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23 britische Diplomaten müssen Russland verlassen

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Krise um Giftanschlag  

Russland wirft 23 britische Diplomaten raus

17.03.2018, 10:44 Uhr | AP

23 britische Diplomaten müssen Russland verlassen. Russischer Präsident Wladimir Putin: 23 britische Diplomaten müssen nach der Krise um den Giftanschlag auf einen Ex-Spion Russland verlassen. (Quelle: Getty Images/Mikhail Svetlov)

Russischer Präsident Wladimir Putin: 23 britische Diplomaten müssen nach der Krise um den Giftanschlag auf einen Ex-Spion Russland verlassen. (Quelle: Mikhail Svetlov/Getty Images)

Nach der mutmaßlichen Vergiftung eines Ex-Spions setzt Russland seine Drohungen um. Insgesamt 23 britische Diplomaten wurden ausgewiesen. Außerdem wurden weitere Maßnahmen angedroht.

Im Streit um den Giftanschlag auf den Ex-Spion Sergej Skripal weist Russland 23 britische Diplomaten aus. Wie das russische Außenministerium am Samstag mitteilte, müssen sie das Land innerhalb von einer Woche verlassen.

Weitere Maßnahmen angedroht

Darüber hinaus werde der Britische Rat in Russland geschlossen, auch die Vereinbarung über die Wiedereröffnung des britischen Konsulats in St. Petersburg sei am Ende. Die russische Regierung behalte sich zusätzliche Maßnahmen vor, sollte sich Großbritannien zu weiteren "unfreundlichen" Schritten gegen Russland entschließen, hieß es.

Der Schritt ist eine Reaktion auf das Vorgehen der britischen Premierministerin Theresa May, die vor wenigen Tagen ebenfalls 23 russische Diplomaten des Landes verwiesen und die Kontakte nach Moskau auf den höheren Ebenen gekappt hatte. Außenminister Sergej Lawrow hatte angekündigt, Moskau werde sicherlich ebenfalls Diplomaten des anderen Landes ausweisen. Zahl und Zeitpunkt hatte er bislang aber für sich behalten. Sein Ministerium hatte am Samstagmorgen den britischen Botschafter Laurie Bristow einbestellt.

Ex-Spion und Tochter in kritischem Zustand

Skripal und seine Tochter wurden vor knapp zwei Wochen in der englischen Kleinstadt Salisbury vergiftet. Sie überlebten, befinden sich aber in einem kritischen Zustand. Die britischen Behörden haben erklärt, bei dem Anschlag sei das in der Sowjetunion entwickelte Nervengift Nowitschok verwendet worden.

London gab Russland die Schuld für die Tat, Außenminister Boris Johnson machte am Freitag gar Präsident Wladimir Putin persönlich dafür verantwortlich. Die russische Regierung bestreitet die Vorwürfe.

Verwendete Quellen:
  • AP

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