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TPP-Abkommen: Handelspartner machen ohne Trump weiter

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Handelsabkommen vor Abschluss  

TPP-Staaten machen ohne Trump weiter

23.01.2018, 19:49 Uhr | AP

TPP-Abkommen: Handelspartner machen ohne Trump weiter. Treffen der TPP-Staaten im November in Vietnam: Das Transpazifische Handelsabkommen soll ohne die USA fortgeführt werden. (Quelle: Reuters/Na Son Nguyen)

Treffen der TPP-Staaten im November in Vietnam: Das Transpazifische Handelsabkommen soll ohne die USA fortgeführt werden. (Quelle: Na Son Nguyen/Reuters)

Dann eben ohne die USA: Die verbliebenen elf Partnerstaaten haben sich auf eine Neufassung des TPP-Handelsabkommens verständigt. US-Präsident Trump hatte vor genau einem Jahr den Ausstieg aus dem Vertrag angekündigt.

Die verbliebenen elf Staaten des Transpazifischen Handelsabkommens TPP wollen ihre Zusammenarbeit ohne die USA fortsetzen. Sie hätten sich auf einen neuen Vertrag geeinigt, sagte der kanadische Premierminister Justin Trudeau am Dienstag in Davos. Darin seien die Ziele seines Landes enthalten: nachhaltiges Wachstum, Wohlstand und gut bezahlte Arbeitsplätze für die Mittelschicht sowohl heute als auch in Zukunft.

Der TPP-Vertrag war 2015 unterzeichnet worden, ist aber noch nicht ratifiziert. Genau vor einem Jahr kündigte US-Präsident Donald Trump den Rückzug seines Landes aus dem TPP an. Australien, Brunei, Kanada, Chile, Japan, Malaysia, Mexiko, Neuseeland, Peru, Singapur und Vietnam erklärten jedoch, an dem Ziel eines solchen Abkommens festhalten zu wollen. Dafür musste der Vertrag jedoch geändert werden.

Ratifizierung wohl Anfang März

Zwei Tage lang hätten hochrangige Vertreter der TTP-Staaten in Tokio über die Neufassung verhandelt, bestätigte der kanadische Minister für Internationalen Handel, François-Philippe Champagne. Es wird erwartet, dass der Vertrag Anfang März unterschrieben wird.

Trump hatte schon im Wahlkampf Handelsverträge der USA mit mehreren Partnern kritisiert, nicht nur TPP, sonders auch das nordamerikanische Abkommen Nafta mit Kanada und Mexiko. Er bevorzugt Verträge mit einzelnen Staaten und hat Nafta als Nachteil für die USA bezeichnet.

Trudeau sagte, er versuche, die US-Regierung von den Vorteilen von Nafta zu überzeugen. Kanada sei auch offen für Handelsverträge mit weiteren Staaten.

Quelle:
AP

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