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Atomtest in Nordkorea: Trump hält nichts von Beschwichtigungspolitik

Trump reagiert auf Kims Atomtest  

"Das ist ein Schurkenstaat, der nur eines versteht!"

03.09.2017, 22:39 Uhr | dpa, rtr, AFP, df

Atomtest in Nordkorea: Trump hält nichts von Beschwichtigungspolitik. Donald Trump zeigt nach einem Besuch im Überschwemmungsgebiet Houstons die erhobene Faust. (Quelle: dpa/Susan Walsh)

Donald Trump zeigt nach einem Besuch im Überschwemmungsgebiet Houstons die erhobene Faust. (Quelle: Susan Walsh/dpa)

US-Präsident Donald Trump hat den jüngsten "bedeutenden Atomwaffentest" Nordkoreas scharf verurteilt. Er bezeichnete das Land auf Twitter als "Schurkenstaat, dessen Worte und Taten weiterhin sehr feindselig und gefährlich für die Vereinigten Staaten sind".

Südkorea merke nun, so wie er es schon gesagt habe, dass eine Appeasement-Politik nicht funktioniere, so der US-Präsident weiter. "Sie verstehen nur eines!", twitterte er, ohne genauer darauf einzugehen, was er meinte.

Nordkorea sei auch eine große Bedrohung und Peinlichkeit für China, das mit seinen Hilfeversuchen nur wenig Erfolg habe, schrieb Trump. Der US-Präsident werde noch am Sonntag mit dem Nationalen Sicherheitsrat zusammenkommen, teilte das Weiße Haus mit.

Sein Finanzminister Steven Mnuchin kündigte weitere Sanktionen gegen das Regime von Kim Jong Un an. "Wer mit Nordkorea Geschäfte macht, wird keine mit uns machen können", sagte Finanzminister Steven Mnuchin dem Fernsehsender Fox News. Er werde seine Vorschläge dem US-Präsidenten vorlegen.

Pjöngjang prahlt mit "beispielloser Kraft" der Bombe

Nordkoreas Staatsfernsehen hatte zuvor die "erfolgreiche" Zündung einer Wasserstoffbombe gemeldet, die eine "beispiellose Kraft" entfaltet habe. Die Detonation ließ die Erde im Umkreis von Hunderten Kilometern beben und wurde auch in Deutschland seismografisch registriert.

Die nordkoreanische Regierung gab an, mit dieser Bombe auch eine Langstreckenrakete bestücken zu können. Den Test wertete Pjöngjang als "absoluten Erfolg". Die Zündung sei ein "sehr bedeutsamer Schritt beim Erreichen des Ziels, die staatliche Nuklearmacht zu vervollständigen", sagte die Nachrichtensprecherin des Staatsfernsehens. Das Fernsehen zeigte einen handgeschriebenen Befehl von Machthaber Kim Jong Un zur Zündung der Bombe am Mittag des 3. September nordkoreanischer Zeit.

Bereits wenige Stunden vor der Explosion erklärte Nordkorea, eine Wasserstoffbombe entwickelt zu haben, mit der Interkontinentalraketen bestückt werden könnten. Kim habe im Institut für Atomwaffen eine solche Bombe inspiziert, meldete die staatliche Nachrichtenagentur KCNA.

Starkes Erdbeben im Ausland registriert

Es handele sich um eine "thermonukleare Waffe mit einer außerordentlichen Explosionskraft, geschaffen durch unsere eigenen Anstrengungen und eigene Technologie", zitierte KCNA den Machthaber.

Auf den Test aufmerksam wurde das Ausland zunächst durch ein starkes Erdbeben, das durch die Zündung verursacht wurde: Erdbebenwarten in Südkorea, Japan, China und den USA meldeten ungewöhnliche Stoßwellen, die vom Bereich des nordkoreanischen Atomwaffentest-Geländes Punggye-ri ausgingen. Das Beben hatte demnach die Stärke 6,3.

Nach südkoreanischen Angaben war dies fünf bis sechs Mal stärker als beim letzten Atomwaffentest vor einem Jahr, der bis dahin als der stärkste gegolten hatte.

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