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Israel-Gaza: US-Militär tötet Huthi-Rebellen – Eskalation im Roten Meer


US-Militär tötet Huthi-Rebellen – Eskalation im Roten Meer

Von afp, dpa, rtr, bm, sic, lma, te, ts, mam, lw

Aktualisiert am 01.01.2024Lesedauer: 26 Min.
Marine-Hubschrauber der USA (Archivbild): Im Roten Meer haben die Streitkräfte Huthi-Rebellen getötet.Vergrößern des BildesMarine-Hubschrauber der USA (Archivbild): Im Roten Meer haben die Streitkräfte Huthi-Rebellen getötet. (Quelle: Michael Brochstein / SOPA Images/imago images)
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In der Neujahrsnacht heulen in Israel die Sirenen. Das US-Militär tötet Huthi-Rebellen. Alle Infos im Newsblog.

Gesundheitsbehörde: Knapp 22.000 Palästinenser in Gaza getötet

14.08 Uhr: Bei israelischen Angriffen im Gazastreifen sind nach Angaben der dortigen Gesundheitsbehörde 21.978 Menschen seit Kriegsbeginn getötet worden. Zudem gebe es 56.697 Verletzte, teilt die der Terrororganisation Hamas unterstellte Behörde weiter mit. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig prüfen.

Großbritannien droht pro-iranischen Huthis wegen Eskalation im Roten Meer

13.49 Uhr: Nach der Eskalation im Roten Meer wegen erneuter Angriffe der Huthi-Rebellen hat Großbritannien der pro-iranischen Miliz mit "direkten" Gegenmaßnahmen gedroht. Sein Land sei "willens" gegen die vom Iran unterstützten Rebellen vorzugehen, erklärte der britische Verteidigungsminister Grant Shapps am Montag. Die US-Armee hatte zuvor mehrere Huthi-Boote versenkt, die ein Containerschiff angriffen. Die Großreederei Maersk setzte ihre Schifffahrt in der Region wegen der Huthi-Angriffe erneut vorübergehend aus.

Seit Beginn des Kriegs zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas Anfang Oktober hat die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz im Jemen schon mehrfach Drohnen und Raketen auf Israel abgefeuert und Schiffe im Roten Meer angegriffen. Der britische Verteidigungsminister sah sich daher zu einer Warnung veranlasst.

In einem Gastbeitrag für den "Daily Telegraph" schrieb Shapps, Großbritannien sei entschlossen, "bösartige Akteure für unrechtmäßige Inbesitznahmen und Angriffe zur Verantwortung zu ziehen". "Wir sind willens, direkte Maßnahmen zu ergreifen, und wir werden nicht zögern, weitere Maßnahmen zu ergreifen, um Bedrohungen für die Freiheit des Schiffsverkehrs im Roten Meer zu verhindern", versicherte der Minister.

Israel: Hamas-Kommandeur bei Luftangriff getötet

12.08 Uhr: Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben im Gazastreifen einen Kommandeur der islamistischen Hamas getötet, der führend an dem Terrorangriff auf Israels Grenzorte am 7. Oktober beteiligt gewesen sein soll. Der Kommandeur der Hamas-Einheit "Nuchba" (Deutsch: Elite) in Dair al-Balah im zentralen Abschnitt des Küstenstreifens sei bei einem Luftangriff getötet worden, teilte das israelische Militär am Montag mit. Von der Hamas gab es dazu zunächst keine Reaktion.

Zehntausende bei Demonstration in Istanbul gegen Israel und kurdische PKK

11.42 Uhr: In Istanbul demonstrieren am Montag Zehntausende Menschen gegen das Vorgehen der israelischen Armee im Gazastreifen sowie gegen die Gewalt der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) gegen türkische Soldaten. Die Kundgebung begann im Anschluss an das Morgengebet in den Istanbuler Moscheen, dazu aufgerufen hatte ein Bündnis aus mehr als 300 Organisationen. Darunter war eine Stiftung, der auch Bilal Erdogan, Sohn von Staatschef Recep Tayyip Erdoğan, angehört.

Die Demonstration stand unter dem Motto "Barmherzigkeit für unsere Märtyrer, Unterstützung für Palästina und Fluch gegen Israel". Die amtliche Nachrichtenagentur Anadolu sprach von "Hunderttausenden" Teilnehmern. Mit türkischen und palästinensischen Flaggen marschierten die Demonstrierenden zur Galata-Brücke über dem Bosporus. Sie riefen Parolen wie "Mörder Israel, raus aus Palästina" und "Allahu Akbar" (Gott ist groß) und warfen sowohl der PKK als auch Israel "Terrorismus" vor.

Ehemaliger palästinensischer Minister bei Luftangriff in Gaza getötet

11.10 Uhr: Bei einem israelischen Luftangriff im Gazastreifen ist nach Medienberichten ein ehemaliger Minister der Palästinensischen Autonomiebehörde getötet worden. Scheich Jussef Salama, ehemaliger Minister für religiöse Angelegenheiten sowie Prediger in der Al-Aksa-Moschee in Jerusalem, sei am Sonntag durch einen Angriff auf sein Haus im Flüchtlingsviertel Al-Maghasi getötet worden, berichtete die palästinensische Nachrichtenagentur Wafa.

Auch Angehörige des 68-Jährigen seien dabei verletzt worden. Ein israelischer Armeesprecher sagte am Montag, ohne genaue Koordinaten des Vorfalls könne er sich nicht dazu äußern.

Militärvertreter: Israel zieht Teile der Truppen aus Gaza ab

10.55 Uhr: Im Krieg gegen die Hamas zieht Israel nach Angaben eines Militärvertreters Teile seiner Truppen aus dem Gazastreifen ab. So sollten Reservisten ins Zivilleben zurückkehren, um die Wirtschaftsentwicklung zu unterstützen. Andere Teile der abgezogenen Truppen sollten sich auf das Entstehen einer möglichen zweiten Front im Libanon vorbereiten.

Im Gazastreifen trete der Krieg mit gezielten Operationen gegen die Hamas in eine neue Phase ein. "Das wird mindestens sechs Monate dauern", sagte der Militärvertreter, der nicht namentlich genannt werden wollte.

Bericht: Israel bereitet Prozess zu Hamas-Massaker vor

4.08 Uhr: Israel ermittelt zum Massaker palästinensischer Terroristen vom 7. Oktober Beweise, die einem Medienbericht zufolge zu einem der bedeutendsten Gerichtsprozesse der Nachkriegszeit führen könnten. Israels Ermittler rekonstruierten derzeit anhand von rund 200.000 Fotos und Videos sowie 2.000 Zeugenaussagen die Geschehnisse mit der Absicht, ein Gerichtsverfahren gegen die Verantwortlichen einzuleiten, berichtete das "Wall Street Journal" am Sonntag. Es dürfte das bedeutendste Verfahren seit dem Prozess gegen den NS-Verbrecher Adolf Eichmann in Israel im Jahr 1961 werden, hieß es.

Finanzminister will Siedler in den Gazastreifen schicken

3.12 Uhr: Der ultrarechte israelische Finanzminister Bezalel Smotrich hat eine Rückkehr jüdischer Siedler in den Gazastreifen gefordert. Nach dem Krieg gegen die in dem Palästinensergebiet herrschende radikalislamische Hamas müsse der Gazastreifen dauerhaft kontrolliert werden, sagte der Chef der Partei Religiöser Zionismus am Sonntag dem israelischen Militärrundfunk. "Um das Gebiet langfristig militärisch kontrollieren zu können, brauchen wir eine zivile Präsenz."

Israel solle die Palästinenser in dem Gebiet "ermutigen", in andere Länder umzusiedeln, sagte Smotrich weiter. "Wenn wir strategisch richtig handeln und die Auswanderung fördern, wenn es 100.000 oder 200.000 Araber im Gazastreifen gibt und nicht zwei Millionen, wird der ganze Diskurs des Tages nach (dem Krieg) ganz anders aussehen", sagte er. Israel werde "dabei helfen, diese Flüchtlinge in anderen Ländern auf gute und humane Weise zu rehabilitieren, in Zusammenarbeit mit der internationalen Gemeinschaft und den arabischen Ländern um uns herum".

Insider: Drohne über Luftwaffenstützpunkt im Irak abgeschossen

1.45 Uhr: Abwehrsysteme haben Insider zufolge eine bewaffnete Drohne über dem Luftwaffenstützpunkt Ain al-Assad im Westirak abgeschossen. Es gebe keine Opfer oder Schäden, heißt es aus irakischen Militärkreisen. Auf dem Stützpunkt sind US-amerikanische und andere internationale Streitkräfte stationiert.


Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagenturen dpa, AFP und Reuters
  • Eigene Recherche
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