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VW lässt Türkei fallen – jetzt Bulgarien wittert eine Chance

Krieg in Syrien  

Statt Türkei: Bulgarien wirbt um neues VW-Werk

16.10.2019, 10:11 Uhr | AFP

VW lässt Türkei fallen – jetzt Bulgarien wittert eine Chance. Das Volkswagen-Logo: Bis zu 260 Millionen Euro bietet Bulgarien dem Autokonzern an. (Symbolbild) (Quelle: imago images/Rust)

Das Volkswagen-Logo: Bis zu 260 Millionen Euro bietet Bulgarien dem Autokonzern an. (Symbolbild) (Quelle: Rust/imago images)

Eigentlich wollte Volkswagen sein neues Werk in der Türkei bauen. Doch wegen des Konflikts in Nordsyrien will der Konzern die Entscheidung überdenken. Nun will Bulgarien den Autobauer mit einem neuen Angebot überzeugen.

Nachdem der Automobilkonzern Volkswagen seine Pläne für ein neues Werk in der Türkei auf Eis gelegt hat, hofft Bulgarien nun auf den Zuschlag. Bulgarien sei bereit, die angebotenen Subventionen zu verdoppeln, sagte der Präsident des bulgarischen Automobilclusters, Rossen Plewneliew, der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". "Wir haben einen Weg gefunden, dem Volkswagenkonzern statt 135 Millionen Euro 250 bis 260 Millionen Euro anzubieten", sagte der ehemalige Staatschef.

Eine Antwort des VW-Konzerns steht demnach noch aus. Rechne man die Infrastruktur hinzu, etwa die Anbindung an die Schiene, an die Autobahn und die U-Bahn, biete Sofia dem Konzern insgesamt 800 Millionen Euro an, sagte Plewneliew.

Eigentlich wollte Volkswagen in der Türkei bauen

Volkswagen wollte für seinen neuen Osteuropa-Standort zwischen 1,2 und 1,5 Milliarden Euro in der Türkei investieren und in dem Werk etwa 4.000 Mitarbeiter anstellen. Angesichts der türkischen Offensive in Nordsyrien vertagte der Konzern die Entscheidung jedoch.
 

 
Die Türkei hatte Mitte vergangener Woche ihre lange angekündigte Militäroffensive gegen die Kurdenmiliz YPG in Nordsyrien begonnen. Laut der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte wurden bereits mehr als 300 Kämpfer und Zivilisten getötet. Nach Angaben der Vereinten Nationen sind 160.000 Menschen auf der Flucht.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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