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T├╝rkei geht auf Konfrontationskurs

Von dpa
Aktualisiert am 13.02.2018Lesedauer: 2 Min.
Ein Schiff der t├╝rkischen K├╝stenwache: Ankara und Athen streiten seit Jahrzehnten um Hoheitsrechte in der ├äg├Ąis.
Ein Schiff der t├╝rkischen K├╝stenwache: Ankara und Athen streiten seit Jahrzehnten um Hoheitsrechte in der ├äg├Ąis. (Quelle: John Macdougall/AFP-bilder)
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Im Konflikt um Erdgasvorkommen vor der K├╝ste Zyperns droht der t├╝rkische Staatspr├Ąsident Recep Tayyip Erdogan mit milit├Ąrischer Gewalt. Einen ernsten Zwischenfall hat es bereits gegeben.

"Im Moment beobachten unsere Kriegsschiffe, Luftstreitkr├Ąfte und andere Sicherheitseinheiten die Entwicklungen in der Region sehr genau, mit der Befugnis, wenn n├Âtig, jede Art von Eingriff vorzunehmen", sagte Erdogan vor seiner islamisch-konservativen Regierungspartei AKP in Ankara. Er warnte, "keine falschen Berechnungen zu machen".

Seit Freitag hindern nach Angaben der Regierung in Nikosia t├╝rkische Kriegsschiffe ein vom italienischen Energieunternehmen ENI gemietetes Bohrschiff daran, ein Erkundungsgebiet s├╝d├Âstlich der Hafenstadt Larnaka zu erreichen.

Griechisches Patrouillenboot gerammt

Erdogan sagte weiter, "opportunistische Versuche" entgingen der T├╝rkei nicht. Ausl├Ąndische Firmen sollten der griechischen Seite nicht vertrauen und sich nicht f├╝r Aktionen einspannen lassen, "die ihre Befugnisse und ihre Macht ├╝berschreiten". Erdogan warnte zudem davor, sich auf Abkommen zu berufen, "die keinerlei G├╝ltigkeit haben", um "Bohrungsschiffe in die Region" zu schicken.

Ein Boot der t├╝rkischen K├╝stenwache hat ein Patrouillenboot der griechischen K├╝stenwache im S├╝dosten der ├äg├Ąis gerammt. Bei dem Zwischenfall in der N├Ąhe der umstrittenen Felseninseln Imia (t├╝rkisch: Kardak) seien Sch├Ąden am Heck des griechischen Bootes entstanden; es sei aber niemand der 27 Besatzungsmitglieder verletzt worden. Dies berichteten die halbamtliche griechische Nachrichtenagentur ANA MPA und der griechische Rundfunk (ERT).

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Der griechische Regierungssprecher Dimitris Tzanakopoulos best├Ątigte den Zwischenfall, ohne Details zu nennen. Es gebe in der letzten Zeit rund um die T├╝rkei eine allgemeine Destabilisierung. "Und das Nachbarland tr├Ągt mit seinem Verhalten nicht dazu bei, die Turbulenzen zu ├╝berwinden. Ganz im Gegenteil", sagte er dem griechischen Nachrichtensender Real FM.

Ein jahrzehntelanger Streit

Es ist der zweite Zwischenfall dieser Art: Bereits am 17. Januar waren ein Schnellboot der griechischen Kriegsmarine und ein Patrouillenboot der t├╝rkischen K├╝stenwache im S├╝dosten der ├äg├Ąis leicht seitlich kollidiert.

Die beiden Nachbarstaaten streiten sich seit Jahrzehnten um Hoheitsrechte in der ├äg├Ąis. 1996 hatte der Streit um die unbewohnten Felseninseln die beiden Nato-Staaten an den Rand eines Krieges gebracht. Ein bewaffneter Konflikt konnte im letzten Moment nach einer diplomatischen Intervention der USA abgewendet werden. Danach bem├╝hten sich Athen und Ankara um Entspannung.

Zypern ist nach einem griechischen Putsch und dem Einmarsch des t├╝rkischen Milit├Ąrs seit 1974 geteilt. Im Norden gibt es die nur von der T├╝rkei anerkannte T├╝rkische Republik Nordzypern. Die gesamte Inselrepublik ist seit 2004 EU-Mitglied. Die Regierung in Nikosia kontrolliert aber nur den S├╝dteil der Insel. Das Nato-Land T├╝rkei erkennt das EU-Land Zypern nicht an.

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