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Luftalarm in Mykolajiw und Charkiw – USA sehen Erfolge der Ukraine

Von dpa, rtr, t-online
Aktualisiert am 02.07.2022Lesedauer: 3 Min.
A farmer and a tractor are seen at a crop field in the surroundings of Kyiv, Ukraine, on 27 April 2022. Seven out of ten
Ukraine: Bei den Verhandlungen über Getreideexporte ist ein erster Durchbruch erzielt worden. (Quelle: Glomex)
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Die nächtlichen Luftangriffe im Osten und Süden der Ukraine gehen weiter. Die USA schicken weitere Raketenwerfer und loben Kiew. Ein Überblick.

In Mykolajiw hat es nach Angaben des Bürgermeisters Nikolaev Alexander Senkevich erneut Explosionen gegeben. Auf Telegram warnte er in der Nacht die Bürger: "Es gibt mächtige Explosionen in der Stadt! Bleiben Sie in Notunterkünften!" In den vergangenen Tagen gab es immer wieder Berichte über nächtliche Bombardierungen.

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Auch aus anderen Städten wurden in der Nacht über den offiziellen Telegram-Warnkanal Luftangriffe gemeldet, darunter Kryvoozerska und Voznesensk sowie Charkiw. Die Alarme dauerten teilweise bis in die frühen Morgenstunden an. Berichte über Verletzte und das Ausmaß von Beschädigungen lagen am Morgen noch nicht vor.

Britische Staatsbürger sollen angeklagt werden

Die prorussische Donetsk News Agency berichtet, dass die Separatistenregierung in der Region Donezk zwei britische Staatsbürger vor Gericht stellen will. Sie seien wie auch drei andere Kämpfer zuvor als "Söldner" angeklagt worden. Anfang Juni waren zwei Briten zum Tode verurteilt worden. Aus London kommen Proteste. "Wir verurteilen die Ausbeutung von Kriegsgefangenen und Zivilisten für politische Zwecke und haben dies gegenüber Russland zur Sprache gebracht", zitierte der US-Nachrichtensender CNN einen Sprecher des britischen Außenministeriums.

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Nach Recherchen des britischen "Guardian" sei einer der Männer ein ehemaliger britischer Soldat, der andere in einer Hilfsmission in der Ukraine. In einem in russischem Medien gezeigten Video ist einer der Männer offenbar verletzt und hat einen Arm verbunden.

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USA sehen militärischen Erfolg

Die US-Regierung sieht die Rückeroberung der Schlangeninsel als Erfolg für das ukrainische Militär an. Die Behauptung Russlands, der Abzug sei eine Geste des guten Willens gewesen, sei unglaubwürdig, sagte ein ranghoher Vertreter des US-Verteidigungsministeriums am Freitag. "Die Ukrainer haben es den Russen sehr schwer gemacht, ihre Operationen dort aufrechtzuerhalten", erklärte er dem Pentagon zufolge. Das sei der Grund, warum die Russen die Insel verlassen hätten.

Russland hatte die Schlangeninsel kurz nach dem Angriff auf die Ukraine am 24. Februar besetzt. Dass davor die wenigen ukrainischen Soldaten dem später gesunkenen russischen Kreuzer "Moskwa" in obszönen Worten empfahlen, sich zum Teufel zu scheren, machte das kleine Eiland berühmt und stärkte die Moral der Ukrainer. Damit ist die Rückeroberung der Insel für sie auch ein symbolischer Erfolg. Die russische Armee hatte am Donnerstag den Abzug angekündigt. Kurz darauf behauptete die Ukraine, dass Russland Phosphorbomben abgeworfen habe.

Washington schickt weitere Raketenwerfer

Die USA liefern der Ukraine zwei Luftabwehrsysteme vom Typ NASAMS, vier Artillerieaufklärungsradars und 150.000 Granaten Kaliber 155 Millimeter. Das teilt das US-Verteidigungsministerium mit. Die Waffen haben einen Wert von 820 Millionen Dollar. Das ukrainische Militär hat wiederholt über die zahlenmäßige Überlegenheit der russischen Artillerie geklagt. Präsident Wolodymyr Selenskyj hat vom Westen angesichts von Raketenangriffen auf Städte immer dringender Luftabwehrwaffen gefordert.

Das Artillerie Raketensystem M142 der U S Army (Archivbild): Die USA wollen weitere Raketensysteme in die Ukraine schicken.
Das Artillerie Raketensystem M142 der U S Army (Archivbild): Die USA wollen weitere Raketensysteme in die Ukraine schicken. (Quelle: K.Nara/imago-images-bilder)

Selenskyj verurteilt Angriff bei Odessa

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat den Raketenangriff auf ein Wohnhaus im südukrainischen Gebiet Odessa als "absichtlichen, gezielten russischen Terror" verurteilt. "Es war ein einfaches Haus mit etwa 160 Personen. In ihm lebten gewöhnliche Menschen, Zivilisten", sagte er am Freitag in einer Videobotschaft.

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Behörde: Verbindung zu AKW wiederhergestellt

Der staatliche Betreiber ukrainischer Atomkraftwerke Energoatom teilt mit, die Verbindung zu den Überwachungssystemen des Atomkraftwerks Saporischschja, dem größten in Europa, sei wieder hergestellt. Das Kraftwerk liegt in einem Gebiet, das russische Truppen erobert haben. Die Wiederherstellung des Datenflusses sei aus "eigener Kraft" gelungen, teilt Energoatom mit. Die Fernüberwachung der Reaktoren war unterbrochen worden, nachdem russische Truppen Mobilfunknetze abgeschaltet haben, über die die Daten übermittelt wurden.

Kiew feiert Sieg im "Suppenkrieg"

Die UN-Kulturorganisation Unesco hat die ukrainische Kochkultur der Rote-Beete-Suppe Borschtsch auf ihre Liste des zu schützenden Kulturerbes gesetzt. Grund sei eine Bedrohung durch den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Kiew zeigte sich hocherfreut. "Der Sieg im Krieg um den Borschtsch ist unser!", schrieb Kulturminister Olexander Tkatschenko im Nachrichtendienst Telegram. Die Suppe sei nun "offiziell ukrainisch". Die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa reagierte gereizt. "Was kommt als Nächstes? Anerkennung von Schweinefleisch als "ukrainisches Nationalprodukt"?" Andere russische Vertreter kommentierten, dass die Ukraine durch die Entscheidung kein ausschließliches Recht auf die Suppe bekommen habe. Borschtsch-Varianten werden in vielen Ländern Osteuropas zubereitet.

Das wird am Samstag wichtig

Die militärische Lage im umkämpften Lyssytschansk dürfte weiter im Mittelpunkt stehen. In Berlin ruft ein Demonstrationsbündnis "Zivile Zeitenwende" zu einer Kundgebung unter dem Motto "Wir zahlen nicht für eure Kriege" auf. In Stuttgart beginnt eine Ausstellung mit dem Titel "Seit Beginn des Krieges". Erzählt werden persönliche Geschichten von Flucht, Kriegsalltag und gemeinsamen Hilfsaktionen.

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Von Patrick Diekmann
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