Menü Icont-online - Nachrichten für Deutschland
HomePolitikAuslandKrisen & Konflikte

Krise am Persischen Golf – "Sabotageakte" gegen vier Handelsschiffe


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextAmazon erhöht Mindestbestellwert starkSymbolbild für einen TextLauterbach: Schließungen waren FehlerSymbolbild für einen TextDas ist der größte Autobauer der WeltSymbolbild für einen TextCDU fordert Maaßen zum Austritt aufSymbolbild für einen TextEx-Bayern-Boss Hoeneß: "Bin enttäuscht"Symbolbild für einen TextAutobahn nach Unfall gesperrtSymbolbild für einen Text"The Addams Family"-Star ist totSymbolbild für einen TextPorsche kracht in Lkw: A5 gesperrtSymbolbild für einen TextTennis-Star bricht emotional zusammenSymbolbild für einen TextPhilips streicht 6.000 StellenSymbolbild für ein VideoSchneechaos auf MallorcaSymbolbild für einen Watson TeaserNagelsmanns Bayern-Zukunft kritischSymbolbild für einen TextBund fördert nachhaltige Wohngebäude
Anzeige
Loading...
Loading...
Loading...

Krise am Persischen Golf – Sabotage gegen Handelsschiffe

Von afp, dru

Aktualisiert am 13.05.2019Lesedauer: 2 Min.
Drohgebärden im Nahen Osten: Der US-Flugzeugträger passiert am 9. Mai den Sueskanal. Sein Ziel ist der Persischer Golf.
Drohgebärden im Nahen Osten: Der US-Flugzeugträger passiert am 9. Mai den Sueskanal. Sein Ziel ist der Persischer Golf. (Quelle: Zuma Press/imago-images-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Was braut sich da am Persischen Golf zusammen? Die Vereinigten Arabischen Emirate melden "Sabotageakte" gegen mehrere Schiffe. Die USA hatten zuletzt Truppen in die Region entsandt.

Inmitten zunehmender Spannungen zwischen den USA und Iran melden die Vereinigten Arabischen Emirate einen "schwerwiegenden Vorfall" am Persischen Golf. "Vier kommerzielle, zivile Handelsschiffe unterschiedlicher Nationalitäten" seien am Sonntagmorgen "Sabotageakten" vor der Küste des Emirats Fudschaira im Nordosten des Landes ausgesetzt gewesen, teilte das Außenministerium mit.

Das Ministerium machte keine näheren Angaben zur Art der Vorfälle sowie zu den Verantwortlichen. Weiter hieß es in der von der amtlichen Nachrichtenagentur Wam verbreiteten Erklärung, an Bord der betroffenen Schiffe sei niemand verletzt worden. Auch seien weder Öl noch chemische Substanzen ausgetreten.

Das Ministerium verurteilte den "schwerwiegenden Vorfall". Die Behörden hätten "alle notwendigen Maßnahmen ergriffen" und eine Untersuchung in Zusammenarbeit mit örtlichen und internationalen Organisationen eingeleitet. Zudem rief der Golfstaat die internationale Gemeinschaft auf, derartige Aktionen durch "Parteien, welche der Sicherheit der Schifffahrt schaden wollen", zu unterbinden.

Gleichzeitig widersprach das Ministerium Gerüchten über angebliche Zwischenfälle im Hafen von Fudschaira am Sonntagmorgen. Libanesische und iranische Medien hatten von Explosionen berichtet. Der Betrieb in dem Hafen laufe ohne Störungen, hieß es.

Atomabkommen droht zu zerfallen

Der Iran hatte vor wenigen Tagen angekündigt, einige Auflagen aus dem Atomabkommen von 2015 nicht mehr einzuhalten. Die USA verhängten kurz darauf neue Sanktionen gegen die iranische Wirtschaft. Vor einem Jahr war Washington einseitig aus dem Abkommen ausgestiegen, das Teheran am Bau von Atomwaffen hindern soll.

Der Iran stellte den verbliebenen Vertragspartnern zudem ein Ultimatum: Demnach behält sich Teheran weitere Schritte vor, sollten die Unterzeichner nicht binnen 60 Tagen ihre Zusagen einhalten. Die am Abkommen beteiligten europäischen Staaten Deutschland, Frankreich und Großbritannien wiesen die Frist in einer gemeinsamen Erklärung ab.

USA schicken Schiffe, Bomber und Flugabwehr

Die USA hatten ihre Militärpräsenz im Nahen Osten am Freitag erneut verstärkt. Das Kriegsschiff "USS Arlington", das unter anderem Marineinfanteristen und Amphibienfahrzeuge an Bord hat, sowie ein Raketenabwehrsystem des Typs Patriot würden in die Region verlegt, hieß es aus Washington. Einige Tage zuvor waren bereits der Flugzeugträger "USS Abraham Lincoln" und mehrere B-52-Langstreckenbomber dorthin geschickt worden.

Die US-Regierung reagierte mit der verstärkten militärischen Präsenz nach eigenen Angaben auf "Hinweise erhöhter iranischer Bereitschaft zu Angriffseinsätzen gegen US-Truppen und unsere Interessen". Genauere Angaben wurden nicht gemacht.


US-Präsident Donald Trump hob hervor, die USA wollten keinen Konflikt mit dem Iran austragen, seien aber "bereit" die eigenen Truppen und Interessen in der Region zu verteidigen. Trotz der Spannungen signalisierte der US-Präsident Gesprächsbereitschaft. Dafür erwarte er jedoch einen Anruf der Führung in Teheran.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur AFP
  • Bericht bei "Al Jazeera" (Englisch)
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Neueste Artikel
"Sie wollen uns sterben sehen"
  • Anna Aridzanjan
Von A. Aridzanjan, C. Exner, L. Schlick
  • Marc von Lüpke-Schwarz
Von Marc von Lüpke
IranUSAWashington

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website