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Polen wartet noch immer auf deutsche Panzer

Von t-online, wan

Aktualisiert am 22.05.2022Lesedauer: 2 Min.
Lieferung an die Ukraine: Die Bundesregierung will ausgemusterte Panzer der Bundeswehr nach Kiew schicken. (Quelle: Glomex)
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Nach einem Medienbericht ist Polen ver├Ąrgert, weil Deutschland einem Deal nicht zustimmen will: In Warschau wartet man auf Leopard-Panzer, die als Austausch f├╝r an die Ukraine geliefertes Ger├Ąt dienen sollen.

Deutschland setzt auf Ringtausch bei Waffenlieferungen an die Ukraine. ├ťber einen solchen verhandelt die Bundesregierung seit Wochen mit Polen. Nach einem Medienbericht ist die polnische Regierung verstimmt.

Denn Polen hat bereits der Ukraine Panzer russischer Bauart geliefert. Daf├╝r sollte das Land eigentlich aus Deutschland moderne Leopard-Panzer bekommen. Nach Informationen des "Spiegels" lassen die aber auf sich warten ÔÇô in Warschau ist man deshalb ungehalten.

Au├čenminister: "Deutschland hat nichts getan"

"Vonseiten der Deutschen gab es Versprechen, unsere Verteidigungsf├Ąhigkeit zu st├Ąrken, leider ist nichts davon umgesetzt worden", sagte der polnische Vize-Au├čenminister Szymon Szynkowski vel Sek dem "Spiegel."

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Verteidigungsministerin Christine Lambrecht soll Anfang der Woche in einer vertraulichen Runde vor Sicherheitspolitikern best├Ątigt haben, dass die Gespr├Ąche mit Polen ├╝ber den Panzer-Ringtausch gescheitert sind. Offenbar wolle die Regierung von Mateusz Morawiecki Leopard-Modelle der neuesten Baureihe. Diese habe aber nicht einmal die Bundeswehr und sie k├Ânnten auch nicht zeitnah geliefert werden. Offenbar habe man etwas ├Ąltere Modelle als ├ťbergangsl├Âsung angeboten ÔÇô doch da scheint Polen dankend abzuwinken.

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In Warschau spricht man offenbar schon von einer T├Ąuschung: "Deutschland hat zwar versprochen, unsere Best├Ąnde aufzuf├╝llen, aber nichts getan", sagte Vize-Au├čenminister Szynkowski vel Sek. Polen hatte bereits kurz nach Kriegsbeginn 240 Panzer in die Ukraine geschickt.

Auch Lieferung nach Tschechien kann dauern

In einem weiteren Ringtausch hat die Bundesregierung vor Kurzem auch Tschechien die Lieferung von Leopard-Panzern versprochen. Hierbei handelt es sich aber um ein ├Ąlteres Modell. Daf├╝r stellt das Land der Ukraine schweres Ger├Ąt aus eigenen Best├Ąnden zur Verf├╝gung. Doch auch hier kann es dauern. Wie die Nachrichtenagentur AFP berichtete, soll das Kriegsger├Ąt "noch in diesem Jahr" geliefert werden.

Zur Verf├╝gung gestellt werden sie von der R├╝stungsindustrie, Deutschland bezahlt dann. Im Gespr├Ąch sind 14 Leopard-2-A4-Kampfpanzer sowie ein Bergepanzer auf Leopard-2-Basis ÔÇô als Ausgleich daf├╝r, dass die Tschechen insgesamt 20 Kampfpanzer des sowjetischen Typs T-72 an die Ukraine liefert.

Ringtausch aus au├čenpolitischen Gr├╝nden

Deutschland benutzt bei der Lieferung solch schwerer Waffen gerne die M├Âglichkeit eines Ringtausches. Damit liefert man nicht selbst ins Kriegsgebiet, die Ukraine bekommt aber von ehemaligen Ostblockl├Ąndern meist russische Panzer, auf denen die Soldaten nicht erst ausgebildet werden m├╝ssen. Polen ist dabei ein besonders wichtiger Partner: Es hat nicht nur die meisten Fl├╝chtlinge aufgenommen, sondern spielt bei der Logistik von Waffenlieferungen und Hilfstransporten in die Ukraine eine wichtige Rolle.

Schon kurz nach Kriegsbeginn hatte es den USA einen Tausch von Kampfflugzeugen angeboten ÔÇô die winkten aber ab. Vorgeschoben wurden logistische Probleme, Experten vermuten aber, dass man Russland damit zu sehr provoziert h├Ątte. Nato-Staaten wollen den Eindruck vermeiden, selbst Kriegspartei zu werden. Sie f├╝rchten unter anderem den Einsatz von Atomwaffen ÔÇô wenn auch nur lokal begrenzt ÔÇô der russischen Armee.

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