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USA reagieren auf Nordkoreas Raketentest mit Militärübung

Von dpa
Aktualisiert am 18.11.2022Lesedauer: 2 Min.
Raketentest in Nordkorea
Ein Mann geht in Seoul an einem Monitor vorbei, auf dem eine Nachrichtensendung über den neusten Raketentest Nordkoreas übertragen wird: Nordkoreas feuert vermehrt Waffen ab. (Quelle: Ahn Young-Joon/AP/dpa/dpa-bilder)
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Erst testet Nordkorea offenbar eine atomwaffenfähige Rakete, nun reagieren die USA auf den Schritt. Fast 30.000 Soldaten werden in Südkorea stationiert.

Südkorea und die USA haben nach Militärangaben mit einer gemeinsamen Übung in der Luft auf Nordkoreas Test einer Interkontinentalrakete (ICBM) reagiert. Zweck der Machtdemonstration am Freitag sei es gewesen, die Fähigkeiten für einen potenziellen Angriff auf nordkoreanische Raketenanlagen zu verbessern. Beide Länder hätten ihre Bereitschaft demonstriert, "auf jede Bedrohungen und Provokationen einschließlich einer nordkoreanischen ICBM" zu antworten, teilte der gemeinsame Generalstab am Freitag mit. Die USA haben als Abschreckung gegen Nordkorea 28.500 Soldaten in Südkorea stationiert.

Tarnkappen-Kampfflugzeuge des Typs F35A der südkoreanischen Luftstreitkräfte konzentrierten sich den Angaben zufolge auf den Abwurf von lasergelenkten Bomben, die auf Raketenfahrzeuge mit Abschussvorrichtung gerichtet werden können. Flugzeuge desselben Typs seien zudem mit F-16-Kampfjets der US-Luftwaffe in Angriffsformation über dem Meer vor der Ostküste geflogen.

Japan: "Nicht hinnehmbar"

Zuvor war bekannt geworden, dass Nordkorea offenbar wieder eine atomwaffenfähige Rakete mit mehreren tausend Kilometern Reichweite abgefeuert. Das hatte das südkoreanische Militär angegeben. Das Militär habe am Freitag den Start einer ballistischen Rakete in Nordkorea erfasst, die in Richtung des Japanischen Meers (koreanisch: Ostmeer) geflogen sei, teilte der Generalstab in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul mit.

Der japanische Ministerpräsident Fumio Kishida, der sich zurzeit beim Apec-Gipfel im thailändischen Bangkok aufhält, verurteilte den erneuten Raketenabschuss aufs Schärfste. Nordkoreas Provokationen seien "nicht hinnehmbar", sagte Kishida laut japanischen Medien.

Bei dem Geschoss handelte es sich nach südkoreanischen und japanischen Angaben vermutlich um eine Interkontinentalrakete (ICBM). Sie sei wahrscheinlich innerhalb Japans exklusiver Wirtschaftszone im Meer niedergegangen, wurde Kishida weiter zitiert. Es gebe aber keine Berichte über Schäden an Flugzeugen oder Schiffen. Von südkoreanischer Seite waren zunächst keine Details zur Flugdauer und Weite bekannt.

Raketen haben Reichweite von mindestens 5.500 Kilometern

UN-Resolutionen verbieten der selbst erklärten Atommacht Nordkorea die Erprobung von ballistischen Raketen jeglicher Reichweite, die je nach Bauart einen oder mehrere atomare Gefechtsköpfe tragen können. Zu ICBM zählen Raketen mit einer Reichweite von mindestens 5.500 Kilometern. Die Entwicklung strategischer Raketen mit großen Reichweiten richtet sich dabei besonders gegen die USA, denen Pjöngjang eine feindselige Politik vorwirft.

Südkoreas Militär geht davon aus, dass das abgeschottete Nachbarland zuletzt Anfang November eine ICBM abgeschossen hat. Damals soll es nach der Startphase zu Problemen gekommen sein. Nach Angaben der Regierung in Tokio verschwand die Rakete über dem Japanischen Meer vom Radar.

Die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel nehmen derzeit wieder deutlich zu. Seit Ende September hat Nordkorea trotz internationaler Kritik in ungewohnt hoher Frequenz Raketentests unternommen. Erst am Donnerstag hatte das Land nach südkoreanischen Angaben erneut eine Kurzstreckenrakete abgefeuert.

Washington und Seoul warnen seit Monaten davor, dass Nordkorea in naher Zukunft einen Atomwaffentest ausführen könnte. Es wäre der erste solche Test seit 2017. Insgesamt hat Nordkorea seit 2006 sechs Atomwaffentests vorgenommen.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagenturen afp und dpa
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