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Donald Trump in Asien: "Wir werden niemals nachgeben!"

Trump warnt Nordkorea  

"Kein Diktator sollte die Amerikaner unterschätzen"

05.11.2017, 20:36 Uhr | rtr, dpa, df

Donald Trump in Asien: "Wir werden niemals nachgeben!". Der US-Präsident spricht auf der US-Luftwaffenbasis Yokota am Rande Tokios zu Soldaten. (Quelle: Reuters/Toru Hanai)

Der US-Präsident spricht auf der US-Luftwaffenbasis Yokota am Rande Tokios zu Soldaten. (Quelle: Toru Hanai/Reuters)

Donald Trump reist erstmals in seiner Amtszeit durch Asien. In Japan stößt der US-Präsident zunächst eine deutliche Warnung an Nordkorea aus. Auch ein Verbündeter bekommt einen verbalen Seitenhieb ab.

Zum Auftakt seiner Asien-Reise hat US-Präsident Donald Trump an seine harte Rhetorik im Konflikt mit Nordkorea angeknüpft. "Kein Diktator, kein Regime, keine Nation sollte jemals die Entschlossenheit der Amerikaner unterschätzen", sagte Trump am Sonntag nach seiner Ankunft in Japan beim Besuch des Yokota Luftwaffenstützpunkts bei Tokio.

"Werden unsere Freiheit verteidigen"

In der Vergangenheit sei dies immer mal wieder vorgekommen. "Das war für die nicht angenehm, oder? ... Wir werden niemals nachgeben, niemals zaudern und niemals schwanken bei der Verteidigung unserer Freiheit", sagte Trump vor Hunderten jubelnden amerikanischen und japanischen Soldaten in Tarnuniform. Er selbst trug eine Bomberjacke aus Leder.

Kurz zuvor hatte Trump vor Journalisten an Bord der Präsidentenmaschine Air Force One gesagt, Nordkorea sei "ein großes Problem für unser Land und die Welt und wir wollen, dass es gelöst wird".

Der Oberkommandierende ist da: Das Präsidentenpaar wird von einer Ehrenformation der US-Streitkräfte in Japan empfangen. (Quelle: AP/dpa/Kazuhiro Nogi)Der Oberkommandierende ist da: Das Präsidentenpaar wird von einer Ehrenformation der US-Streitkräfte in Japan empfangen. (Quelle: Kazuhiro Nogi/AP/dpa)

25 Jahre lang sei der Umgang mit Nordkorea von einer "totalen Schwäche" geprägt gewesen. "Also gehen wir das auf eine sehr andere Art an." Bald werde es eine Entscheidung darüber geben, ob Nordkorea offiziell auf eine Liste von Staaten gesetzt werde, die als Terrorismus-Unterstützer eingestuft würden.

Seitenhieb gegen Japan

Der Konflikt mit Nordkorea ist eines der zentralen Themen von Trumps zwölftägiger Asien-Reise. Am Montag will er darüber auch mit dem japanischen Ministerpräsidenten Shinzo Abe in Tokio sprechen.

Donald Trump und Japans Ministerpräsident signieren Baseball-Kappen mit der Aufschrift "Donald and Shinzo, Make Alliance Even Greater" ("Donald und Shinzo machen die Allianz noch großartiger"). (Quelle: AP/dpa/Andrew Harnik)Donald Trump und Japans Ministerpräsident signieren Baseball-Kappen mit der Aufschrift "Donald and Shinzo, Make Alliance Even Greater" ("Donald und Shinzo machen die Allianz noch großartiger"). (Quelle: Andrew Harnik/AP/dpa)

"Japan ist ein geschätzter Partner und wichtiger Alliierter, und wir danken für ihre Freundschaft", sagte Trump. Laut der Nachrichtenagentur Kyodo soll er jedoch im Vorfeld Unverständnis für Tokios Reaktion auf zwei kürzliche Raketentests durch Nordkorea geäußert haben. Er könne nicht verstehen, warum ein Land von Samurai-Kriegern die Raketen nicht abschoss, soll Trump gesagt haben.

Ein Treffen mit Putin? "Yeah!"

Nach der Begegnung mit den Soldaten stand ein Mittagessen mit Abe sowie Profigolfer Hideki Matsuyama auf dem Programm. Danach wollte das Trio den Golfschläger schwingen. Am Montag wird Trump vor seinen formellen Gesprächen mit Abe auch mit Kaiser Akihito zusammentreffen.

Donald Trump spricht an Bord der "Air Force One" mit Journalisten. (Quelle: AP/dpa/Andrew Harnik)Donald Trump spricht an Bord der "Air Force One" mit Journalisten. (Quelle: Andrew Harnik/AP/dpa)

Seine erste Asienreise wird Trump von Japan aus weiter nach Seoul führen, nach China, Vietnam und auf die Philippinen. Trump erwartet während seiner Reise auch ein Treffen mit seinem russischen Kollegen Wladimir Putin. "Ich denke, es wird erwartet, dass wir uns mit Putin treffen, yeah", sagte Trump am Sonntag auf der Reise nach Tokio an Bord der Air Force One mitreisenden Reportern. "Wir wollen Putins Hilfe bei Nordkorea."

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