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DIHK-Chef: Handelskrieg zwischen USA und China trifft deutsche Wirtschaft hart

DIHK-Chef warnt  

USA und China: Handelskrieg trifft deutsche Wirtschaft hart

01.10.2019, 06:29 Uhr | AFP

DIHK-Chef: Handelskrieg zwischen USA und China trifft deutsche Wirtschaft hart. Eric Schweitzer: Der DIHK-Chef zeigt sich beim globalen Handel besorgt.  (Quelle: imago images)

Eric Schweitzer: Der DIHK-Chef zeigt sich beim globalen Handel besorgt. (Quelle: imago images)

Die deutsche Wirtschaft zeigt sich besorgt. Der andauernde Handelskrieg zwischen den Großmächten USA und China gefährdet das globale Geschäft. DIHK-Chef Schweitzer warnt zudem vor einem No-Deal-Brexit. 

Der Handelskonflikt zwischen den USA und China trifft die deutsche Wirtschaft nach Einschätzung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) hart. Für Firmen entstehe ein "beispielloser finanzieller und bürokratischer Aufwand, der das globale Geschäft für deutsche Unternehmen immer schwieriger" mache, erklärte DIHK-Präsident Eric Schweitzer gegenüber der "Welt" (Dienstagsausgabe). Der Handelskrieg verderbe den deutschen Unternehmen das Exportgeschäft.

"Im laufenden Jahr werden wir kaum noch über die Nulllinie beim Exportwachstum kommen, sodass wir gegenüber dem ohnehin schon schwachen Vorjahr für mehr als 30 Milliarden Euro weniger Exportwachstum haben", sagte Schweitzer.

Auch Brexit bereitet der Wirtschaft Sorgen

Gleichzeitig bereitet der nahende EU-Austritt Großbritanniens deutschen Unternehmen immer stärkere Sorgen. Würde der Brexit ohne einen geordneten Übergang abgewickelt, "könnte über Nacht ein zollrechtliches Verhältnis zum Vereinigten Königreich entstehen wie zu Kambodscha oder der Mongolei", warnte Schweitzer.


In der Rangfolge der wichtigsten Handelspartner ist das Vereinigte Königreich den Angaben zufolge im ersten Halbjahr 2019 mit einem Volumen von 59 Milliarden Euro auf Platz sieben hinter Polen zurückgefallen. Während die deutschen Ausfuhren nach Großbritannien im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum noch um sechs Prozent stiegen, folgte im zweiten Quartal ein Einbruch um 15 Prozent.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur afp

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