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Wladimir Putins Stasi-Ausweis: Für KGB und Stasi gearbeitet?

"Das ist eine kleine Sensation"  

Wladimir Putin hatte einen Stasi-Ausweis

12.12.2018, 12:45 Uhr | dpa

Wladimir Putins Stasi-Ausweis: Für KGB und Stasi gearbeitet? . Russlands Präsident Wladimir Putin: Der frühere KGB-Agent hatte einen Stasi-Ausweis. (Quelle: Reuters/Maxim Shemetov )

Russlands Präsident Wladimir Putin: Der frühere KGB-Agent hatte einen Stasi-Ausweis. (Quelle: Maxim Shemetov /Reuters)

Dass Putin für den sowjetischen Geheimdienst in der DDR arbeitete, ist bekannt. Dass er auch einen Stasi-Ausweis hatte, wusste bislang aber niemand – doch jetzt ist das Dokument aufgetaucht.

Russlands Präsident Wladimir Putin hatte bis zum Mauerfall einen Ausweis der Staatssicherheit der DDR. Das Dokument habe jahrelang unbemerkt im Archiv gelegen, sagte der Dresdner Außenstellenleiter der Stasiunterlagenbehörde, Konrad Felber.

Der Ausweis war am 31. Dezember 1985 ausgestellt und bis Ende 1989 immer wieder verlängert worden. Putin war damals als Offizier des sowjetischen Geheimdienstes KGB in Dresden tätig.

Mit dem Dokument habe Putin ohne umfangreiche Kontrolle in den Dienststellen der Stasi ein- und ausgehen können, erläuterte Felber. "Das heißt aber nicht automatisch, dass Putin für die Stasi gearbeitet hat." Zuvor hatte die "Bild" über den Ausweis berichtet.

Die KGB und die Stasi arbeiteten miteinander

"Zu sowjetischen Zeiten waren der KGB und die Stasi befreundete Dienste. Deshalb ist nicht auszuschließen, dass es auch wechselseitige Ausweise gab", sagte Putins Sprecher Dmitri Peskow der Agentur Tass zufolge.

Putin war Augenzeuge, als während der friedlichen Revolution am 5. Dezember 1989 rund 5.000 Demonstranten die hermetisch abgeschirmte Dresdner Bezirksverwaltung der Staatssicherheit besetzten. Als sich die Demonstranten der Dienststelle näherten, kam es fast zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit sowjetischen Militärs.
 

 
Aufgrund einer Medienanfrage seien Akten der Abteilung "Kader und Schulung" der ehemaligen Stasi-Bezirksverwaltung Dresden durchforstet worden, sagte Felber. Dabei sei man auf den Ausweis gestoßen. "Es ist schon eine kleine Sensation. Putins Name war in den Akten, die die Ausgabe der Ausweise an sowjetische Militärangehörige nachweisen, nicht verzeichnet."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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