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Zwischen Bulgarien und Griechenland: EU-Gas-Pipeline geht in Betrieb


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Wichtige Gas-Pipeline für EU geht in Betrieb

Von dpa, t-online
Aktualisiert am 03.10.2022Lesedauer: 2 Min.
Teil der Pipeline in Bulgarien: Das EU-Land ist besonders abhängig von russischem Gas.
Teil der Pipeline in Bulgarien: Das EU-Land ist besonders abhängig von russischem Gas. (Quelle: Alexandros Avramidis/Reuters)
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Feierlich wird eine neue Pipeline eröffnet, die die EU von russischem Gas unabhängiger machen soll. Doch auch dieses Gas kommt aus einer Diktatur.

Eine für die Unabhängigkeit der EU von Russlands Erdgas wichtige Pipeline zwischen Bulgarien und Griechenland hat den Betrieb aufgenommen. Die Gas-Pipeline wurde im Beisein von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Samstag in der bulgarischen Hauptstadt Sofia eingeweiht.

"Heute beginnt eine neue Ära für Bulgarien und Südosteuropa", sagte von der Leyen zum Auftakt der vom bulgarischen Staatsfernsehen direkt übertragenen Zeremonie. Das Projekt bedeute "Freiheit von der Abhängigkeit vom russischen Gas", betonte sie.

Erdgas aus Aserbaidschan

Die 182 Kilometer lange Gas-Pipeline zwischen der nordgriechischen Stadt Komotini und dem mittelbulgarischen Stara Sagora wurde nach den Worten der EU-Kommissionspräsidentin vom Beginn des Projekts 2009 an mit 250 Millionen Euro durch die Europäische Union unterstützt.

Die Pipeline hat eine Kapazität von drei bis fünf Milliarden Kubikmetern Gas im Jahr. Sie bindet Bulgarien an die Trans Adria Pipeline (Tap) an. Diese leitet Erdgas von Aserbaidschan über die Türkei nach Griechenland und weiter nach Italien.

Aserbaidschan griff im September Nachbarland an

Der gesamte Gasverbrauch Bulgariens könnte dank der neuen Verbindung gedeckt werden, unterstrich von der Leyen. Sie erinnerte daran, dass vor dem Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine das EU-Land fast völlig vom russischen Erdgas abhängig gewesen war. "Durch die strategische Zusammenarbeit zwischen Bulgarien und Griechenland können wir Stabilität in der Region erreichen", betonte Bulgariens Präsident Rumen Radew.

Aserbaidschan ist eines der Länder, von denen die EU verstärkt Gas beziehen will, um die Abhängigkeit von Russland zu reduzieren. Bis 2027 sollen die Gaslieferungen aus Aserbaidschan für die EU verdoppelt werden. Kritiker bemängeln allerdings, dass die EU lediglich von einem kriegslüsternen Diktator zum nächsten ziehe. Erst im September hatte Aserbaidschan sein Nachbarland Armenien angegriffen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Griechenlands Regierungschef lobt "geopolitischen Sinn"

Zur Einweihung in Sofia kamen auch die Präsidenten von Aserbaidschan, Nordmazedonien und Serbien – Ilham Aliyev, Stevo Pendarovski und Aleksandar Vučić – sowie die Regierungschefs von Griechenland und Rumänien, Kyriakos Mitsotakis und Nicolae Ciucă.

Griechenlands Regierungschef Kyriakos Mitsotakis lobte den "weiteren geopolitischen Sinn" der Einweihung. Der aserbaidschanische Präsident Aliyev bekräftigte, dass sein Land mit der Europäischen Union langfristig zusammenarbeiten werde. Dabei handelt es sich nicht nur um Lieferungen von Erdgas, sondern künftig auch von Strom aus erneuerbaren Quellen.

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Verwendete Quellen
  • Eigene Recherche
  • Nachrichtenagentur dpa
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