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EU-Partner fordern UN-Bericht über iranisches Raketenprogramm

Sorge über das Raketenprogramm  

EU-Partner fordern UN-Bericht über den Iran

02.04.2019, 23:01 Uhr | dpa

EU-Partner fordern UN-Bericht über iranisches Raketenprogramm. Ein Raketentest im Iran: EU-Partner zeigen sich besorgt über das Raketenprogramm des Landes. (Quelle: Reuters/Mahmood Hosseini/Archivbild)

Ein Raketentest im Iran: EU-Partner zeigen sich besorgt über das Raketenprogramm des Landes. (Quelle: Mahmood Hosseini/Archivbild/Reuters)

"Anlass zu tiefster Sorge": Deutschland, Frankreich und Großbritannien haben in einem Brief an UN-Generalsekretär Guterres einen umfassenden Bericht über das iranische Raketenprogramm gefordert.

Aus Sorge über das iranische Raketenprogramm haben Deutschland, Frankreich und Großbritannien von UN-Generalsekretär António Guterres einen umfassenden Bericht darüber gefordert. Entwicklungen rund um das Raketenprogramm "geben weiterhin Anlass zu tiefster Sorge, da sie die Region destabilisieren und vorhandene Spannungen weiter verschärfen", heißt es in einem Brief der drei EU-Länder an Guterres. Sie bitten den UN-Chef darin, über Aktivitäten des Iran "vollständig und gründlich" zu berichten.

Frankreich und Großbritannien sind ständige Mitglieder im UN-Sicherheitsrat, Deutschland hat derzeit einen nichtständigen Sitz in dem mächtigsten Gremium der Vereinten Nationen. Kurz nach dem internationalen Atomabkommen hatte der Rat dem Iran 2015 strenge Auflagen in Bezug auf sein Raketenprogramm gemacht. Die drei EU-Länder schreiben nun von einem Verstoß gegen diese Resolution.

Konkret beziehen sich die Länder auf den Start einer Trägerrakete für einen Satelliten, deren Technik der von Interkontinentalraketen sehr ähnlich sei. Zudem habe der Iran Anfang Februar zwei neue ballistische Raketen vorgestellt, die ebenfalls gegen die Resolution 2231 verstießen, heißt es in dem Brief.



Das iranische Raketenprogramm ist international heftig umstritten. Besonders die Mittelstreckenwaffen gelten als ernsthafte Bedrohung für Irans Erzfeind Israel. Mit einer Reichweite von 2.000 Kilometern könnten sie jeden Teil Israels treffen. Teheran jedoch betrachtet seine Verteidigungsstrategie als legitim, besonders weil das Land sich von den USA, Israel und Saudi-Arabien bedroht fühlt.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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