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Nahostkonferenz in Warschau: Mike Pence fordert EU-Ausstieg aus Iran-Abkommen

Warnung vor "neuem Holocaust"  

US-Vizepräsident fordert EU-Ausstieg aus Iran-Abkommen

14.02.2019, 16:28 Uhr | AFP, dpa

Der Atomstreit und das Abkommen mit dem Iran (Quelle: Imago)
Der Atomstreit und das Abkommen mit dem Iran

Der lange Streit über Irans Atomprogramms scheint 2015 ein Ende zu haben: US-Präsident Barack Obama schließt nach langem Ringen einen Deal – doch sein Nachfolger Donald Trump kündigt ihn nach anderthalb Jahren im Amt wieder auf. Einige Länder wollen aber weiterhin an dem Deal festhalten, auch ohne die USA. Doch warum wird das Atomabkommen überhaupt so kontrovers diskutiert und worum geht es im Atomstreit mit dem Iran eigentlich? - T-Online.de erklärt.

Atomstreit zwischen USA und Iran: Darum geht es im Abkommen, darum kündigte Trump es auf. (Quelle: t-online.de)


Im Streit um das Atom-Abkommen mit dem Iran verschärft die US-Regierung den Ton. Vizepräsident Pence bezeichnete Teheran als größte Bedrohung im Nahen Osten.

US-Vizepräsident Mike Pence hat von den europäischen Verbündeten einen Ausstieg aus dem Atomabkommen mit dem Iran verlangt. Bei einer von den USA organisierten Nahostkonferenz in Warschau bezeichnete Pence den Iran als "größte Bedrohung" in der Region und beschuldigte die Führung in Teheran, einen "neuen Holocaust" vorzubereiten.

US-Vize-Präsident Mike Pence (l.) und Israels Premierminister Benjamin Netanjahu in Warschau: Iran als größte Bedrohung im Nahen Osten. (Quelle: Reuters/Kacper Pempel)US-Vize-Präsident Mike Pence (l.) und Israels Premierminister Benjamin Netanjahu in Warschau: Iran als größte Bedrohung im Nahen Osten. (Quelle: Kacper Pempel/Reuters)

Die USA hatten das 2015 geschlossene Abkommen zur Begrenzung der iranischen Atomkapazitäten im vergangenen Jahr aufgekündigt, während die EU an dem Abkommen festhält und nach Wegen sucht, trotz US-Sanktionen die Geschäftsbeziehungen mit dem Iran aufrechtzuerhalten.

EU lehnt Trumps Iran-Politik ab

Die USA beraten bei der umstrittenen zweitägigen Konferenz in der polnischen Hauptstadt mit ihren Verbündeten über die Lage im Nahen Osten und insbesondere über den Umgang mit dem Iran. Zu den Teilnehmern der Konferenz in Warschau zählen neben US-Vizepräsident Pence auch US-Außenminister Mike Pompeo, der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sowie Vertreter arabischer und europäischer Staaten. Für Deutschland reiste Außenstaatsminister Niels Annen (SPD) an.


Bei der EU stößt die Iran-Politik der USA auf Ablehnung. Auch Co-Gastgeber Polen ließ wissen, dass es weiterhin an der Seite der EU-Partner zu dem Atomabkommen steht.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen AFP, dpa

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