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Nordkorea meldet Test von Hyperschall-Rakete

Von afp
Aktualisiert am 06.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Eine Rakete startet von einem MilitÀrfahrzeug: Nach Angaben Nordkoreas soll sie mit Hyperschallgeschwindigkeit fliegen.
Eine Rakete startet von einem MilitÀrfahrzeug: Nach Angaben Nordkoreas soll sie mit Hyperschallgeschwindigkeit fliegen. (Quelle: KCNA/dpa-bilder)
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Das Geschoss, das Nordkorea am Mittwoch abgefeuert hat, soll eine Hyperschallrakete gewesen sein. Das berichtet die staatliche Nachrichtenagentur.

Nordkorea hat nach eigenen Angaben erfolgreich eine Hyperschall-Rakete getestet. Die Rakete habe einen Sprengkopf transportiert, der "prÀzise ein Ziel in 700 Kilometern Entfernung getroffen habe", meldete die staatliche Nachrichtenagentur KCNA am Donnerstag. Der Test fand demnach am Vortag statt.

Der Test habe die FunktionsfĂ€higkeit der Flugsteuerung und die "StabilitĂ€t der Rakete in der aktiven Flugphase bestĂ€tigt", erklĂ€rte KCNA. Außerdem sei das "Kraftstoffampullensystem unter winterlichen Bedingungen" erfolgreich getestet worden.

Das AuswĂ€rtige Amt verurteilt den Test "mit aller Deutlichkeit", teilte ein Sprecher am Donnerstag mit. Dieser ballistische Raketentest stelle einen schwerwiegenden Verstoß gegen die Verpflichtungen aus den einschlĂ€gigen Resolutionen des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen dar und gefĂ€hrde auf diese Weise die internationale und regionale Sicherheit und StabilitĂ€t.

Die Bundesregierung fordere Nordkorea obendrein erneut dazu auf, seine völkerrechtlichen Verpflichtungen einzuhalten, die GesprĂ€chsangebote der USA und SĂŒdkoreas anzunehmen und in ernsthafte Verhandlungen ĂŒber den Abbau seines Nuklear- und Raketenprogramms einzusteigen. "Nordkorea ist zur vollstĂ€ndigen, unumkehrbaren und ĂŒberprĂŒfbaren Beendigung seiner Programme zur Entwicklung von Massenvernichtungswaffen und ballistischen Raketen verpflichtet", erklĂ€rte ein Sprecher des AuswĂ€rtigen Amts.

Schwer fĂŒr Luftabwehr auszumachen

Nordkorea hatte erstmals im vergangenen Jahr den erfolgreichen Test einer Hyperschall-Rakete gemeldet. Waffen dieser Art können mehr als die fĂŒnffache Schallgeschwindigkeit erreichen und sind im Flug manövrierfĂ€hig. So sind sie fĂŒr die herkömmliche Luftabwehr schwer auszumachen und abzufangen.

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Am Mittwoch hatten SĂŒdkorea und die USA den Test einer mutmaßlichen ballistischen Rakete durch Nordkorea gemeldet und scharf verurteilt. Nach Angaben aus Seoul war die Rakete östlich der koreanischen Halbinsel im Meer gelandet. "Dieser Start verstĂ¶ĂŸt gegen mehrere Resolutionen des UN-Sicherheitsrats und stellt eine Bedrohung fĂŒr die Nachbarn Nordkoreas und die internationale Gemeinschaft dar", erklĂ€rte ein Sprecher des Außenministeriums in Washington.

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Trotz der von internationalen Sanktionen und der Corona-Pandemie befeuerten Wirtschaftskrise in Nordkorea hatte die FĂŒhrung in Pjöngjang im vergangenen Jahr zahlreiche große Waffentests vorgenommen. Einem Bericht der Vereinten Nationen im Oktober zufolge arbeitet Nordkorea trotz des internationalen Sanktionsregimes weiter an der Fortentwicklung seines Waffenprogramms.

Bislang hat US-Diplomatie keinen Erfolg

Pjöngjang unterliegt wegen seines Atom- und Raketenprogramms zahlreichen internationalen Sanktionen. Diplomatische BemĂŒhungen der USA brachten in den vergangenen Jahren keinen Erfolg. Die GesprĂ€che zwischen Washington und Pjöngjang liegen nach dem gescheiterten Gipfeltreffen zwischen Kim Jong Un und dem damaligen US-PrĂ€sidenten Donald Trump 2019 weitgehend auf Eis.

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In der vergangenen Woche hatte Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un angekĂŒndigt, die militĂ€rischen FĂ€higkeiten seiner StreitkrĂ€fte weiter auszubauen.

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Von Marianne Max
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