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Trump zu Nordkorea: "Zeitalter der strategischen Geduld vorbei"

Harter Kurs gegen Nordkorea  

Donald Trump: "Zeitalter der strategischen Geduld vorbei"

06.11.2017, 12:23 Uhr | AP, AFP, dpa, jmt

Trump zu Nordkorea: "Zeitalter der strategischen Geduld vorbei". Donald Trump wird am Dienstag auch in Südkorea erwartet. (Quelle: dpa/Kiyoshi Ota/Bloomberg Pool)

Donald Trump wird am Dienstag auch in Südkorea erwartet. (Quelle: Kiyoshi Ota/Bloomberg Pool/dpa)

Die USA und Japan bekräftigen ihren Kurs gegen das nordkoreanische Regime. Das "Zeitalter der strategischen Geduld" sei vorbei, sagt US-Präsident Donald Trump. Nun wollen die beiden Staaten den Druck erneut erhöhen.

"Wenn die Leute sagen, meine Rhetorik sei zu stark, sollten wir uns ansehen, wohin wir mit schwacher Rhetorik in den vergangenen 25 Jahren gekommen sind", sagte Trump am Montag auf einer Pressekonferenz mit dem japanischen Ministerpräsidenten Shinzo Abe. Beide verständigten sich auf einen härteren Kurs gegen Nordkoreas Atom- und Raketenprogramm.

"Druck bis zum Maximalen erhöhen"

Dies sei nicht die Zeit für Dialog mit Nordkorea. Dialog um des Dialoges willen mache keinen Sinn, sagte der japanische Regierungschef. "Wir wollen durch alle möglichen Mittel den Druck auf Nordkorea bis zum Maximalen erhöhen." Japan steht unter dem atomaren Schutzschild der USA. Zugleich ist Japan wichtiger Verbündeter der USA in der Region.

Südkorea gab etwa zeitgleich neue Sanktionen gegen den Nachbarn bekannt. Die Regierung setzte am Montag 18 nordkoreanische Bankenvertreter auf eine Sanktionsliste, die in das Atomprogramm des kommunistischen Landes verstrickt sein sollen. Künftig ist es südkoreanischen Vertretern und Unternehmen damit untersagt, Geschäfte mit den in China, Libyen und Russland ansässigen Nordkoreanern zu machen. 

Kriegerische Töne und Beleidigungen

Nordkorea hat trotz zahlreicher UN-Sanktionen immer wieder Kernwaffen und Raketen getestet, die nach seinen Angaben das US-Festland bedrohen sollen. Im September ergingen sich Trump und Nordkoreas Staatschef Kim Jong Un in kriegerischen Tönen und persönlichen Beleidigungen. Im Oktober warf Trump seinem Außenminister Rex Tillerson vor, er verschwende seine Zeit, wenn er versuche, mit Kim zu verhandeln.

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