird sie in der "New York Times" zitiert. "Ich verstehe immer noch nicht ganz, was ich getan habe", so Aljochina.

Zu zwei Jahren Straflager verurteilt

Aljochina erregte zum ersten Mal weltweite Aufmerksamkeit, als ihre Punkband "Pussy Riot" im Jahr 2012 in der Christ-Erl├Âser-Kathedrale in Moskau gegen Pr├Ąsident Wladimir Putin demonstrierte. Mit ihrer Bandkollegin Nadeschda Tolokonnikowa wurde sie daraufhin zu zwei Jahren Straflager verurteilt.

Seitdem geriet die 33-J├Ąhrige immer wieder mit der russischen Justiz in Konflikt. Im Zusammenhang mit Aufrufen zu Demonstrationen f├╝r den inhaftierten Kremlgegner Alexej Nawalny wurde sie im September des Vorjahres zu einem Jahr Freiheitsbeschr├Ąnkung verurteilt. So durfte sie ihre Wohnung nachts nicht verlassen. Seit Jahresbeginn wurde sie mehrmals von den Sicherheitsbeh├Ârden unter diversen Vorw├╝rfen aufgegriffen.

Maria Aljochina zwischen zwei Sicherheitskr├Ąften (Symbolbild): Die 33-J├Ąhrige setzt sich f├╝r Freiheitsrechte in Russland ein.
Maria Aljochina zwischen zwei Sicherheitskr├Ąften (Symbolbild): Die 33-J├Ąhrige setzt sich f├╝r Freiheitsrechte in Russland ein. (Quelle: Sergei Bobylev/TASS)

Aljochina und ihre Gruppenmitglieder setzen sich in Russland f├╝r Menschenrechte und Meinungsfreiheit ein. Nachdem sie im Dezember 2013 vorzeitig aus der Haft entlassen worden war, gr├╝ndete Aljochina zusammen mit einem anderen Mitglied von "Pussy Riot" ein unabh├Ąngiges Nachrichtenmedium, in dem ├╝ber die Themen Kriminalit├Ąt und Bestrafung in Russland berichtet wird.

Aljochina war laut "New York Times" entschlossen, trotz ├ťberwachung und Druck der Beh├Ârden in Russland zu bleiben. Nun geh├Âre aber auch sie zu den Zehntausenden Russen, die seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine aus ihrer Heimat geflohen sind.

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Von Nora Schiemann, Arno W├Âlk
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