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General Motors warnt Donald Trump vor Importzöllen auf Autos

Mögliche US-Autozölle  

EU warnt Trump vor Schaden von Hunderten Milliarden

30.06.2018, 11:20 Uhr | dpa, AFP

General Motors warnt Donald Trump vor Importzöllen auf Autos. Fahrzeuge von Volkswagen stehen im Hafen von Emden: Der Konzern könnte besonders unter US-Autozöllen leiden. (Quelle: dpa/Jörg Sarbach)

Fahrzeuge von Volkswagen stehen im Hafen von Emden: Der Konzern könnte besonders unter US-Autozöllen leiden. (Quelle: Jörg Sarbach/dpa)

US-Präsident Donald Trump erwägt die Einführung von Strafzöllen auf Importautos. Das jedoch könnte den USA massiven Schaden zufügen. Entsprechende Warnungen kommen nicht nur aus Europa.

Auf die USA könnten einem Medienbericht zufolge im Falle einer Einführung von Autozöllen und damit einer weiteren Eskalation der internationalen Handelsstreitigkeiten weltweit Gegenmaßnahmen auf US-Exporte im Wert von 294 Milliarden Dollar zukommen. Dies schreibe die EU-Kommission in ihrer Stellungnahme zu einer US-Untersuchung über die Einführung von Zöllen auf Autos, berichtet die "Wirtschaftswoche".

Die USA "würden das Risiko eingehen, dass rund 20 Prozent der Exporte von Gegenmaßnahmen betroffen wären", heißt es demnach in dem Papier. Wie die "Wirtschaftswoche" weiter berichtet, würden Pkw-Zölle nach Berechnungen der EU-Kommission die US-Wirtschaft selbst ohne Gegenmaßnahmen schwer belasten. Der Schaden für das US-Bruttoinlandsprodukt könne sich auf 13 bis 14 Milliarden Dollar belaufen.

Die EU-Kommission hebt dem Bericht zufolge hervor, dass europäische Autohersteller Jobs in den USA schaffen. 120.000 Arbeitsplätze existierten direkt in ihren Werken vor Ort. 420.000 weitere Jobs gebe es in der Wertschöpfungskette, etwa bei Auto- und Ersatzteilhändlern.

Gefahr für deutsche Hersteller

Bislang haben die Europäer als Reaktion auf die US-Strafzölle auf Stahl und Aluminium Gegenmaßnahmen für US-Produkte im Wert von 2,8 Milliarden Dollar beschlossen. Autozölle, die US-Präsident Donald Trump zuletzt erneut angedroht hatte, würden besonders die deutschen Hersteller hart treffen.

Deutschland exportierte im vergangenen Jahr Pkw im Wert von knapp 22 Milliarden Euro in die USA. Nach Angaben der europäischen Statistikbehörde Eurostat entspricht das mehr als der Hälfte aller Autoexporte der EU in die USA.

In den USA findet laut "Wirtschaftswoche" am 20. und 21. Juli im US-Handelsministerium eine öffentliche Anhörung zur Untersuchung über die Einführung von Auto-Zöllen statt. US-Autohersteller haben sich demnach gegen die Abgaben positioniert. US-Gewerkschaften hätten sich zudem bisher nicht für Zölle ausgesprochen, berichtet das Magazin weiter.

General Motors warnt vor Strafzöllen

Der größte US-Autokonzern General Motors (GM) warnt Trump ausdrücklich vor höheren Einfuhrzöllen auf Fahrzeuge aus dem Ausland. Sollte die Regierung die Handelsschranken für Autohersteller erhöhen, so berge dies Risiken, die auch in den USA der Wettbewerbsfähigkeit schaden und zu Jobverlusten führen könnten, teilte der Konzern mit.

Zuvor hatte bereits der Lobbyverband Auto Alliance, zu dem neben GM auch Branchengrößen wie Ford, Toyota oder Volkswagen zählen, vor hohen Kosten für Verbraucher gewarnt. "Zölle auf Autos und Autoteile erhöhen die Preise für Kunden, sie vermindern die Auswahl und laden Handelspartner zu Vergeltungsmaßnahmen ein", hieß es in dem Appell.

Verwendete Quellen:
  • AFP, dpa

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