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Taormina: G7 drohen Russland mit neuen Sanktionen

Wegen Ukraine-Krise  

G7 drohen Russland mit neuen Sanktionen

28.05.2017, 12:47 Uhr | AFP, pdi

Taormina: G7 drohen Russland mit neuen Sanktionen. Die G7-Staaten sprechen beim Gipfel auf Sizilien auch über mögliche neue Sanktionen gegen Russland. (Quelle: dpa)

Die G7-Staaten sprechen beim Gipfel auf Sizilien auch über mögliche neue Sanktionen gegen Russland. (Quelle: dpa)

Die G7 verschärfen ihre Gangart gegenüber Russland in der Ukraine-Krise. In ihrer Abschlusserklärung beim Gipfel im italienischen Taormina drohen die sieben großen Industriestaaten Moskau weitere Strafen an.

"Wir sind bereit zu weiteren restriktiven Maßnahmen, um die Kosten für Russland zu erhöhen", heißt es wörtlich. Die bereits bestehenden Sanktionen sollen demnach erst dann gelockert werden, "wenn Russland seine Verpflichtungen erfüllt".

Bereits am Vortag hatte die US-Regierung eine Lockerung ihrer wegen des Ukraine-Konflikts verhängten Sanktionen gegen Russland ausgeschlossen. Die USA und andere westliche Staaten hatten wegen der Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim im Jahr 2014 Strafmaßnahmen gegen Russland beschlossen.

Trumps Russland-Affäre

Die Regierung von US-Präsident Donald Trump steht derzeit wegen ihrer Haltung gegenüber Russland unter Druck. Dabei geht es um mögliche illegale Absprachen zwischen Trumps Wahlkampfteam und Russland. Die US-Geheimdienste werfen der Regierung von Russlands Staatschef Wladimir Putin vor, zugunsten von Trump massiv Einfluss auf den Wahlkampf in den Vereinigten Staaten genommen zu haben. Trump bezeichnet die Vorwürfe als "Hexenjagd" und bestreitet Absprachen mit Moskau vor seinem Amtsantritt.

Druck auf Nordkorea

Aktuell blickt die Welt aber eher auf eine andere Krisenregion: Die koreanische Halbinsel. Die G7 haben auf Sizilien Nordkorea eindringlich aufgerufen, seine Atom- und Raketenprogramme "vollständig, nachprüfbar und unumkehrbar" zu stoppen. In der Abschlusserklärung ihres Gipfeltreffens sie die Weltgemeinschaft auf, ihre Anstrengungen zur Umsetzung entsprechender UN-Resolutionen zu "verdoppeln".

Die kommunistische Führung in Nordkorea hat seit dem vergangenen Jahr Atomversuche und zahlreiche Raketentests durchführen lassen, durch die sich vor allem Südkorea und das G7-Mitglied Japan bedroht fühlen. US-Präsident Donald Trump hat im Gegenzug einen Militärschlag gegen das ostasiatische Land nicht ausgeschlossen. Mehrere UN-Resolutionen verbieten Nordkorea den Test von Raketen, die je nach Bauart auch Atomsprengköpfe tragen können.

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